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Preview: Battalion 1944 – Oldschool im Zweiten Weltkrieg

Nachdem die Thematik des Zweiten Weltkriegs vor einigen Jahren in so ziemlich jedem Genre ausgequetscht wurde, erscheinen heute kaum Spiele, die diesen Teil der Menschheitsgeschichte aufgreifen. Das haben sich die Verantwortlichen von Bulkhead Interactive auch gedacht und bereits im Februar 2016 eine Kickstarter Kampagne für ihr neues Spiel Battalion 1944 an den Start gebracht, die ziemlich erfolgreich verlaufen ist.

Nachdem vor einiger Zeit nun auch Square Enix als Partner eingestiegen ist, konnten wir auf der gamescom 2017 einen ersten Blick auf den Shooter werfen

Es spielt sich wie damals!

Battalion 1944 konzentriert sich komplett auf die Mehrspielerkomponente. Zwar soll es eine Art Tutorial geben, doch mehr Singleplayer-Content als das ist bisher nicht geplant. Dafür fließt die ganze Aufmerksamkeit in den kompetitiven Aspekt des Spiels.

Zu Beginn einer Runde entscheidet ihr, ob ihr für die Alliierten oder die Achsenmächte antreten möchtet. Anschließend habt ihr Zugriff auf eine bestimmte Anzahl an Waffen, die sich jedoch auf jeder Seite unterscheiden, sodass ihr als Alliierter mit einer Thompson in den virtuellen Krieg zieht, während ihr bei der Achsenmacht beispielsweise Zugriff auf den Karabiner 98 habt.

Battalion 1944

Anschließend geht es ohne großes Zögern in den Kampf und dieser fühlt sich an, wie in den Mehrspieler-Shootern, die Mitte der 2000er beliebt waren. Sprich: Einfach richtig schön Oldschool. Falls ihr bisher nur Shooter wie Battlefield 1 oder die Call of Duty-Reihe ab Modern Warfare gespielt habt, müsst ihr euch arg umgewöhnen, denn Inhalte wie Perks, Killstreaks oder sonstige Boni existieren nicht.

In Battalion 1944 bekommt ihr einen schnellen Shooter serviert, der auch ohne ein Levelsystem daherkommt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es egal ist, wann ihr in das Spiel einsteigt, denn jedem Spieler steht die gleiche Ausrüstung zur Verfügung. Zwar wird es ein paar Sachen geben, die sich In-Game oder durch Mikrotransaktionen freischalten lassen, doch diese sollen sich nicht auf das Gameplay auswirken, sondern nur schickes Beiwerk sein.

Eine Reise nach Westeuropa

Die Maps, die für das Spiel geplant sind, sollen genauso auf das schnelle Gameplay ausgelegt sein und ohne fancy Beiwerk auskommen. Geplant ist bisher jedoch nur, dass Westeuropa als Schauplatz herhält. So konnten wir in der Probefassung ein Match spielen, das auf einer Karte stattgefunden hat, die an Frankreich erinnert.

Zwar gab es in der Alpha-Fassung ein paar Render-Probleme, trotzdem hat das Spiel bereits einen fertigeren Eindruck hinterlassen, als so manche Vollpreistitel zum Release. Vor allem die Waffen, die Steuerung und die Hitboxen sind genauso, wie man es sich bei so einem Spiel vorstellt. Sollten die Ambitionen tatsächlich wie geplant umgesetzt werden, könnten Fans von klassischen Mehrspieler-Shootern einen großartigen Titel erhalten.

Übrigens soll das Spiel zuerst für den PC erscheinen. Versionen für PlayStation 4 und Xbox One sind zu einem späteren Zeitpunkt geplant.

Fazit

Ich gebe zu, dass klassische Shooter einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Auch wenn ich perk-getriebene Multiplayerschlachten liebe, haben die Mehrspielermodi von Titeln wie Call of Duty 2 einfach ihren ganz eigenen Charme, den kaum ein Spiel heute noch hat.

Falls es euch genauso geht, ist Battalion 1944 genau der richtige Titel für euch. Ohne großes Drumherum wird der Fokus auf heiße Multiplayer-Kämpfe gelegt. Ich für meinen Teil stecke große Hoffnung in das Spiel und freue mich bereits jetzt darauf Zuhause in den Zweiten Weltkrieg eingreifen zu dürfen.

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