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Preview: State of Decay 2 – Daybreak DLC

26. August 2018

Preview: State of Decay 2 – Daybreak DLC

State of Decay 2 haben wir in unserer Review bereits ausführlich besprochen. Dank einiger Bugs und teilweise frustrierenden Features war ich zwar nicht gänzlich überzeugt, doch immerhin zufrieden mit dem Ergebnis. Mit State of Decay 2: Daybreak erwartet uns nun der erste DLC zum Spiel. Für Besitzer der Ultimate Edition ist dieser kostenlos, alle anderen werden um die 10 Euro dafür zahlen müssen. Besitzer des Game Pass erhalten 10% Rabatt auf den Kaufpreis.

Die perfekte Welle

Kurz gesagt: Mit State of Decay 2: Daybreak erhalten Spieler nun einen Horde-Modus, der allerdings nur wenig mit jenem aus dem Lifeline-DLC zum ersten State of Decay gemein hat. Dort erhielten wir eine komplette Story samt Missionen sowie gelegentliche Überfälle der Zombiehorden. In Daybreak ist das Horde-Feature quasi ein eigener Modus, welcher außerhalb des Spiels stattfindet. Ihr seid einer von vier Red-Talon-Soldaten, die einen Techniker beschützen müssen, welcher ein CLEO-Relais reparieren muss, während um ihn herum die Hölle losbricht.

Ganze sieben Wellen voller Zombies machen uns das Leben schwer. Zur Verteidigung stehen uns nicht nur die reine Kampfkraft unserer gut ausgebildeten Soldaten zur Verfügung, sondern auch neun neue Fernkampfwaffen, sechs neue Nahkampfwaffen sowie sechs neue Verbrauchsgegenstände. Sowohl die Soldaten als auch die neuen Gegenstände findet ihr unabhängig vom Horde-Modus auch im Hauptspiel. Während die Soldaten neue mögliche Rekruten darstellen, welche exklusive Skills und Kombinationen bestehender Skills mit sich bringen, könnt ihr die Waffen bei zufällig auftauchenden Red-Talon-Händlern erwerben.

Doch zurück zum eigentlichen Horde-Modus. Vor jeder neuen Welle habt ihr, wie auch sonst üblich, begrenzt Zeit, um zu entscheiden, welche Vorsichtsmaßnahmen ihr ergreifen wollt. Ihr könntet beispielsweise die Mauern um euch herum bauen oder reparieren, was euch die Massen eine Zeit lang vom Leib hält. Oder ihr durchstreift die umliegende Gegend, in welcher sich nach jeder erfolgreichen Welle neue Air Drops finden lassen, die euch in eurem Kampf mit den Horden mit Verbrauchsgegenständen, Munition oder auch neuen Waffen versorgen, welche dringend nötig sind.

State of Decay 2 Daybreak Screenshot

Jede neue Welle bedeutet auch, dass euch immer mehr und auch schwerere Gegner erwarten. Neu ist beispielsweise der Juggernaut. Dieser ist dank der Blutseuche nicht nur farbenfroher und härter als sein normaler Zeitgenosse, sondern natürlich auch ansteckend, was im schlimmsten Fall den vorgezogenen Tod eures Charakters bedeuten kann, da euch im Horde-Modus keine Heilung der Blutseuche zur Verfügung steht.

Insgesamt richtet sich der neue Modus vor allem an anspruchsvolle Spieler. Selbst die Entwickler gaben zu, bisher nur zwei Mal die finale Welle überlebt zu haben. Als besonderes Schmankerl könnt ihr auch im Hauptspiel inmitten eurer Basis einen CLEO-Kern bauen, welcher den Horde-Modus auch in der Kampagne freischaltet. Dabei solltet ihr aber beachten, dass eure Mitbewohner dann – im Gegensatz zum eigenständigen Modus – auch dauerhauft tot sind, da ihr nicht einfach eine neue Runde starten könnt.

Fazit

Caroline ValdenaireIch gebe zu, dass ich noch nie ein großer Fan des Horde-Modus war. Welle um Welle das immer gleiche Spiel. Ich gebe zudem zu, dass ich als ersten DLC eine Erweiterung der Kampagne bevorzugt hätte. Doch selbst als Nicht-Fan dieses Modus sah das Gezeigte doch recht unterhaltsam aus. Dass die Waffen und Soldaten im Hauptspiel verfügbar sind, ist eine nette Ergänzung. Details zu weiteren DLCs gab es übrigens noch nicht – auch weiterhin setzt Undead Labs aber auf das Feedback der Community, um ihnen bei ihren Wünschen entgegenzukommen.

Caroline Valdenaire

Caro blickt auf eine abwechslungsreiche Spielekarriere zurück - schließlich darf sie sich schon seit Mitte der 90er ein Zockerweibchen nennen. Am liebsten spielt sie im Team, damit sie dann alle - wie im echten Leben - bemuttern kann. Inzwischen haben es ihr vor allem die Survivalspiele angetan. Bei Gameplane ist sie irgendwie Mädchen für alles, hauptsächlich aber Madame Chefredakteurin.