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Preview: Unreal Tournament – Einblick in die PreAlpha

Nachdem es 2007 um das vergleichsweise erfolglose Unreal Tournament III sehr schnell ruhig wurde, kündigte Epic Games Mitte 2014 einen Nachfolger des kultigen Multiplayer-Shooters an. Dieses Mal soll jedoch alles anders werden. Außer der Name: Der Titel wird schlicht und einfach „Unreal Tournament“ heißen. Wir haben uns die aktuellste Version der PreAlpha einmal angesehen.

Das neue Spiel wird ein Free to Play-Titel und die Community wird von Anfang an intensiv in die Entwicklung mit eingebunden. Mit Hilfe der entsprechenden Tools können Spieler eigene Maps, Waffen und kosmetische Items entwerfen und in einem Marketplace zum Verkauf anbieten. Epic Games zwackt sich hier einen Teil zur Finanzierung ab.

Unreal Tournament

Am wichtigsten ist aber: In den Grundzügen soll sich Unreal Tournament wieder am beliebten ersten Teil von 1999 orientieren. Das gelingt auch, denn schon im Hauptmenü ertönt die originale Musik sowie Soundeffekte aus dem Erstling. Veteranen fühlen sich hier sofort heimisch. Trotz allem merkt man dem Spiel den PreAlpha-Status natürlich noch an jeder Ecke an. So fehlen bei vielen Maps noch Details und Texturen. Dem Spielspaß tut das jedoch keinen Abbruch. Innerhalb der ersten Minuten kann man den Gegnern die Flakgeschosse gezielt um die Ohren hauen, als hätte man nie einen anderen Teil dazwischen gespielt.

Zur Auswahl stehen bisher die klassischen Spielmodi wie (Team-)Deathmatch, Capture the Flag und Duell, teilweise mit kleinen Abwandlungen. Auch das hektische InstaGib, bei dem jeder Gegner mit nur einem Schuss erledigt ist, ist wieder mit von der Partie.

Bei den Maps sind jetzt schon alte Bekannte dabei: Auf „Facing Worlds“ gibt es wieder spannende Capture the Flag-Matches, Headshots auf weite Entfernungen und unabsichtliche Stürze in die Tiefe des Raums. Und auch der Name „Deck 16“ sollte dem einen oder anderen Spieler noch ein Leuchten in die Augen zaubern.

Unreal Tournament Facing Worlds

Das Movement und die Waffen fühlen sich im Großen und Ganzen wieder an wie im Original. Aber auch die Shooter haben sich weiterentwickelt und somit gibt es ein bisschen Feintuning und neue Schussmodi.

Um bei der hohen Spielgeschwindigkeit agil zu bleiben, wurden erweiterte Bewegungsmöglichkeiten integriert. Neben dem bekannten Dodging in alle vier Richtungen ist es nun möglich an Schrägen entlangzulaufen und in engen Korridoren von Wand zu Wand zu springen, ohne den Boden zu berühren. Dies erfordert einiges an Übung, muss aber in Fleisch und Blut übergehen, will man in den hektischen Gefechten eine Chance haben. Wer sich selbst vom neuen Unreal Tournament überzeugen möchte, kann das hier tun.

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