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Preview: Generation Zero – Die Rebellion der Maschinen

25. August 2018

Preview: Generation Zero – Die Rebellion der Maschinen

In Generation Zero kommen wir ahnungslos in unsere Heimat zurück und müssen feststellen, dass statt unseren geliebten Mitmenschen nun gefährliche Maschinen durch die Gegend streifen. Mit allem was wir haben, was anfangs zumindest ein paar Fussel in unserer Lederjacke sind, versuchen wir herauszufinden, was im sonst so friedlichen Schweden passiert ist, während wir den beruhigenden Synthwaves der 80er lauschen.

Zurück auf Anfang

Mit bis zu drei Freunden oder auch ganz allein sollen wir in Generation Zero herausfinden, wohin all die Menschen verschwunden sind und was der Ursprung der Roboter-Invasion ist. Beim Konflikt mit den Maschinen helfen keine Friedensangebote, stattdessen geht es sehr rabiat zu. Die einzige Option ist unser Schießeisen, bei welchem – natürlich – die Munition rar gesät ist. Bis zu zwei Gewehre und eine Handfeuerwaffe können wir in unserem Inventar unterbringen. Unser 40 Slot-Rucksack fasst allerlei Zubehör wie Erste-Hilfe-Koffer oder EMP-Granaten, um die Roboter zumindest zeitweise auszubremsen. Nur eines finden wir dort nicht: Nahkampfwaffen. Geht euch die Munition im Kampf aus, bleibt euch nur die Flucht.

Das Interessante dabei: Einmal angeschossene Maschinen bleiben im weiteren Spielverlauf verletzt und können euch im bereits angeschlagenen Zustand später erneut begegnen. Die Gegnervielfalt lässt sich bisher noch nicht erahnen. Bei unserem kurzen Trip durch Schweden durften wir beispielsweise Searcher ausschalten, die uns zwar nicht angreifen, beim Entdecken durch Geräusche oder visuelle Reize aber Alarm schlagen und aggressivere Patrouillen anlocken, die uns den Garaus machen sollen. Zudem gibt es auch Runner, welche flink und agil sind und vor allem in Gruppen durch Berg und Tal streifen und durch die schiere Masse sehr gefährlich werden können. Der größte Gegner ist noch unbetitelt, überraschte uns am Ende der Mission und erzeugte bei den anwesenden Journalisten für einen kurzen Schreckmoment. Bevor wir uns für die rasche Flucht entscheiden konnten, war die Demo aber bereits vorbei.

Die offene Welt hat bisher leider noch nicht sonderlich spannend gewirkt, was aber durchaus der Demo geschuldet sein kann. Bis auf Waffen und Hilfsmittel gab es dort nichts zu finden. Unsere Charaktere können wir im Laufe der Zeit mit Skills aufwerten, um beispielsweise wichtige Koop-Funktionen wie das Wiederbeleben überhaupt erst freizuschalten. Unseren Charakter können wir aus einem Stereotypen-Pool auswählen und dabei unseren Wünschen entsprechend anpassen. Dazu gehören natürlich auch wunderbar schrille 80er-Klamotten, überdrehte Frisuren und die obligatorische Lederjacke. Das Crafting beschränkt sich auf das Modifizieren eurer Waffe, welche ihr beispielsweise mit Schalldämpfern, Zielfernrohren oder besonderen Waffenaufsätzen erweitern könnt.

Generation Zero erscheint 2019 für PC, Xbox One und PS4.

Fazit

Caroline ValdenaireIch mag Schweden, ich mag die 80er, ich mag Koop, ich mag Synthwave und doch bin ich bei Generation Zero noch etwas skeptisch. Das bisher Gezeigte wirkt noch nicht einzigartig genug, um mich zu begeistern. Offene Welten, in denen ich nicht viel entdecken kann, langweilen mich sehr schnell. Dennoch bin ich guter Dinge und schiebe es auf die kurze Zeit, die mir zur Verfügung stand, um das mit Maschinen gefüllte Schweden zu erkunden. Lassen wir uns überraschen, inwieweit das finale Produkt von den Avalanche Studios überzeugen kann.

Caroline Valdenaire

Caro blickt auf eine abwechslungsreiche Spielekarriere zurück - schließlich darf sie sich schon seit Mitte der 90er ein Zockerweibchen nennen. Am liebsten spielt sie im Team, damit sie dann alle - wie im echten Leben - bemuttern kann. Inzwischen haben es ihr vor allem die Survivalspiele angetan. Bei Gameplane ist sie irgendwie Mädchen für alles, hauptsächlich aber Madame Chefredakteurin.