Home » Artikel » Previews » Preview: Destiny – Rise of Iron angespielt

Preview: Destiny – Rise of Iron angespielt

Activision war natürlich wieder vertreten auf der gamescom und musste neben dem offensichtlichen Call of Duty: Infinite Warfare auch ein paar Details zum Destiny-Addon Rise of Iron bekannt geben. Man ging sogar einen Schritt weiter und erlaubte uns, es einfach direkt anzuspielen. Unseren Eindruck nach einer Stunde zocken des PvP, einem Strike und ein paar Minuten Unterhaltung mit den Entwicklern enthalten wir euch nicht vor.

DestinyDestiny hatte große Pläne, sollte langfristig binden und mit einem überzeugenden Multiplayersystem sowohl im Coop, als auch im PvP begeistern. Wenn gleich das Spiel gut einschlug, die erhoffe Langlebigkeit wurde nicht erreicht. Umso erfreulicher ist es, dass uns das Team versichert hat, hier auf Community-Feedback gehört zu haben, damit die Erfahrung deutlich reicher wird.

Zu Beginn unserer Vorschau durften wir erstmal zwei Runden des neuen Spielmodus „Vorherrschaft“ ausprobieren, welcher eigentlicht dem „Abschuss bestätigt“-Modus des Call of Duty-Bruders entspricht. Man muss feindliche Spieler nicht nur ausschalten, sondern im Anschluss auch noch ihre Crest einsammeln, um für das Team zu punkten. Gleichzeitig kann man die Crests der gefallenen Verbündeten einsammeln, und so dem Gegner die Punkte verwehren. Obwohl das ein frischer Wind ist und für die zwei Runden wirklich sehr Spaß gemacht hat, haben weitere Einblicke vorerst gefehlt. Selbst die Waffenauswahl war streng begrenzt, deshalb konnten wir uns leider keine Meinung zu neuen Waffen, Levelcaps oder Ähnlichem bilden. Vorherrschaft ist und war auch schon früher als Abschuss bestätigt ein sehr spaßiger Modus, bleibt aber hoffentlich nicht die einzige positive Änderung in Rise of Iron.

Destiny-Standard-Edition-PlayStation-4-0-1

Direkt im Anschluss ging es an einen neuen Strike. Hier wird wie gewohnt an das reiche Lore-Potenzial des Destiny-Universums angeknüpft. Mit dem kommenden DLC dürfen wir also weitere spannende Begebenheiten rund um das eventuelle Ende des Universum erleben und bestenfalls verhindern. Auch beim Strike konnten wir nicht beliebig austesten, was uns geboten wird. Auf den Spielverlauf scheint aber mehr Abwechslung fokussiert worden zu sein. Die Mission hat sich erstaunlich frisch angefühlt und wieder deutlich mehr Spaß gemacht als die bisherigen, doch sehr repetitiven Aufgabe. Die Schwierigkeit wurde für Demonstrationszwecke vermutlich sehr gering gehalten, aber auch der Endboss bot willkommene Abwechslung und musste durch vernünftiges Teamwork mit den Mitredakteuren in die Knie gezwungen werden.

Fazit

Nachdem ich vermutlich schneller mit Destiny aufgehört, als es Bungie sich gedacht hat, war ich schön erstaunt von Rise of Iron. Obwohl uns bei der Vorschau wenig Freiraum gelassen wurde, fühlte sich der Spielverlauf doch sehr frisch an. Das Versprechen sich an Community-Feedback zu orientieren, scheint eingehalten worden zu sein. Mehr Abwechslung, intensiveres PvP und weitere Auschöpfung des vielversprechenden Universums bieten auf jeden Fall einen Grund, Destiny nochmal auszupacken, bevor im nächsten Jahr der Nachfolger erscheint.

 

Sag uns deine Meinung:

Auch interessant!

WWE 2K18 – Neuer Patch im Anmarsch

Nachdem wir uns bereits im Test zu WWE 2K18 über die vielen Bugs beschwert haben, ...