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Preview: Ni No Kuni 2: Revenant Kingdom – Ein kleiner König auf Reisen

Auch bei Ni No Kuni 2: Revenant Kingdom sind wieder Komponist Joe Hisaishi, Story-Writer Akihiro Hino und Animator Yoshiyuki Momose an Bord, die schon an einigen Studio Ghibli Produktionen mitbeteiligt waren. Studio Ghibli selbst ist zwar nicht direkt in die Entwicklung involviert, dennoch macht Ni No Kuni 2: Revenant Kingdom den Eindruck, als wäre es ein Ghibli-Anime. Genau davon konnte ich mich auch auf der gamescom 2017 überzeugen und den Titel in Augenschein nehmen.

In Ni No Kuni 2 erleben wir die Geschichte des jungen Thronerben Evan, der sich aufmacht, um verschiedene Königreiche zu besuchen. Er ist auf jede Hilfe angewiesen um seinen Thron vom bösen Mäusevolk zurückzuerobern, die auch seinen Vater, den König, ermordeten. Vier dieser Königreiche wurden uns bei der Präsentation von Bandai Namco vorgestellt. So ist ein Königreich chinesisch angehaucht, ein anderes ein Fischerdorf, das dritte die Wasserstadt Hydropolis in der die Königin Nerea herrscht und das vierte Königreich Evans Heimat. Das Design von Ni No Kuni 2 macht einiges her und sieht liebevoll und bunt aus.

Ni No Kuni 2

Im sogenannten Kingdom Mode könnt ihr euer eigenes Königreich errichten und vergrößern, indem ihr immer mehr Gebäude baut und Menschen in euer Reich lockt. Um eure Stadt zu erweitern müsst ihr als zukünftiger König das Vertrauen der Leute gewinnen und Quests abschließen. Des Weiteren wurde uns noch die sogenannten Skirmishes vorgestellt, ein neues Feature in Ni No Kuni 2. Dieses konnten wir nach der Präsentation sogar selbst antesten.

In den Mini-Battles kommandiert ihr kleine Truppen und werft euch so in Gefechte mit verfeindeten Soldaten. Alles sieht sehr niedlich aus, fast schon wie eine kleine Schar Chibi-Spielzeugsoldaten, die sich auf einem großen Schlachtfeld kloppen und mit Pfeilen bewerfen. Die Steuerung ist recht simpel, weswegen es sich mehr wie ein Mini-Game anfühlt. Ihr habt verschiedene Einheiten, die sich um euch sammeln und die ihr per Schultertasten um euch positionieren könnt. Die Truppenführer könnt ihr zudem mit besonderen Fähigkeiten ausrüsten. Der Angriff eurer Chibi-Truppe erfolgt automatisch sobald sich Gegner in der Nähe befinden, ihr müsst lediglich die Truppen bewegen, positionieren und die besonderen Fähigkeiten aktivieren.  In der spielbaren Demo hatten wir zwei Truppen, wovon eine Truppe mit Pfeil und Bogen gekämpft hat und die andere mit Schwertern. Nachdem ihr euch durch das feindliche Feld gekämpft habt, folgt ein Mini-Boss.
Ni No Kuni 2

Fazit

Nicole WetzelNi No Kuni 2 sieht hervorragend aus. Die Welt sowie die Charaktere sind liebevoll, bunt und charmant gestaltet und ergeben so einen wahrlichen Augenschmaus. Die neuen Mini-Battles gab es im Vorgänger nicht und sind somit ein völlig neues Feature. Das Kampfsystem ist recht simpel und lässt sich sehr gut steuern. Die Mini-Battles sind also ganz nett, allerdings auch nicht allzu spektakulär, da sie sich eben mehr wie ein Mini-Game für zwischendurch anfühlen. Als neues Feature nebenbei sind sie allerdings gut geeignet, daher bleibt abzuwarten, wie konkret sie sich in das Spiel einfügen.

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