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Preview: Dead Age – Once more… with Zombies

Manch einer kann Zombies nicht mehr sehen, manch anderer bekommt von ihnen nicht genug. Ich gehöre zu letzterer Gattung, weshalb ich mir so ziemlich jedes Zombiespiel näher anschaue, das so in etwa meinen Genrewünschen entspricht. Ein neuer Kandidat heißt hier: Dead Age. Ein bisschen Dead State, ein bisschen Final Fantasy, ein bisschen … Zombies.

Überlebe eine Zombie-Apokalypse mit „Final Fantasy“-artigen Rundenkämpfen und dramatischem Permanent Death. Manage Überlebende, übernimm gefährliche Quests auf der Suche nach Ressourcen, Nahrung und neuen Verbündeten, crafte Ausrüstung, triff harte Entscheidungen, verteidige dein Camp gegen Zombiehorden und erlebe nichtlineare Rogue-Lite Elemente. So sorgt selbst ein Neustart für neue Quests und andere Überlebende.

Nach dem Ausbruch der Zombieseuche konntest du zum Glück andere Überlebende finden und dich in einem Camp verbarrikadieren. Doch deshalb bist du noch lange nicht in Sicherheit. Das Essen geht zur Neige, Verletzte müssen versorgt und Vorräte müssen beschafft werden. Die Bedrohung von Untoten, aber auch menschlichen Banden steigt stetig an und du musst dein Camp vor Angriffen verteidigen.

Eine weitere Stärke von Dead Age ist die nichtlineare Story mit zahlreichen Konsequenzen, je nachdem wie du dich bei verschiedenen Konflikten entscheidest. Du kannst Überlebende heldenhaft retten, aber auch stümperhaft sterben lassen. Du kannst Romanzen zu weiblichen Überlebenden aufbauen, oder aber Überlebende verärgern, was zu katastrophalen Kettenreaktionen führen kann. Events sorgen jeden Tag für neue Gefahren und Situationen, in denen du versuchen musst, deine Truppe am Leben zu erhalten und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Solltest du es schaffen viele Wochen zu überleben, hast du die Möglichkeit bis zu 6 Enden der Storyline freizuschalten.

Willkommen in der Apokalypse

In einem Zombiespiel interessiert die Hintergrundgeschichte eigentlich nicht wirklich und auch Dead Age legt keinen großen Wert darauf zu erklären, warum die Zivilisation nun den Bach runtergegangen ist. Stattdessen verliert man zu Beginn des Spiels kurz ein paar Worte dazu, dass immer mehr Menschen krank wurden und sich die Suche schnell ausbreitete. Natürlich ist der Ursprung des Ganzen mal wieder die good old USA. Wo auch sonst sollte die Zombiefizierung beginnen?

Wir starten das Spiel in der beginnenden Endzeit und suchen uns zu allererst unser Alter Ego aus. Wir können zwar weder Geschlecht noch Aussehen anpassen, doch dürfen wir uns zumindest einen Beruf aussuchen. Wir haben die wahl zwischen dem Studenten, dem Soldaten, dem Sanitäter, dem Bodyguard oder dem Techniker. Jeder Beruf hat spezielle Boni auf Angriffswerte, wie beispielsweise den Nahkampf, oder Ausrüstung. Nur der Student, der kann nichts. Da wir die anderen Klassen erst durch Tode freischalten müssen, wählen wir also den Nichtskönner und stürzen uns ins Geschehen.

 

FIGHT!

Nachdem wir uns also damit abgefunden haben nichts zu können, wirft uns das Spiel ins kalte Wasser. Wir haben einen Unfall verursacht und sind nun auf der Suche nach unserer Schwester, welche nicht mehr auffindbar ist. Auf der Suche lernen wir erste Kampftaktiken kennen. Der Kampf ist in Dead Age rundenbasiert und soll Final Fantasy ähneln. Bedeutet: zuerst wählen wir die Angriffe unseres Teams, das aus bis zu drei Personen besteht, und danach dürfen die Zombies oder andere Gegner uns ans Eingemachte. Wir können aber nicht nur die Gegner niedermetzeln, sondern dürfen auch unsere Stärke verbessern, Kameraden heilen oder technische Spielzeuge wie Granaten nutzen.

Dead Age

Natürlich haben auch die Gegner ihre eigenen Vorteile, welche eifrig genutzt werden. Ob Zombie, Punk oder Soldat: jede einzelne Einheit hat ihre eigenen Stärken und Schwächen. Da gibt es Gegner, die je eingestecktem Schaden einen weiteren Gegner herbeirufen, dann wiederum welche, die zu Beginn der Runde ein Nickerchen machen und erst später aufstehen, um uns dann noch deftiger eins auf die Mütze zu geben und es gibt die Nonnen. Zombienonnen.

Doch warum sollten wir überhaupt kämpfen? Nun, das müssen wir. Schließlich brauchen wir und unsere Gruppe ständig neue Materialien, Nahrung oder Stoffe, um neue Ausrüstung, Waffen und mehr herzustellen. Aber mal langsam.

RELAX!

Nach unserem ersten Kampf geht es zu einem benachbarten Camp, welches fortan unser neues Zuhause darstellt. Anders als in Dead State können wir die Basis leider nicht ausbauen, wohl aber können wir ebenso Jobs an unsere Kollegen verteilen, die tagsüber nicht mit uns auf Tour gehen und müssen uns mit dem Drama der kleinen Leute auseinandersetzen. Bedeutet: die Beziehungen untereinander spielen eine gewisse Rolle. Da wäre beispielsweise die verheiratete Frau, die euch anflirtet, die aber zeitgleich auch ihren Ehemann im Camp hat. Habt ihr es euch mit einem Campbewohner verscherzt, ist dieser eine gewisse Zeit lang nicht ansprechbar, was für euch heißt, dass dieser weder Jobs am Tag noch Ausflüge in die Umgebung erledigt.

Dead Age

Wer tagsüber nicht kämpfen will, kann sich als Campbewohner durchaus anders nützlich machen. Ob man allerdings auf die Jagd geht, einen neuen Verbandskasten baut oder einen alten Revolver zusammensetzt, hängt vor allem von den eigenen Skills ab. Als Spieler hat man die volle Kontrolle über die Skillverteilung innerhalb der Familienbande im Camp. Wir dürfen uns aussuchen, wer ein guter Jäger ist, wir dürfen uns aber auch aussuchen, wer im Nahkampf besonders gut zuhaut. Die Skills sind entsprechend in den Bereich Kampfsskills und Jobskills unterteilt.

Nahkampf, Schrotflinte, Pistole, Sturmgewehr, Techniker oder Sanitäter? Bisher ist die Wahl da ziemlich einfach: Nahkampf ist das Mittel der Wahl, da es einfach unfassbar umständlich ist, genügend Munition zu craften. Warum? Um Munition zu craften, müssen wir erst einmal Hülsen finden. Dafür müssen wir eine Tour starten. Dafür müssen wir kämpfen. Ob wir dann wirklich Munition finden, ist zufällig, also nicht hundertprozentig sicher. Warum also kompliziert, wenn es auch einfach geht? Stattdessen einfach jedem einen Baseballschläger in die Hand gedrückt und alle sind glücklich. Zumindest zu Beginn. Die späteren Gegner sind härter, aber auch bezwingbar, wenn man sich schlau anstellt und sowohl den Sanitäter als auch den Techniker dazwischen eine Chance gibt.

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