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Preview: Resident Evil 7 – Mit PlayStation VR gruseln

Hand aufs Herz: So ziemlich jeder Gamer ist doch daran interessiert, wenigstens kurz in die Welt der VR einzutauchen. Auf der gamescom 2016 haben wir die Chance ergriffen, uns ein PlayStation VR-Headset geschnappt und haben die Demo von Resident Evil 7 ein wenig erkundet. Was dabei herausgekommen ist, erfahrt ihr im kommenden Artikel.

Das erste Mal VR

Zuerst sei gesagt, dass dieses Spiel tatsächlich meine erste VR-Erfahrung war und ich daher ziemlich gespannt gewesen bin, wie es sich denn so spielt. Die erste Überraschung kam jedoch sofort: PlayStation VR ist tatsächlich bequemer als es aussieht und lässt sich auch von Leuten mit großen Köpfen (wie mich) bequem tragen und sofort war man schon im Spiel.

Die Kalibrierung des Headsets fand in spielerischer Form statt: Man musste seinen Kopf bewegen um vier Punkte, die jeweils über, unter, rechts und links von dem Spieler waren, anzusehen. Danach folgte eine Szene, in der man sich mit dem Controller durch den Raum bewegt. Hier ist jedoch bereits ein Knackpunkt aufgetreten, der zu leichter Übelkeit geführt hat: Mit dem rechten Stick hat man die Kamera nicht frei gesteuert, sondern nur in 30 Grad Abschnitten umgeschaltet – Die Feinjustierung findet dann mit den Bewegungen vom Kopf statt. Da diese Bewegung mit dem rechten Stick jedoch ziemlich abrupt waren, können wir uns vorstellen, dass dieses Element für ein paar flaue Gefühle im Magen von Spielern führen könnte.

Ein verlassenes Haus

Habt ihr das Tutorial gepackt, habt ihr anschließend die Aufgabe aus dem Haus, in dem ihr euch wiederfindet zu entkommen. Dabei bewegt ihr euch recht ruhig durch die Korridore und entdeckt einige Details, die euch zum Gruseln einladen: Seien es Überreste von irgendwelchen Tieren oder arg versiffte Kühlschränke, durch den Faktor VR seid ihr total im Spiel gefangen. Ein Beispiel: In einem Raum hingen Wurzeln (mit meinen eingeschränkten Kenntnissen würde ich sagen Ingwer-Wurzeln) von der Decke, da diese aber doch wirklich tief hingen, habe ich im echten Leben meinen Kopf eingezogen, damit ich mir im virtuellen Raum nicht den Kopf stoße.

Das ganze Spielprinzip der Demo basierte aber auf dem Exploration-Feature: Ihr geht durch das Haus, sammelt Gegenstände ein, mit denen ihr neue Räume oder sogar Sequenzen freischaltet. Leider war die Demo-Zeit schon vorbei, bevor ich tatsächlich alles erkunden konnte, doch die Szenen haben Eindruck hinterlassen.

Das einzige große Problem, was es bei der Demo gab, war, dass die Auflösung extrem niedrig war, sodass die Grafik stellenweise extrem grobkörnig aufgelöst wurde und man aus der Immersion gerissen wurde. Die Frage an dieser Stelle ist, ob die PlayStation 4 mit dem Spiel an ihre Grenze kommt oder die Entwickler für die Vollversion noch Leistungsreserven entdecken.

Egal was passiert, es bleibt spannend, was aus VR in Resident Evil 7 wird, sobald es im kommenden Jahr erscheint.

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