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Preview: Divinity: Original Sin 2 – Fantastische Fantasy

Mit dem Vorgänger konnten wir schon in das tolle Fantasy-Universum rund um die Quellenmagie einsteigen. Umso erfreulicher ist es, dass uns Divinity: Original Sin 2 nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne zurück in dieses Setting bringt. Das selbstständige Quest-System, die taktischen Kämpfe und die interessante Koop-Dynamik konnten uns beim Vorgänger schon überzeugen. Wir wollten bei der gamescom 2016 herausfinden, was davon wiederkehrt und einiges mehr.

Wir wurden direkt vom Executive Producer David Walgrave begrüßt und durften in einen kleinen Raum eintreten, in dem bereits mehrere Bildschirme und Rechner aufgebaut waren. David startet direkt mit einem Schwall von Wörtern, immerhin ist Divinity: Original Sin 2 riesig, es gibt viel zu erzählen und die Begeisterung war David anzuhören. Wie in beinahe jedem Rollenspiel beginnen wir mit der Charaktererstellung.

Unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Wege

Bei einem der gängigsten Elemente eines Rollenspiels hebt sich Divinity bereits von der Konkurrenz ab. Die Charakterstellung ist mit so vielen Facetten ausgestattet, die den Spielverlauf beeinflussen werden, dass man hier schon genau überlegen sollte, welche Wahl getroffen wird. Wir sprechen hierbei nicht vom Äußerlichen des Charakters (Rasse, Aussehen etc. sind in bis zu einem gewissen Grad wählbar), sondern vom Hintergrund unseres Charakters.

Zum einen ist es uns möglich, zwischen vorgefertigten Hintergrundgeschichten zu wählen, die für jeweilige Charaktere maßgeschneidert sind, zum anderen können wir uns über ein Tag-System eine eigene Hintergrundgeschichte basteln. Der Hintergrund unseres Charakters spielt eine wichtige Rolle im Spielverlauf, denn er beeinflusst maßgeblich, wie NPCs auf uns reagieren. So können je nach Charakter unterschiedliche Dialoge auftreten, die Startzuneigung variieren oder sogar ganze Handlungsstränge auftauchen, die es bei anderen nicht geben würde.

Spieler verraten Spieler, wer vertraut wem?

Der wichtigste und wegweisendste Aspekt der Charaktererstellung ist die Definition der eigenen Origin-Quest. Resultierend aus dem Hintergrund des Charakters hat jede dieser spielbaren Personen eine maßgeschneiderte Quest, welche an den Hintergrund anknüpft. Der Clou: Origin-Quests können sich durchaus gegenseitig ausschließen!

Divinity Original Sin 2

Spielen wir also im Koop, kann es sein, dass mein Mitspieler den NPC, welchen ich retten möchte, umbringen will. Es steht den Spielern frei, sich über den Inhalt ihrer Origin-Quest auszutauschen, aber das mag in Anbetracht der Exklusivität nicht immer die beste Lösung sein. Eine kreative Idee also, die zum einen die Individualität des einzelnen Spielers fördert und zum anderen für gutes Teamplay sorgt. Und wenn wir schon vom Teamplay sprechen, können wir auch gleich mit dem Koop fortfahren.

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