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Preview: Soulworker – Südkoreanisches MMORPG im Anime-Stil

Bei Soulworker handelt es sich um ein Action-MMORPG aus Südkorea, welches von Lion Games entwickelt wurde. Auch hier durfte ich auf der gamescom 2017 Hand anlegen und erste Eindrücke von dem Titel sammeln.

In Südkorea ist der Titel bereits verfügbar und inzwischen auch auf dem Weg nach Europa und Nordamerika. Die postapokalyptische Welt von Soulworker ist in einer schicken Anime-Cel-Shading-Optik gehalten. Sie bieten einen hervorragenden Kontrast zum dystopischen Setting und den teils bunten und ausgefallenen Anime-Charakteren, deren Charakter-Design sich sehen lassen kann. Dank der einfachen und doch hübschen Grafik sollen die PC-Anforderungen auch nicht allzu hoch liegen und der Titel dadurch für mehr Spieler zugänglich gemacht werden.

Die Welt liegt nach einer großen Katastrophe in Trümmern. Das Böse erreicht die Erde und strömt durch das sogenannte Void Gate. Dämonen infiltrieren die Welt. Nur die Soulworker können sie aufhalten und den Planeten retten. Die Soulworker zählen zu den wenigen Auserwählten, die übermenschliche Kräfte entwickelt haben, sodass sich ihre Seelen in ihren Waffen manifestierten und sie dadurch von diesen Gebrauch machen können.

Großartiges Charakter-Design mit charmanten Anime-Figuren

In über 100 Dungeons könnt ihr euch alleine oder im 4-Spieler-Koop durchschlagen und auf die Monster eindreschen, um die Welt zu retten. Auch eine PvP-Arena wird euch geboten. Das Kampfsystem ist nicht anders aufgebaut als bei den meisten anderen Online-MMORPGs auch. Wir hatten vier verschiedenen Charaktere zur Verfügung, die alle eine eigene Klasse haben. Jeder Charakter hat spezielle Fähigkeiten und Vorzüge, sodass jeder Spieler einen passenden Charakter finden sollte. Zunächst sollen zum Launch diese vier Charaktere zur Verfügung stehen und später noch weitere hinzugefügt werden. Hinzu kommen die teils abstrusen und doch charmanten Waffen; von Schusswaffen, zu überdimensionalen Schwertern bis hin zu Gitarren ist alles dabei und fängt so den typisch asiatischen Charme ein, den man aus den meisten Animes kennt.

Die Kämpfe sind dynamisch und sehen spektakulär aus. MMORPG-Kenner sollten sich leicht in das Spiel einfinden, aber auch unerfahrenen Spielern ist der Titel gut zugänglich. Es hat Spaß gemacht sich als Team durch die kleinen Dungeons zu arbeiten, um am Ende auf einen Boss zu treffen, der etwas mehr Strategie einfordert. Die verschiedenen Dungeons werden auch unterschiedliche Schwierigkeiten bieten. Zudem hat sich die Welt von Soulworker groß präsentiert und vor allem die Städte erschienen sehr abwechslungsreich und detailliert. Ende 2017 soll zudem eine Open Beta des Free to Play-Titels starten.

Fazit

Nicole WetzelSoulworker fühlt sich, auch für weniger erfahrene MMORPG-Spieler, bezogen auf das Gameplay sehr gut und zugänglich an. Zudem sieht es optisch ansprechend aus, insofern man diesen Anime-Look eben mag. Großer Vorteil der Cel Shading-Grafik ist, dass dadurch die PC-Anforderungen nicht allzu hoch ausfallen und der Titel dadurch für mehr Spieler zugänglich gemacht werden kann und dennoch optisch hervorragend aussieht, da er seinen ganz eigenen Charme versprüht. Durch die Optik und die grandios designten und einzigartigen Charaktere mit teils abgedrehten Waffen hebt sich Soulworker von den anderen MMORPGs ab.

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