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Preview: Skyhill – Ein Point’n’Click zum Überleben

Wie viele Spiele gibt es, in denen ihr euer Leben gegen „Zombies“ jedweder Art verteidigen müsst? Unzählige. Wie viele Spiele gibt es, die sich „rogue-like“ auf den Schirm schreiben? Weniger, aber immer noch sehr viele. Aber wie viele gibt es, die beides vereinen und dabei auch noch eine düstere Atmosphäre vermitteln statt sich auf Action oder Jump Scares zu versteifen? Wenn euch da spontan nichts einfällt, ist Skyhill von Mandragora und Daedalic, Entwickler und Publisher dahinter, genau das Richtige für euch. Bis auf das kleine, aber wichtige Detail, dass es sich hier um Mutanten und NICHT um Zombies handelt.

Skyhill

Boom, Ende der Menschheit?!

Die Story ist schnell erklärt. Ihr seid Businessman Perry, privilegiert, reich und dennoch überarbeitet und wollt für einige Tage in dem teuersten Hotel der Stadt entspannen. Plötzlich explodiert eine Bombe, deren Dämpfe sich in der Stadt verteilen und ihre Bewohner zu grausigen und blutdürstenden Kreaturen macht. Das Ganze wird comicartig im Intro gezeigt, eine News mit dem gamescom Trailer haben wir hier bereits für euch.

Es ist minimalistisch und gleichzeitig umfangreich – jedenfalls hat es Potenzial das zu sein. Es erinnert ein bisschen an den Anfang von Dead Island, das Crafting (im speziellen das Aufwerten der gefundenen Gegenstände, was maßgebend für das Überleben sei), die Gefahr, das Hotel… Skyhill hat aber zufällig generierte Räume, sodass jeder Versuch anders ist und immer wieder auf unterschiedliche Art und Weise kläglich scheitert: entweder ich verhungere, werde vergiftet, mir geht die Heilung aus oder diese ätzende Skorpionmutanten***** schlitzt mich auf. So oder so, es geht für meinen kleinen Mann nie gut aus, auch wenn ich mich an diversen Strategien versucht habe.* Anders geht es auch gar nicht, man muss sich nach den Items richten, die man findet und entsprechend sterben handeln. Das klingt pessimistischer als das Spiel es verkauft. In Wirklichkeit gibt das Spiel kleine Hilfestellungen, passive oder aktive Perks, die man vor Beginn freischalten kann, drei Schwierigkeitsgrade und vor allem ist Scheitern ein essentieller Teil des Spiels. Es ist Teil der Erfahrung, die Skyhill bietet und untermalt auf unrealistische Art die Stimmung des Spiels.

* nachdem ich auf der gamescom 2015 mit Entwickler Eugene Kisterev geredet habe, stellt sich heraus, dass ich auf dem Schlauch stand und das System intuitiv und machbar ist.

Skyhill

Über Christina Kutscher

Christina Kutscher
Christina wurde im zarten Alter von acht Jahren an die Playstation 1 heran geführt und hat sie sofort ins Herz geschlossen. Einige Jahre und kurze Abstecher in unbekannte Genre später, spielt sie mittlerweile plattformübergreifend alles, was eine gute Story hat, überdurchschnittlich kreativ ist oder einfach nur Spaß macht und schreibt dann darüber.

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