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Review: Assassin’s Creed Chronicles: Russia – Der rote Pfad

Mit dem dritten und letzen Teil der Chronicles-Trilogie im Assassin’s Creed-Universum versetzt uns Ubisoft erneut in die 2,5te Dimension. Assassin’s Creed Chronicles: Russia lässt uns in die Rolle des Nikolaï Orelov, einem Mitglied des russischen Assassinenordens, schlüpfen. Allerdings ist die Überzeugung unseres Protagonisten nicht mehr so kräftig, wie sie einmal war und Nikolaï möchte sowohl die Stadt (J)Ekaterinburg, als auch Orden mitsamt Familie verlassen. An der finanziellen Grundlage mangelt es aber, deshalb muss ein letzter Auftrag durchgeführt werden.

Assassin's Creed Chronicles: Russia
In der Chronicles-Trilogie durften wir schon Indien, China und jetzt auch Russland besuchen.

Russland im Jahre 1918 war ein Land im Umbruch. Gebietsverluste im 1.Weltkrieg, Februar- und Oktoberrevolution im Vorjahr sowie ein Bürgerkrieg, der letzendlich mit der Gründung der Sowjetunion endete, spalteten das Land. Genau in diese Zeit fällt die Handlung von Assassin’s Creed Chronicles: Russia. Nikolaïs Auftrag ist die Sicherstellung eines Artefakts, vermutlich wieder eines der Pieces of Eden. Hierzu muss das Gebäude infiltriert werden, in welchem die Zarenfamilie von den Bolschewiki festgehalten wird. Nach einem kurzen Intro beginnt das Spiel an eben dieser Stelle, zu Beginn des letzten Auftrags unseres Protagonisten.

Ein tobender Bürgerkrieg

Wir starten vor einer grauen Gebäudefassade, bis auf unseren Protagonisten sehen wir eigentlich nur Farbtöne zwischen Schwarz und Weiß. Gehen wir aber die ersten Schritte, gesellen sich ein paar wenige weitere Farben hinzu. Ein beinahe schon leuchtendes Rot zeigt uns nämlich den Weg, unseren roten Faden, denn alle erklimmbaren Objekte sind in dieser Farbe in der Spielwelt zu finden. Außerdem sind sowohl Sichtfeld als auch die Feinde selbst auffällig in die Welt platziert, sie sind nämlich ebenso nicht Schwarz-Weiß. Der finale Teil der Chronicles-Trilogie spielt etwas mit den Farben, verdeutlicht die triste Umgebung durch die grauen Gebäudefassaden, während gleichzeitig interagierbare oder wichtige Objekte farblich gekennzeichnet sind. Ein simpler Artstyle, der sich aber gut in die 2,5-dimensionale Spielwelt eingliedert. Der tobende Bürgerkrieg im Hintergrund variiert dabei zwischen dem Grau des Hintergrunds und dem gelegentlichen Aufflammen zorniger Feuer. Der Spieler wird immer wieder daran erinnert, dass neben der Story unseres Protagonisten im ganzen Land Chaos und Verwüstung herrscht.

Assassin's Creed Chronicles: Russia
Die wenigen Farben stechen heraus und betonen Geschehnisse in der Spielwelt.

Auf den ersten Metern unterstützt uns das Spiel mit kleinen Tutorial-Hinweisen noch, um so die grundlegende Steuerung des Spiels zu erlernen. Wir benutzen die klassischen Fähigkeiten eines Assassinen, darunter Rauchbomben, Attentate, meisterhaftes Klettern, Taschendiebstahl und noch viele mehr, um uns an Wachen und allerlei Hindernissen vorbei zu schleichen oder manchmal auch zu meucheln.

Über Elham Nizam

Elham Nizam
Ich kann mich zwar nicht mehr daran erinnern, bin aber der festen Überzeugung, dass ich mit einem Gamepad auf die Welt gekommen bin. Spiele aller Art begleiten mich schon mein ganzes Leben und werden auch fester Bestandteil bleiben. Games werden von mir nicht nur durch jahrelange, persönliche Erfahrung getestet, sondern auch dank meines Studiums (Games Engineering) systematisch in ihre pixeligen Einzelteile zerlegt.

Ein Kommentar

  1. Danke für das gute Review. Der Artikel hat mich zum Kauf überzeugt und es war eine gute Entscheidung! :)

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