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Preview: Bounty Train – Eine Wundertüte mit Zügen

Bounty Train wurde uns auf der diesjährigen gamescom vorgestellt und ist ein bunter Genremix. Was das Spiel von Corbie Games und Daedalic so alles kann und was es tatsächlich ist, erklären wir euch hier.

Ein Bürgerkrieg und ein Imperium

Bounty Train versetzt den Spieler in ein Amerika, das vom Bürgerkrieg erschüttert wird. Einige Städte an der Ostküste wachsen stetig, die Eisenbahnstrecken werden ausgebaut und der Westen ist (größtenteils) immer noch wild. Ihr selbst seid ein junger Unternehmer, dessen Vater ein Eisenbahnimperium aufbaute, das nun aus euren Händen zu gleiten droht. Um wieder in den Besitz des Unternehmens zu gelangen, müsst ihr eure Familie finden, die im ganzen Land verstreut ist. Diese Story soll hauptsächlich dazu dienen den Spieler zu ermutigen weiter zu reisen und nicht immer nur die gleichen Städte zu befahren.

Bounty Train

Viel zu tun

Das eigentliche Gameplay jedoch besteht aus mehreren Komponenten: Zum einen wäre da das Reisen mit dem Zug. Wenn ihr von A nach B fahrt, könnt ihr den Zug selbst steuern, müsst es sogar. In einer Kurve zu viel Gas zu geben kann eure Wagen beschädigen. Außerdem werdet ihr angegriffen von einer der Fraktionen, die euch nicht mag (es gibt vier Gruppierungen und je nachdem mit wem ihr handelt, kämpft etc, verändern sich eure Beziehungen zu diesen Fraktionen) oder von einem gesuchten Verbrecher auf der Flucht. Auch hier setzte man auf historische Genauigkeit, sodass nur Personen, die wirklich zu Zeiten des Bürgerkriegs ihr Unwesen trieben, im Spiel auftauchen. Aber das gilt auch im positiven Sinne: Ihr könnt auf historische Persönlichkeiten treffen, die euch Aufgaben stellen und dafür im Gegenzug einzigartige Verbesserungen rausrücken können.

Solltet ihr nun während der Reise angegriffen werden, müsst ihr euch verteidigen. Dazu habt ihr eine Crew, die aufgelevelt werden kann und schubst sie, ganz Faster than Light-mäßig, vom Feuerlöschen zum Angreifer beschießen und zurück. Stirbt jedoch einer dieser Charaktere, kann er nicht wiederbelebt werden. Alle eure Mühe, die ihr in ihn gesteckt habt, ist dann verloren.

Über Christina Kutscher

Christina Kutscher
Christina wurde im zarten Alter von acht Jahren an die Playstation 1 heran geführt und hat sie sofort ins Herz geschlossen. Einige Jahre und kurze Abstecher in unbekannte Genre später, spielt sie mittlerweile plattformübergreifend alles, was eine gute Story hat, überdurchschnittlich kreativ ist oder einfach nur Spaß macht und schreibt dann darüber.

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