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Preview: Mount & Blade 2: Bannerlord – Mittelalterliche Schlachten im großen Ausmaß

Wir bleiben im Mittelalter. Nachdem wir euch bereits einen ersten Eindruck über Tyranny vermittelt haben, ist nun Mount & Blade 2: Bannerlord an der Reihe und will uns überzeugen. Doch hat das Spiel aus dem Hause Taleworlds Entertaiment auch das Zeug dazu? Wir haben uns das mal angeguckt.

Auf in die Schlacht

Unsere Burg wird belagert. Holt alle Männer die ihr finden könnt und drückt ihnen eine Waffe in die Hand. Mit Stolz und Ehre werden wir sterben, beim beschützen unserer Heimat. So ungefähr könnten die Worte unseres Charakters lauten, wenn es darum geht eine Schlacht zu gewinnen. Als einer von vielen hundert Soldaten schwingt ihr euch also auf euer Ross, nehmt das Schwert in die Hand und kämpft. Durch verschiedene Hiebe mit dem Schwert und einigen geblockten Klingen, tragt ihr den Sieg davon. Euer Heim ist gerettet. Vorerst. Doch warum sollen wir auf den Feind warten, bis er seinen nächsten Angriff gegen uns führt? Lasst uns den Spieß doch lieber umdrehen und selbst mit einer Belagerung beginnen. Für unsere Söhne und Töchter.

Mount & Blade II: Bannerlord

Ihr merkt schon, es wird viel gekämpft in diesem Spiel. Ähnlich wie in Spielen der Total War-Reihe, kann man diese Massenschlachten schon fast als eine Art Simulation betiteln, nur das ihr hier noch die Möglichkeit habt, selbst als ein Individueller Charakter mit ins Getümmel zu springen. Doch nicht nur stumpfes draufhauen führt zum Sieg, so gibt es unter anderem einige Gegenstände, wie Kanonenkugeln, die ihr von einer erhöhten Position auf eure Feinde regnen lassen könnt. Aber auch auf der Schlossmauer aufgereihte Ballisten dürften euch die eine oder andere Abhilfe schaffen. Falls ihr allerdings eine Fernkampfwaffe nutzen wollt, solltet ihr aufpassen, nicht eure eigenen Kameraden zu verletzten, das kommt bestimmt nicht so gut an. Mit dem Schwert hingegen dürft ihr ihnen den Schädel einschlagen, bis euer Arm abfällt, denn das wird sie weder stören, noch verletzten. Allerdings wird niemand als fähiger Ritter geboren und so müsst ihr, wie jeder andere Mensch auch, bei null anfangen und euch den Schwertkampf, sowie diverse andere Fähigkeiten aneignen, bevor ihr überhaupt eine Überlebenschance auf dem Schlachtfeld habt. Da heißt es also, Training, Training, Training und Schweiß.

Die böse Politik

Was in Mount & Blade 2: Bannerlord besonders heraussticht ist das komplexe Diplomatie System. So könnt ihr Feinde und Freunde an jeder Ecke haben. In den Reihen des Feindes könnte sich euer engster Vertrauter aufhalten, während direkt neben eurem eigenen Bett der größte Feind schläft. Jeder Charakter im Spiel, soll eine individuelle Persönlichkeit besitzen. Jeder Untergebene in eurem Königreich hat einen persönlichen Einfluss-Wert, der sich auf politische Beziehungen, das Besetzten von feindlichem Territorium und auch in Kämpfen bemerkbar machen kann. Durch das umfangreiche Diplomatie-System, welches im Spiel implementiert sein wird, ist es ebenfalls möglich ein Held zu werden, indem man Frieden mit seinen größten Feinden schließt. Natürlich dürft ihr sie auch zerquetschen um eure Macht zu demonstrieren. Diese Entscheidung liegt beim Spieler. Jeder Spieler der all diese Dinge meistert und sich das System aneignet wie es gedacht ist, wird damit zu einem unaufhaltsamen Helden mit großer Macht.

Handel mit dem Feind und anderen Fraktionen ist ebenfalls eine gute Möglichkeit sein Königreich erblühen zu lassen. Hinzu kommt, dass jede Fraktion ihren komplett eigenen Stil haben wird, wodurch jeder Partner oder Feind unberechenbar werden kann. Strategie trifft auf actiongeladene Massenschlachten. Klingt doch ganz gut.

Mount & Blade II: Bannerlord

Grafisch ist der Titel leider noch etwas schwach, aber wenn man die Masse an virtuellen Soldaten bedenkt, die gleichzeitig auf dem Schlachtfeld ihren Krieg ausfechten, kann man sich nicht beklagen. Hinzu kommt, dass sich der Titel noch in Entwicklung befindet und wir leider keine Möglichkeit hatten, selbst einmal Hand anzulegen. Wer die Vorgänger mochte, wird mit dem Spiel glücklich werden, alle anderen sollten sich überlegen, ob die Wirren aus Politik und Diplomatie nicht den eigenen Schädel zum platzen bringen.

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