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Preview: Ken Folletts: Die Säulen der Erde – Buch 2 – Malerisches Point and Click-Adventure

Die erste von drei Episoden zu Ken Folletts: Die Säulen der Erde ist bereits am 15. August erschienen. Die zweite Episode soll im Dezember 2017 folgen und die letzte Anfang 2018. Ich hatte das Vergnügen bereits einen Blick auf die zweite Episode namens „Sowing the Wind“ auf der gamescom 2017 werfen zu können.

In der zweiten Episode werden die Kapitel 8 bis 14 die Geschichte rund um Jack, Aliena und Philip im England des 12. Jahrhunderts fortsetzen. Erstmals wird auch Aliena zum spielbaren Charakter und direkt mit ihr starten wir auch die düstere Episode 2, bei der sich die Problematiken der Charaktere immer weiter zuspitzt und Dramatik aufbaut. Aliena führt nämlich kein angenehmes Leben als Grafentochter, denn ihr Vater wurde zum Hochverrat verurteilt und im Gefängnis getötet. Zudem hat Aliena den Heiratsantrag von William Hamleigh abgelehnt, weswegen dieser ihre Heimat Earlscastle unter seine Gewalt brachte. William macht Aliena und ihrem Bruder Richard nun die Hölle heiß. Doch Aliena versucht sich nicht unterkriegen zu lassen und zusammen mit ihrem Bruder nach einem Ausweg zu suchen.

Pillars of the Earth

Malerische Optik

Die zweite Episode beginnt sehr düster und eklig, was zum einen Alienas schreckliche Situation sowie den mittelalterliche Flair hervorragend einfängt. Auch die malerische Optik des Spiels bringt viel Atmosphäre und passt grandios zum 12. Jahrhundert Englands. Es hebt das Point and Click-Adventure deutlich hervor und macht Lust auf den dritten Teil. Die Optik des Titels ist wirklich einzigartig. Trotz der Grafik schaffen es die Entwickler, die Charaktere großartig zu animieren. Auch wenn sie meist eher ernst wirken, so ist die Mimik in dem Grafikstil sehr gut gelungen und wirkt dynamisch.

Spielerisch werdet ihr manchmal kleinere Rätsel lösen, könnt kleine und größere Areale erkunden, bei denen ihr eine wirklich gute Übersicht über die einzelnen Screens habt und hin und wieder gilt es Entscheidungen zu treffen, die das Spiel und die Charaktere maßgeblich beeinträchtigen können, auch über alle drei Episoden hinweg. Manchmal müsst ihr diese Entscheidungen innerhalb von Sekunden treffen und manchmal habt ihr auch genügend Zeit, um genau zu überlegen. All diese Elemente schaffen Abwechslung im Gameplay. Zudem gehen die Screenwechsel sehr flüssig und ohne Ladezeiten vonstatten, sodass das Gameplay nicht gestört wird.

Die Säulen der Erde Pillars of the Earth

Fazit

Nicole WetzelDie malerische Optik fängt die Atmosphäre gut ein und ist einzigartig. Die zweite Episode beginnt düster, aber spannend und zieht einen sofort in seinen Bann. Außerdem ist es sehr interessant, als Kenner des Buches zu sehen, wie sehr die Entscheidungen den Romanverlauf beeinflussen können und so den Roman und die Charaktere nochmal auf andere Art und Weise zu erleben oder mehr über den ein oder anderen Charakter zu erfahren. Aber auch Leute, die eben nicht das Buch kennen, können sich hier hervorragend in die Geschichte und Charaktere einfinden und diese zum ersten Mal erleben.

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