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Preview: Meridian: Squad 22 – Rückkehr des klassischen RTS

Wieder einmal ist die Menschheit in Gefahr und der Spieler muss das Kommando übernehmen. In Meridian: Squad 22 befehligt man, Überraschung, besagtes Squad 22, um das Verschwinden von Kolonisten auf dem Planeten Meridian aufzuklären. In Real-Time-Strategy-Manier kämpften wir uns durch die ersten vier Missionen der Early-Access-Version, um euch einen Eindruck davon zu vermitteln, was das Spiel drauf hat.

Kein Multiplayer geplant

Wenn man an die großen RTS-Titel denkt, bringt man damit auch schnell den Esport in Verbindung. Schon bei Warcraft 3 etablierte sich schnell eine Gruppe von Spielern, die mit Wettbewerbsgeist an das Spiel herangingen und sich regelmäßig mit anderen Spielern messen wollten. Starcraft 2 wird noch heute gespielt und gestreamt, regelmäßige Turniere schreiben horrende Summen Preisgeld aus.

Hier hebt sich Meridian: Squad 22 jedoch auf eine recht eigenwillige Art hervor. Das Spiel fokussiert sich allein auf den Singleplayer, einen Multiplayer wird es nicht geben. Dafür aber eine zehnstündige Kampagne, einen Conquest Mode und einen Modus, der sich Squad Missions nennt.

Ein Grund hierfür könnte sein, dass hinter dem Entwickler Elder Games lediglich eine Person steht: Ede Tarsoly, der durch das Sound Design Studio Hexany Audio unterstützt wird. Ein Spiel alleine planen und entwickeln? Auf jeden Fall ein mutiges Unterfangen.

Mal wieder die Menschheit retten

Auf der Steam-Seite von Meridian: Squad 22 spricht der Werbetext davon, dass die Story der Kampagne mit Gesprächen und Entscheidungen beeinflusst werden kann. In den ersten vier Meridian: Squad 22Missionen, die via Early-Access spielbar sind, merkt man von dieser Entscheidungsfreiheit nicht viel. Einmal wird der Spieler vor die Wahl gestellt, ob er bei dem Abbau von Mineralien eher einen defensiven oder einen offensiven Weg einschlagen möchte. Diese Entscheidung schaltet neue Einheiten frei, die passend für den gewählten Spielstil sind und gibt euch Forschungspunkte, die diese Richtung einschlagen.

Meridian: Squad 22Der Technologienbaum ist unterteilt in „Combat“, „Economy“ und „Defense“. Erfreulich ist, dass der Spieler hier viele Möglichkeiten hat, um tatsächlich seine Forschungen an den eigenen Spielstil anzupassen. Die Forschungswege haben nicht nur einen einzelnen, vorgegebenen Weg. Sie schalten neue Einheiten frei und verbessern die Kampffähigkeit von ihnen oder erhöhen die Effektivität von Gebäuden. Um zu forschen müssen bestimmte Punkte gesammelt werden, die auf den Schlachtfeldern verteilt sind. Manchmal bekommt man auch für eine Entscheidung oder für das abschließen einer Mission neue Forschungspunkte, die dann frei verteilt werden können. Der eigene Sammeltrieb zwingt einen damit, die gesamte Karte abzusuchen und ein wenig länger als nötig im jeweiligen Level zu verweilen. Eine eintönige Entdeckungsreise, die schnell als langweilig empfunden wird. Gäbe es auf den Karten mehr zu entdecken, wäre dies, neben dem Fortschritt bei den Technologien, noch ein weiterer Anreiz, um die zusätzlichen Minuten für die Suche besser zu gestalten.

Bei den Einheiten kann auf eine angenehme Vielfalt zurückgegriffen werden. Dem Spieler stehen Bodentruppen, wie Infanterie aller Art, Kriegsmaschinen, Flugeinheiten und sogar seetaugliche Kampfschiffe zur Verfügung. Auch hier kann der eigene Spielstil voll ausgelebt werden: Setzt man auf die Massen der Infanterie, um den Gegner schon früh im Spiel zu überrennen? Oder plant man einen späteren Angriff, dafür aber mit technologisch fortschrittlichen Kriegsmaschinen wie Panzer oder Kampfläufer? Hobby-Strategen haben somit genügend Material, um den perfekten Schlachtplan auszuarbeiten und ihn in Foren zur Diskussion zu stellen. Lediglich die Schiffe fühlen sich nutzlos an. In den verfügbaren Missionen gab es für diesen Einheitentyp schlicht und ergreifend keinen Nutzen.

Ein Kommentar

  1. Kevin Pliester

    Sieht eigentlich ganz cool aus. Mich stört es nur, dass wieder alles aus der Unity Engine genommen wurde und man wieder die gleichen Menüs etc. sieht =)

    Aber weeey. :D

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