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Preview: Torment: Tides of Numenera – Faszinierende Story

Mir wurde vor Kurzem die Ehre zu Teil, eines der erfolgreichsten RPG-Spiele auf Kickstarter, Torment: Tides of Numenera, anzutesten. Ich war gespannt darauf, was die Entwickler von inXile Entertainment mir präsentieren würden. Beim Presse-Event war Colin McComb, der Creative Lead des Spiels anwesend, der uns erst einmal in die Story des Spiels eingearbeitet hat. Nach einer kleinen Einführung hatte jeder die Möglichkeit, sich den einen oder anderen Snack zu schnappen und dann auch schon in die Welt von Numenera einzutauchen. Kann das Spiel erzählerisch überzeugen und wird es dem Titel „bestes RPG der Welt“ gerecht, welchen Colin McComb selbst dem Spiel bei der Vorstellung gegeben hat?

Ein grober Umriss von Numenera

Zu Anfang erläuterte Colin McComb für alle, die mit dem Spiel noch nicht so vertraut waren, dessen Werdegang und seinen, zumindest geistigen, Vorgänger Planescape: Torment. Anschließend beschrieb er uns direkt den Stand des Spiels, an dem wir dann einsetzen konnten. Wir befinden uns in Numenera, der von Monte Cook erschaffenen Welt. Genauer befinden wir uns in der neunten Welt. Das ist die Erde, allerdings eine Milliarde Jahre in der Zukunft.

Im Spiel sind wir ein sogenannter Castoff des Changing Gods. Dieser war ursprünglich ein Sterblicher, der nach einer Möglichkeit suchte, sein Leben zu verlängern. Durch die Artefakte, genannt Meres, konnte er sein Bewusstsein in andere Lebewesen übertragen. So gelang es ihm, sein Leben merklich zu verlängern. Die Castoffs sind eben diese Lebewesen, die sein Bewusstsein getragen haben. Wenn das Bewusstsein des Changing Gods die Lebewesen verlässt, um in andere überzuwechseln, haben diese fast keine Erinnerung über den Zeitraum seiner Präsenz. Das Besondere an den Castoffs ist, dass sie selbst keinen Schmerz empfinden können. Sie können diesen nur auf Herumstehende projizieren. Der Changing God hat durch sein langes Leben durch andere einen alten Wächter mit dem Namen „The Sorrow“ erweckt. Dieser will das ewige Auslagern des Bewusstseins unterbinden und macht deswegen Jagd auf ihn. Wir sind aber an das Schicksal des Changing Gods gebunden und wollen ihn deshalb vorher finden, damit er unsere Frage beantworten kann: Was spielt ein Leben für eine Rolle?

Torment: Tides of Numenera

Wenn wir sterben, sind wir dennoch nicht völlig tot. Denn unser Bewusstsein ist ein ziemlich kompliziertes Konstrukt. Wir gelangen nur in die Welt unseres Bewusstseins. Während wir sozusagen im Labyrinth unserer Gedanken abhängen, heilt unser Körper. Danach können wir wieder in ihn hineinschlüpfen und gehen weiter unseren Weg.

Die Umstände unserer Person zieht viele verschiedene Gefährten an. So sind bei der Demo drei weitere Charaktere in unserer Gruppe. Alle haben verschiedene Hintergrundgeschichten und Fähigkeiten. Wir können unsere Gruppe über den Lauf des Spiels erweitern, aber auch dezimieren. Wenn zum Beispiel ein Gefährt stirbt, bleibt er tot. Sie sind leider nicht solche Überlebenskünstler über das Bewusstsein wie wir.

Wir starten mit unserem Charakter in einer unwirklichen Stadt, in die wir durch ein Portal gelangt sind. Ab hier beginnen wir unseren Herrn, den Changing God, zu finden.

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