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Playstation Experience – Prey, Crash Bandicoot, Gran Turismo und mehr

Sony lud zur Playstation Experience in München ein und kam natürlich nicht mit leeren Händen. Unter anderem konnten wir Prey, Crash Bandicoot, Farpoint und Gran Turismo Sport anspielen. Das waren aber nur einige der anspielbaren Spiele gewesen, die dort präsentiert wurden. Im Fokus stand natürlich auch die Playstation VR. Insgesamt gab es also genug Material, um einen ganzen Tag dort verbringen zu können und ohne dass es einem langweilig werden könnte. Große Namen wie God of War haben wir allerdings vergeblich auf dem Event gesucht. Da müssen wir uns wohl noch bis zur E3 gedulden. An dieser Stelle wollen wir aber nicht weiter um den heißen Brei reden, sondern direkt einsteigen mit der Vorstellung der Spiele.

Gran Turismo Sport

Es darf natürlich kein Playstation Event ohne den neusten Ableger des Flaggschiffs der Konsole in der Rennszene geben. Gran Turismo ist seit 1997 fester Bestandteil des Repertoires der Playstation. Mit Gran Turismo Sport sagt man den einfachen Straßenwagen auf Wiedersehen und gibt sich nur waschechten Rennboliden hin. Auf dem Event konnte ich das Spiel in einem Racing-Rig testen, wobei das Lenkrad mit Force Feedback das nötige physische Fahrgefühl simuliert.

Gran Turismo SportDie Auswahl bestand zwischen einfachen Rennen und Zeitfahren. Unter den zur Verfügung stehenden Strecken befanden sich unter anderen Brands Hatch, die Nordschleife und Willows Springs Raceway. Diese habe ich dann zum Testen ausgewählt. Natürlich hatten die jeweiligen Strecken auch individuelle Fahrzeuge zur Auswahl. So bin ich auf Brands Hatch nur mit Rennwagen bis zur GT3 Klasse gefahren, auf der Nordschleife allerdings auch mit der Prototype-Klasse. Vom Ford Mustang GT über Chevrolet Corvette C7 bis hin zum Audi R8 LMS war alles dabei. Die Modelle der Fahrzeuge sind wie immer erstklassig. Das ungeschulte Auge kann nicht mehr von der Realität und der Virtuellen Rekonstruktion unterscheiden. Hier müsste ich mich noch einmal genauer damit beschäftigen, um die Qualität besser einschätzen zu können . Die Strecken sehen auch gut aus, allerdings fällt auf, dass sie etwas leblos wirken. Natürlich sieht man hier und da die Zuschauer. Aber trotzdem fühlt sich die Umgebung auf das Nötigste runter gebrochen an. Das war bei den früheren Gran Turismo Teilen aber auch schon so. Beim eigentlichen Fahren stört das nicht sehr, es sticht nur im Nachhinein bei der Wiederholung ins Auge.

Das Fahrgefühl ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Es ist keine vollwertige Simulation, sondern eher etwas mehr in Richtung Arcade. Das ausgeschaltete Schadensmodell kommt auch zu diesem Gefühl dazu. Was allerdings gefehlt hat, ist das richtige Geschwindigkeitsgefühl, was bei einem Titel ausschließlich mit Rennboliden etwas schade ist. Auf dem Tacho stand zwar 205 km/h, angefühlt hat sich die Fahrt aber wie 120 km/h. Auch von der KI war ich nur mäßig begeistert. Zuerst fahren sie so langsam, dass ich einfach so vorbeifahren konnte, dann wieder so schnell, dass ich mein ganzes Geschick aufwenden musste, um dran zu bleiben. Auch haben sie wohl nichts dagegen, dass ich sie überholen möchte. Denn weder wird auf Kampflinie gefahren, noch werden irgendwelche Ausbremsmanöver gefahren. Das sollte sich auf jeden Fall noch ändern. Rückblickend hat sich der Titel wie die Vorgänger angefühlt und auch die Grafik hat sehr stark daran erinnert. Wenn sie die KI noch etwas überarbeiten ist der Titel aber durchaus einen Blick wert.

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