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Preview: Urban Empire – Die Welt im Wandel

Bereits bei der diesjährigen gamescom durften wir einen Blick auf den City Ruler Urban Empire werfen. Nun, kurz vor dem Release im Januar 2017, durften wir erstmals auch selbst testen, ob Politik ohne Aufbaustrategie Spaß macht.

Auf Anfang

Zu Beginn eines neuen Spieles können wir uns zwischen der Kampagne mit einer Familiendynastie oder einem speziellen Szenario entscheiden. Entscheiden wir uns für die Kampagne, haben wir zu Beginn die Wahl zwischen unterschiedlichen Familien, welche verschiedene Ziele und Charaktereigenschaften haben, dessen Folgen sich im Verlauf das Spiels zeigen. Haben wir die Wunschfamilie gefunden, wählen wir einen Standort und beginnen unser Spiel über mehrere Jahrhunderte.

Während die Kampagne immer in der ersten von fünf Epochen startet, beginnen die Szenarien in einem bestimmten Zeitalter und haben jeweils ein bestimmtes Ziel, welches erreicht werden möchte. Das schöne an den Szenarien ist, dass wir dort auch Erfindungen abseits des Hauptspiels erforschen dürfen, da diese speziell an die jeweiligen Szenarien angepasst wurden.

Egal ob wir uns für die Kampagne oder ein Szenario entschieden haben, bleibt der Spielverlauf doch bei beiden relativ ähnlich.

Mittendrin und ein bisschen dabei

Euer Alter Ego ist in Urban Empire der Bürgermeister der Stadt, welcher keiner Partei angehört und doch am meisten die Geschicke der Stadt lenken kann. Einerseits könnt ihr zwar neue Verordnungen, Besteuerungen oder gar neue Bezirke vorschlagen, doch seid ihr immer auf den Rückhalt der einzelnen Parteien angewiesen. Ein Barometer zeigt bei jeder Abstimmung an, wie in etwa das Ergebnis selbiger verlaufen wird. Um das Ergebnis zu beeinflussen, könnt ihr entweder vor einer solchen Abstimmung mit den Parteien sprechen, oder aber gefundene Beweise eurer Spione gegen die Parteien einsetzen.

Wichtig ist dabei: jede Handlung kostet das so genannte Prestige, von welchem ihr begrenzt zur Verfügung habt. Dieses erhaltet ihr entweder durch zufällige Ereignisse oder aber beispielsweise durch bestimmte Handlungen, welche euer Ansehen bei den Parteien verbessern. Während ihr zu Beginn logischerweise noch ziemlich wenig Prestige besitzt, steigert sich dieses im Verlauf der Jahrhunderte, weshalb ihr zum Beispiel Ergebnisse von Abstimmungen, welche nicht euren Wünschen entsprechen, einfach mit einem dicken Veto abschmettern könnt, damit die Wahl doch noch zu euren Gunsten ausgeht.

Die Parteien selbst haben jeweils unterschiedliche Ideen, welche auf ihrem politischen Kompass beruhen. Während links höhere Steuersätze und kommunale Dienstleistungen bevorzugt, mag rechts lieber geringe Besteuerung und dafür Dienstleistungen auf Kosten der Bürger. Das Wohlwollen der Parteien euch gegenüber hängt natürlich von der Wahl eurer Gesetze ab. Konservative Parteien bevorzugen konservative Verordnungen, liberale Parteien pochen auf Menschenrechte.

Habt ihr einen Antrag zu einem neuen Gesetz, Bezirk oder Besteuerung eingereicht, könnt ihr entweder eine normale Abstimmung veranlassen, was allen Parteien noch Zeit gibt, die jeweils anderen zu bestechen, oder aber ihr verlangt eine Eil-Abstimmung, was euch zwar Prestige kostet, aber auch die Manipulation untereinander minimiert. Zu guter Letzt habt ihr auch die Option komplett auf eine Abstimmung zu verzichten und die Idee aus eigener Tasche zu finanzieren, entsprechende Geldmittel natürlich vorausgesetzt. Kredite gibt es nämlich nicht.

Vorschau Produkt Preis
Urban Empire (PC) Urban Empire (PC) 38,49 EUR

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