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Preview: Ghost Recon Wildlands – 4-Player-Spaß

Ubisoft hat einige interessante Titel in der Mache. Eines der spannendsten ist Ghost Recon: Wildlands, das uns nach langer Pause endliche wieder in die Rolle der Spezialeinheit schlüpfen lässt. Schade zwar, dass wir nicht selbst spielen durften, aber mit der Live-Demo konnten wir diesmal genauer sehen, was uns für Gameplay hier erwartet. Nachdem uns die Charaktererstellung sowie der Waffenschmied gezeigt wurde, geht es in die erste Mission. Im Waffenschmied-Menü, wo wir unser Equipment aufs kleinste Detail hin einrichten können, wählen wir die Auswahl entsprechend der Vorgabe: Das Ziel ist es eine Person zu eliminieren, und zwar möglichst leise und unentdeckt.

Ghost Recon Wildlands

Das Spiel selber gibt hier nicht vor, wie man die Quest zu erledigen hat. Waffenstarrender Angriff oder leises Vorgehen sind beides Mittel zum Zweck und können beliebig genutzt werden. Man sollte nur sein Equipment entsprechend zurecht legen. Unser Host gab allerdings das leise Vorgehen als Ziel an, und das sollten wir zu sehen bekommen. Das wir hier keine linearen Level haben, sondern eine große, offene Welt, die uns alle Möglichkeiten gibt, wird spätestens zu Beginn der Mission klar. Alle vier Spieler befinden sich an unterschiedlichen Orten des schön gestalteten Bolivien naher Zukunft, dass leider von Drogenkartells tyrannisiert wird. Die Spieler begeben sich also mit unterschiedlichen Fahrzeugen zum Zielort. Erstmal angekommen können wir nun eine Taktik zurecht legen und die Mission kann beginnen.

Wie erwähnt, unentdeckt und möglichst leise. Einer der Spieler begibt sich in eine Scharfschützenposition, während Ghost Nummer 2 per Drohne alle Gegner markiert. Die anderen beiden entführen zwischenzeitlich ein Auto des Kartells um so möglichst einfach Zugang zur Basis zu erhalten. Erstere Person kann nun Deckung geben und einzelne Ziele beseitigen, damit das Eindringen für die anderen beiden möglichst einfach wird. Hier wird insgesamt sehr deutlich, wie spaßig Ghost Recon: Wildlands mit Freunden sein kann. Taktisches, behutsames Vorgehen wird generell belohnt. Leider hat alle Vorbereitung nicht geholfen und unsere Spieler werden tatsächlich noch entdeckt. Ein Feind wurde mit der Drohne übersehen und wartet hinter einer Ecke. Der Fehler einer Person trifft nun das ganze Team. Es wird gefeuert!


Schon immer ein Fan der Ghosts und gutem Coop-Gameplay, führt für mich kein Weg um Ghost Recon: Wildlands herum. Obwohl ich selbstverständlich enttäuscht war, nicht selber spielen zu dürfen, war die Präsentation doch sehr eindrucksvoll. Natürlich ist es immer möglich, alles mit Waffengewalt zu lösen, aber das ist ja langweilig! Die Freiheit des eigenen Vorgehens ist allerdings eine willkommene Abwechslung, gerade in dieser Serie, deren letzter Teil nun doch etwas zurück lag. Vielleicht ist Schadenfreude hier nicht angebracht, aber der Umstand, dass die Vorgabe nicht erreicht werden konnte, war sehr amüsant. Bei der Entdeckung war die Mission nämlich noch nicht vorbei, sondern das Ziel wurde dennoch erfüllt und dann geflüchtet.So bekamen wir wenigstens noch ordentlich Feuergefecht zu sehen, und auch das ließ sich sehen. Sollte man Freude an Taktik haben, kommt man also garantiert auf seine Kosten. Gemeinsames Vorgehen und sorgsame Planung versprechen hier einige spaßige Spielabende. Bleibt abzuwarten, was die offene Welt neben der Story noch zu bieten haben wird.

 

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