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Preview: Ride 3 – Augenschmaus für Motorrad-Fans

26. August 2018
Nicole Wetzel

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Preview: Ride 3 – Augenschmaus für Motorrad-Fans

Endlich geht es mit dem Motorrad wieder ab auf die Pisten. Milestone legt dabei großen Wert darauf, dass die Bikes in Ride 3 so detailgetreu und realistisch aussehen wie ihre echten Vorbilder. 230 Bikes sind im Spiel enthalten und können zudem nach Herzenslust angepasst werden. Hierbei soll euch ein sehr umfangreicher Editor zur Verfügung stehen, bei dem vor allem eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt sein sollen. Ihr wollt ein Bike im Hello Kitty-Style? Oder ihr wollt die Simpsons auf eurem fahrbaren Untersatz haben oder irgendeinen Anime-Charakter? Der Editor soll euch zahlreiche Möglichkeiten bieten, so dass ihr euch stundenlang austoben könnt. Eure Kreationen könnt ihr dann auch online teilen.

Nicht nur die Bikes sehen großartig aus und sind mit viel Liebe zum Detail modelliert worden, sondern auch die Strecken, wie ein Making-Of Video demonstriert. Denn die realen Vorbilder der Strecken wurden genau unter Augenschein genommen und mit Drohnen abgeflogen, um jedes Detail der Strecke zu erfassen und die Piste dann wiederum detailgetreu ins Spiel einzufügen. Und das Endprodukt kann sich wirklich sehen lassen, denn die Strecken sahen in der anspielbaren Demo großartig aus.

30 atemberaubende Pisten stehen euch zur Verfügung, die ihr mit euren Bikes unsicher machen könnt. Erstmals gibt es sogar Rennen bei Nacht und gerade in der Stadt sahen die Nachtrennen umwerfend aus. Die Neonbeleuchtungen der Häuser, die sich auf den Motorrädern und in den Fenstern wiederspiegeln, sahen wirklich großartig aus. Optisch macht Ride 3 einiges her.

Auch das Fahrgefühl fühlt sich Ride 3 großartig an. Motorrad-Anfängern sei allerdings gesagt, dass sich Bikes anders anfühlen als Autos in Rennspielen. Das Fahrgefühl ist nicht wirklich mit dem eines Autorennspiels zu vergleichen, da sich bei Motorrädern der Fahrer mit seinem ganzen Körper in die Kurve legt und deswegen die Kurven mit höchster Präzession gefahren werden müssen. Es ist sehr wichtig, jede Kurve bestmöglich zu nehmen, im richtigen Moment abzubremsen und im passenden Moment wieder Gas zu geben. Während ihr mit Autos auch gerne mal einen Mitfahrer rammen oder an der Leitplanke vorbeischrammen könnt, endet das auf dem Motorrad meist damit, dass euer Fahrer vom Bike fällt. Aber keine Sorge, für unerfahrenere Spieler stellt Ride 3 auch einige Hilfsmittel zur Verfügung, wenn ihr sie denn benötigt, wie zum Beispiels eine Bremshilfe.

Neben einem Quick Mode gibt es auch einen Karrieremodus, der in Form von Biker-Magazinen aufgebaut ist, die sozusagen einzelne Kapitel in der Motorrad-Geschichte darstellen. Ihr arbeitet euch immer weiter nach oben. Mit jedem neuen Fortschritt könnt ihr neue Motorräder freischalten. Erscheinen wird Ride 3 für PS4, Xbox One und PC am 8. November 2018.

Fazit

Nicole WetzelRide 3 folgt dem Motto „Collect, Customize, Race“ und genau diese drei Punkte fassen das Wesentliche zusammen. Die Motorräder und die Strecken sehen großartig aus, besonders faszinierend empfand ich das Nachtrennen in der Stadt mit all den Neonlichtern. Auch der Editor zum anpassen eurer Motorräder machte einen sehr umfangreichen Eindruck und scheint wirklich keinerlei Grenzen zu setzen.

Motorräder fühlen sich definitiv anders an als Autos, allerdings gewöhnt man sich mit ein wenig Übung und Zeit an das Fahrgefühl eines Motorrads und lernt präziser mit den Bikes umzugehen, um nicht zu stürzen.

Nicole Wetzel

Nicole ist praktisch als Zockerin geboren, denn schon mit etwa 3 Jahren fand sie sich vor einer SNES wieder und wuchs somit mit Yoshis's Island und Donkey Kong Country auf. Seither sind Videospiele ihre große Leidenschaft und nicht mehr für sie wegzudenken. Später wurde sie nicht nur von Nintendo sondern auch von der Playstation geprägt, weswegen sich ihr Spektrum um etliche Genre erweiterte.