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Preview: For The King – Klassisches Strategie-RPG

Rundenbasierte Kämpfe, viele Charaktere und ein Rollenspiel? Das ist kein neues Konzept und es hat sich auch in der Vergangenheit bereits als sehr erfolgreich bewährt. For The King von IronOak Games bietet dem Spieler ebenfalls dieses Konzept. Aber es sind natürlich immer die Details, auf die es ankommt. Eine interessante Grafik, unterschiedliche Charaktere und Gegner und eine Brettspiel-ähnliche Kampagnenkarte mit Hexagons sind einige der Besonderheiten des Spiels. Wir haben eine erste Testversion des Spiels erhalten und konnten uns ein Bild von den Eigenheiten des RPGs machen.

Story

Wir befinden uns im Land Farhul, welches unter König Bronner ein goldenes Zeitalter der Einheit und des Wohlstands erlebt hatte. Als sich die Zeit Bronners jedoch dem Ende zuneigte, endeten auch die schönen Zeiten des Überflusses. Chaos stieg im Land auf. Diese unnatürliche Kraft verteilte sich im ganzen Land und drückt nun mit seiner ganzen Kraft auf alles Leben darin. Der tragische Höhepunkt des Ganzen war die Ermordung von König Bronner in seinem Schloss in Parid. Nun war es Königin Rosomon, welche die Aufgabe erhielt, in diesen schweren Zeiten über das Volk zu wachen. Das Chaos erweckte immer mehr alte Feinde und Rosomon sah sich gezwungen, die Helden aus der vergangenen Zeit zu den Waffen zu rufen. Zusammen mit König Bronner hielten sie damals das Gleichgewicht im Lande aufrecht. Leider waren die Ritter und Soldaten von damals nicht dem neuen Übel gewachsen. Einer nach dem anderen fiel gegen die Übermacht des Chaos.

For The King

Der einzige, der sich mit dem Chaos ausgekannt hat, war der Magier Mariglio Vexor. Leider ist dieser seit Jahren nicht mehr gesehen worden. Königin Rosomon kann sich also nicht auf seine Hilfe verlassen. Jetzt ist die einzige Hoffnung, dem Land wieder seine Stabilität wiederzugeben, seine Bewohner. Jeder im Lande ist dazu aufgerufen, sich dem Chaos entgegen zu stellen. Ob Schmied, Gaukler oder Holzfäller, jeder soll seinen Beitrag dazu leisten. So auch der Spieler, der die Bewohner des Landes zusammenführt und diese im Kampf befehligt.

Nachdem der Spieler seine Kampfgruppe ausgewählt hat, startet er auf der Kampagnenkarte. Es müssen Rollenspiel-typisch Quests erfüllt werden. Über Kämpfe auf dem Weg und die ein oder andere Sehenswürdigkeit, über die wir stolpern, beginnen wir unsere Aufgabe, das Chaos zu besiegen. Es ist dabei wichtig zu verstehen, dass der Spieler nicht beim ersten Mal erfolgreich sein wird. Denn For The King ist so aufgebaut, dass wir es immer wieder versuchen müssen. Was man darunter versteht, folgt später.

Gute Alte Hexagons

Bevor wir loslegen können, um gegen das Chaos im Land Farhul vorzugehen, müssen wir unsere Truppe zusammenstellen. Zu Anfang haben wir die Auswahl zwischen vier Klassen: dem Schmied, dem Jäger, dem Minnesänger und dem Gelehrten. Man kann diese Klassen auch als Krieger, Magier und Bogenschützen verwechseln, um das Bild klarer zu gestalten. Weitere Klassen können im Lootstore freigeschaltet werden. Unsere Truppe besteht immer aus drei Charakteren. Wir können die Charakterklassen auswählen und mit Farben individualisieren. Gefällt uns, was wir zusammengestellt haben, kann es auch schon losgehen. Wir starten in einer kleinen Stadt und bekommen den Auftrag, in einer anderen Stadt den Agenten der Königin aufzusuchen.

Die Karte besteht gänzlich aus Hexagon-Feldern. Entweder befindet sich ein Gebäude, je nach Gebiet ein Stück Wald oder Stein als Hindernis oder ein Gegner auf diesen. Der Spieler hat eine bestimmte Anzahl an Bewegungspunkten, die er pro Zug in einer Runde verwenden kann. Eine Bewegung über ein Feld kostet einem Punkt. Dabei zählt der Angriff auf einen Gegner auf einem anderen Feld auch nur als eine Bewegung. Wir bahnen uns also den Weg über das Spielfeld zur anderen Stadt. Der Weg dahin kann sich allerdings auch schwierig gestalten. Denn immer wieder können Gegner auflauern. Der Spieler muss dann gegen diese kämpfen. Wenn er allerdings einen Gegner angreift, der bereits auf der Karte zu sehen ist, dann kann er sich auch zum Umkehren entscheiden. Aber welcher Held würde schon so etwas tun?

For The KingManchmal muss der Spieler allerdings seine Entscheidungen überdenken. Denn die Gegner können bei höheren Leveln ordentlich austeilen. Gut dass unsere Charaktere noch keine Helden sind, sondern vorerst nur besorgte Bewohner des Landes, da kann man schon mal weglaufen. Vom Agenten der Königin bekommen wir den Auftrag, ein mysteriöses Artefakt zu untersuchen. Auch hier ist der Weg wieder das Ziel. Denn wir müssen erst einmal ein wenig XP sammeln, um überhaupt ein Chance zu haben, lebendig diesen Ort zu verlassen. Mit Erfahrung kommen in einem RPG logischerweise auch bessere Waffen und Rüstung. Diese können wir von gefallenen Gegnern sammeln oder in Städten kaufen. Aber wie machen wir davon jetzt eigentlich Gebrauch?

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