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Preview: Vampyr – Bluten oder sterben, das ist hier die Frage

Wir haben auf der gamescom 2016 eine Pre Alpha Demo von Vampyr gesehen und mit Narrative Director Stéphane Beauverger gesprochen, was das Spiel kann, wie es mit der Story aussieht und wie man den Namen eigentlich ausspricht.

Tod und Verderben

London 1918 – Jonathan Reid ist Arzt und kehrt gerade aus dem Weltkrieg zurück. Das Land ist zerrüttet, doch in seiner Heimatstadt London wartet noch mehr auf ihn als die Schrecken des Krieges. Die Spanische Grippe rafft mehr und mehr Bewohner dahin, doch auch das ist nicht Jonathans größtes Problem. Gegen seinen Willen wurde er in einen Vampiren verwandelt. Um zu überleben, ist er auf das Blut der Menschen angewiesen, seine Berufung hingegen verlangt es, ihnen zu helfen. So wird der Spieler in eine scheinbar hoffnungslose Stadt geworfen, mit einem Charakter, der hin und her gerissen ist zwischen seinen übernatürlichen Gelüsten und menschlichen Empfindungen, denn es gibt kein Entrinnen vor dem vampirischen Dasein.

Euch ist das zu viel Emotion und zu schwülstig? Keine Sorge, Vampyr ist alles andere als gefühlvoll und friedfertig. Als First Person Action RPG vereint das Spiel nicht nur Kämpfe und Spannung, sondern auch den gewohnten Fokus auf Story, den man von den französischen Entwicklern mittlerweile gewohnt ist. Gleiches gilt für die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen. Wie bereits bekannt, muss niemand getötet werden, da Töten jedoch mehr Erfahrung bringt als Leben lassen und Gegner immer schwieriger werden, ist das der einfache Weg. Es sei möglich ohne Töten durch das Spiel zu kommen, jedoch wäre das auch der herausforderndere Weg.

Vampyr

Auf der Mission sein Seelenheil zu finden und die Geheimnisse der Stadt zu erkunden, trifft Jonathan nicht nur auf menschliche Gegner. Außer den Vampiren selbst weiß nur eine geheimnisvolle Gruppierung von dessen Existenz und versucht sie auszulöschen. Die Jäger verfolgen ein unbekanntes Ziel, genau wie Skulls, primitivere Formen der Vampire, die brutaler, grausamer und offensichtlicher sind. Ein Krieg zwischen den Fraktionen ist im Gange und der Spieler mittendrin. Es gilt also zu überleben, aber auch die Ursprünge des Bösen, der Vampire und der Krankheit, die London in Atem hält, zu finden.

„Das Schicksal der Stadt hängt vom Appetit des Spielers ab.“

Die ausführlich geschriebenen Charaktere sind ebenso wichtiger Teil des Spiels wie die Beziehungen zwischen den Charakteren, die sich weiterentwickeln und die 60 NPCs. Sie alle sind einzigartig und, wenn man denn möchte, kann man jede Menge über sie erfahren und durch Observieren, Dialoge und Erforschen die Geschichten hinter den potenziellen Opfern entdecken. Denn falls man sich entscheidet, das Leben aus den (un-)schuldigen Londonern zu saugen, sollte die Wahl des Opfers klug gewählt sein.  Jeder Tod beeinflusst das Ökosystem der Stadt auf unterschiedliche Weise. Möglicherweise will ein Angehöriger Rache verüben, vielleicht habt ihr aber auch eine wichtige Informationsquelle ermordet. Euch erwarten immer wieder neue Konsequenzen und zwangsläufig entstehen unterschiedliche Enden und ganz eigene Storylines, die dem Spieler die Möglichkeit geben das Leben eines Vampirs auf die ein oder andere Weise zu erleben.

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