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Preview: The Curious Expedition – Auf Entdeckungsreise

18. Mai 2015

Preview: The Curious Expedition – Auf Entdeckungsreise

In der Redaktion durften wir uns schon einige Tage vor dem Early Access Release von The Curious Expedition auf Entdeckungsreise begeben. Was wir in diesem Roguelike von Maschinen-Mensch so alles interessantes gefunden haben, verrät euch diese Preview.

Von Kannibalen und anderen Gefahren

The Curious Expedition versetzt euch in die Rolle einer von 16 bekannten Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts (darunter Charles Darwin, Nikola Tesla, Marie Curie – um nur Einige zu nennen), die Mitglied einer fiktiven Vereinigung sind, welche den größten Forscher (also… jetzt nicht rein wissenschaftlich betrachtet oder auf Körpergröße bezogen, sondern mehr im Sinne von „erkunden“) küren will. Dazu begeben sich die Teilnehmer, zu denen ihr (Überraschung, Überraschung) gehört, mitsamt einer Entourage auf eine Reihe von sechs Expeditionen, um am Ende mit Reichtümern und jeder Menge Ruhm – oder zumindest mit dem blanken Leben – zurückzukehren. Schon Letzteres ist nicht ganz einfach. Es gibt herrlich viele Wege, in The Curious Expedition sein Leben auszuhauchen. Eine kleine und selbstverständlich nicht abschließende Auswahl:

  • Von einem Tiger gefressen werden
  • Verrückt werden vor Erschöpfung. Oder nach dem Genuss von zu vielen Kokablättern
  • Von einem Deserteur getötet werden
  • Wegen Erschöpfung unbemerkt von einem giftigen Tier gestochen werden und daran zu Grunde gehen
  • Im Kampf von einem giftigen Tier (lies: Riesenskorpion) gepiekst werden und DARAN zu Grunde gehen
  • Als Kannibalenschmaus enden
  • In ein bodenloses Loch fallen
  • Von einem Dinosaurier zermalmt werden

… Moment. Von einem Dinosaurier zermalmt werden? Ja. Genau das. Die Welt von The Curious Expedition ist nicht die, von der wir heute wissen, dass sie existiert(e) – sondern eher so, wie sie von ihren Zeitgenossen wahrgenommen wurde. Menschen verschlingende Pflanzen (okay, die gibt es im Spiel nicht. Warum eigentlich nicht?), Schamanenmagie und prähistorische Ungeheuer inklusive.

The Curious Expedition

Und in diese Welt zieht ihr nun fast alleine aus, um Ruhm und Reichtum zu erringen. Wieso fast alleine? Jeder Forscher hat eine kleine Entourage aus einem oder mehreren Begleitern und manchmal einem Packesel. Dazu gibt es noch einen Schwung Ausrüstung und eine bestimmte Charaktereigenschaft (beispielsweise die Fähigkeit sich mit Eingeborenen zu unterhalten oder einen größeren Sichtradius zu erblicken) obendrauf. Nachdem dann nochmal erklärt wird, an was für einem Wettbewerb ihr nun eigentlich teilnehmt, geht es zum Hafen. Dort angekommen, möchten sich manchmal Leute eurer Expedition anzuschließen, es gibt es Angebote für Nebenaufträge und ihr könnt eure Ausrüstung komplettieren.

The Curious Expedition

 

In der Wildnis, die euch auf einer Hexfeldkarte präsentiert wird, angekommen, seht ihr eure nähere Umgebung und gegebenenfalls schon den ein oder anderen erkundenswerten Ort. Mit einem Klick auf ein Zielfeld begebt ihr euch dorthin und deckt en passant weitere Kartenfelder auf. Dabei versucht ihr, eine goldene Pyramide zu finden, die den Endpunkt dieser Expedition markiert. Bei der Orientierung hilft euch ein Kompass in der Bildschirmecke, dessen Zeiger grob in die Richtung zeigt, in der die Pyramide liegt. Je mehr Geländefelder der Karte ihr aufgedeckt habt, desto genauer zeigt die Nadel die Richtung an.

Der Weg dorthin ist allerdings selbstverständlich nicht so gerade und, besonders in den späteren Expeditionen, nicht so einfach. Die kleine Liste mit den Todesarten weiter oben kommt nicht von ungefähr, niwahr? Aber wir sind ja schließlich Forscher. Uns kann nichts aufhalten! Haha! Oh, ein Tiger. Tot. Nun gut, dann starten wir eben nochmal von vorne. Diesmal machen wir einen Bogen um die Tiger. Dafür bedienen wir uns an einem Schrein, schließlich wollen zukünftige Expeditionen finanziert werden und man muss den lieben Forscherkollegen ja auch unter die Nase reiben, dass man selbst eine tolle goldene Statue mitgebracht hat. Während diese Gedanken durch meinen Kopf gehen, nachdem ich die Statue von ihrem Altar gehoben habe, tauchen auch noch ein paar Eingeborene aus dem Gebüsch auf. Natürlich finden die es nicht gut, dass ich einen ihrer Opferaltare geplündert habe und machen meiner Reisegruppe daraufhin den Garaus.