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Preview: Dead in Vinland – We have to go back, Kate

Im August 2015 veröffentlichte Entwickler CCCP das Spiel Dead in Bermuda, in welchem es darum ging, dass eine Gruppe Überlebender nach einem Flugzeugabsturz auf einer seltsamen Insel irgendwie wieder von dieser fliehen musste. Dead in Vinland ist zwar kein direktes Sequel, bedient sich aber großzügig an den Features des Vorgängers, erweitert diese sinnvoll und möchte mit einer spannenderen Geschichte punkten.

Wikinger statt Dreiecke

Die Besatzung verändert sich zwar, doch bleibt die Location gleich. Statt mit gestrandeten Überlebenden entdecken wir diesmal mit Wikingern eine Insel, die allerlei Geheimnisse mit sich bringt. Wer dachte, dass die Insel aus Lost seltsam gewesen sei, der hat noch kein Spiel von CCCP gespielt. Diesmal wird die mysteriöse Insel allerdings bereits von anderen Einwohnern besetzt, mit welchen wir uns ebenfalls auseinandersetzen müssen. Eirik, das Familienoberhaupt unserer Wikingerfamilie, gegen Björn, den Negan der Vinland-Insel.

Diesbezüglich gibt es auch die erste Neuerung im Spiel. Statt uns nur tagtäglich damit zu beschäftigen, unseren Stamm zu füttern und mit sinnvollen Aufgaben zu beschäftigen, müssen wir uns diesmal auch bei der Geschichte für eine Seite entscheiden. Entweder zollen wir Björn und seiner Gruppe Tribut, hungern dadurch und schlucken unseren Stolz herunter oder wir zetteln eine Revolution an und versuchen unser Glück als David gegen Goliath. Je nachdem, wie wir uns entscheiden, verläuft die Geschichte, welche diesmal tatsächlich etwas ausgereifter sein soll, anders und bietet uns verschiedene Endsequenzen.

Same same but different

Wer Dead in Bermuda gespielt hat, fühlt sich bei Dead in Vinland direkt heimisch. Sämtliche Mechaniken wurden aus dem Vorgängerspiel übernommen. Jeder Charakter hat ein eigenes Skillset, kann bestimmte Dinge gut und bestimmte Dinge gar nicht. Natürlich lassen sich alle Fähigkeiten durch Übung steigern. Erneut ist es auch wichtig, welche Charaktere gemeinsame Sache machen, da nicht harmonierende Wikinger ein schlechteres Ergebnis erzielen. Lasst ihr zwei verhasste Menschen eine Aufgabe erledigen, kann es sein, dass sie danach nicht nur vollkommen erschöpft sind, da sie den anderen ungewollt ertragen mussten, es kann auch sein, dass sie weniger Beute mitbringen und ihren gegenseitigen Hass noch vertiefen.

Dead in Vinland

Einerseits müsst ihr euch täglich um verschiedene Aufgaben im Camp kümmern. Ihr müsst Waffen schmieden, Essen jagen, Wasser sammeln oder eure Charaktere ins Bett schicken, damit sie sich erholen können. Andererseits müsst ihr aber auch euer Umland erkunden und könnt dort nicht nur verschiedene Gegenstände finden, sondern auch weitere Überlebende, die sich eurer Gruppe anschließen können.

Im Laufe des Spiels könnt ihr euer Camp erneut verbessern und auch reparieren, falls ihr Opfer eines Sturms werdet. Ein weiteres neues Feature ist nämlich das Wetter, welches sich täglich ändert und auch Einfluss auf bestimmte Aufgaben nimmt. Während ihr bei Sonnenschein manche Sachen leichter erledigt, setzt euch starker Regen natürlich zu und verschlechtert die Erfolgschance bei gewissen Aufträgen.

Dead in Vinland

Auch der Kampf hat sich im Vergleich zu Dead in Bermuda verändert. Inzwischen gibt es einen rundenbasierten Kampf, welcher noch etwas behäbig abläuft, aber zumindest spannender zu sein scheint als der des Vorgängers. Ihr setzt Aktionspunkte ein, müsst auf die Initiative achten und erholt euch nach dem Kampf von Wunden. Zudem erhaltet ihr nach einer erfolgreichen Schlacht auch besonderen Loot in Form von Gegenständen oder Handwerksmaterialien.

Fazit

Caroline ValdenaireDead in Vinland wirkt auf den ersten Blick tatsächlich wie ein Dead in Bermuda 2.0. Dass die Geschichte im Sequel nicht nur spannender sein soll, sondern auch verschiedene Richtungen einschlagen kann, ist vermutlich die sinnvollste Neuerung, da das ein großer Kritikpunkt in Dead in Bermuda war. Wer im Vorgänger mit dem harten Schwierigkeitsgrad zu kämpfen hatte, wird erfreut sein, dass dieser nun entsprechend angepasst wurde, damit auch Einsteiger nicht so schnell verzweifeln.

Während der kurzen Anspielmöglichkeit auf der gamescom wurde klar, dass die Entwickler von CCCP erneut eine Überlebens-Simulation geschaffen haben, die neben all den anderen aus dem Survival-Brei hervorsticht. Ich bin allerdings noch ein wenig skeptisch, ob man nicht zu viele Elemente des Vorgängers übernommen hat und sich auf den Lorbeeren ausruht. Da in den nächsten Monaten aber noch weitere Features angekündigt werden sollen, bleibe ich zumindest vorsichtig gespannt und freue mich trotzdem auf einen Trip mit den Wikingern.

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