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PlayStation 4

PlayStation 4 – Neuerungen in Firmware 4.50

Mehr als 3 Jahre nach Veröffentlichung und über 57 Millionen ausgelieferten Konsolen kündigte Sony gestern den Start des Beta-Tests für die kommende Firmware 4.50 für die PlayStation 4 an. Darin enthalten sind viele Neuerungen und Verbesserungen. Wer sich für die Beta registriert hat, der sollte sein Email-Postfach prüfen, denn Einladungen werden seit gestern Nachmittag verschickt.

Eigene Hintergrundbilder

PlayStation 4 4.50

Firmware 4.50 wird es Besitzern der PS4 erlauben, Screenshots aus Spielen als Hintergrundbild zu setzen. Vorbei sind die Zeiten, in denen man sich kostenlose oder kostenpflichtige Designs aus dem PlayStation Store laden musste. Künftig kann man einfach in einem Spiel die Share Taste drücken und den Screenshot dann als Hintergrund für den eigenen Home-Bildschirm nutzen. Damit sich Icons und Texte trotzdem gut abheben, bietet Sony diverse Einstellungen zur Schattierung und Helligkeit der Menüs.

Unterstützung externer Festplatten

PlayStation 4 4.50

Obwohl sich die eingebaute Festplatte ziemlich leicht wechseln lässt, kann es doch vorkommen, dass Daten-Messis (wie der Autor dieser Zeilen) schnell an die Grenze des verfügbaren Speichers kommen. Das Limit für Festplatten in der benötigten Bauform liegt momentan bei 2TB. Wer mehr möchte, kann sich künftig einfach eine externe USB 3.0 Festplatte mit bis zu 8TB an die PlayStation 4 anschließen und seine Spiele und Daten auf diese speichern. Ganz im Stile der Xbox One. Bisher konnte man auf externe Datenträger lediglich Backups, Savegames und Screenshots/Videos abspeichern.

Status Updates im PSN-Feed posten

Der PSN-Feed wird sozialer. Mit dem kommenden Update kann man im Feed auf dem Home-Bildschirm auch Texte verfassen, Freunde und markieren und Screenshots posten. Ganz ähnlich wie bei Twitter und Facebook.

Überarbeitetes Schnellmenü

PlayStation 4 4.50

Mit Version 4.0 führte Sony das Schnellmenü ein. Dabei handelt es sich um eine Seitenleiste, die durch gedrückt halten des PS-Buttons aufgerufen wurde. Dieses Menü wird mit Version 4.50 noch kleiner. Zudem kann man aus dem Schnellmenü heraus künftig auch Partys erstellen, beitreten und verwalten, ohne dass man das aktuelle Spiel verlassen muss. Zudem hat man das Benachrichtigungsmenü überarbeitet.

3D Blu-rays mit PS VR

Playstation VR

Die 3D Technologie im Heimkino ist im Grunde genommen tot. Die meisten Fernsehhersteller verzichten bei neuen Modellen bereits auf das Feature und immer weniger Filme erscheinen als 3D Blu-ray, da der neueste Hit 4K UHD heißt. Eine VR-Brille eignet sich jedoch perfekt für 3D-Inhalte in stereoskopischem 3D. Firmware 4.50 wird es Besitzern des PlayStation VR Headsets erlauben, entsprechende Filme mit dem Headset zu genießen.

Boost-Modus für PS4 Pro

Eine Neuerung, die Sony anfangs komplett verschwiegen hat, betrifft die PlayStation 4 Pro. Die leistungsstärkere Konsole erhält mit der kommenden Firmware einen sogenannten Boost-Modus. Dieser erlaubt es, Spielen, die nicht für die PS4 Pro optimiert wurden, mehr Rechenleistung bereitzustellen. Bisher wurde bei älteren Spielen einfach die Hälfte der Leistung abgeschaltet, um die Kompatibilität zu diesen Spielen zu gewährleisten. Erste Tests zeigen, dass Spiele wie Just Cause 3 oder Assassin’s Creed Unity, die bisher recht ruckelig liefen, enorm von der zusätzlichen Leistung profitieren. Bei Rainbow Six: Siege sind sogar Leistungszuwächse von bis zu 50 Bildern pro Sekunde möglich.

Sony hat hier ein großes Update in der Hand. Bei Features wie der Unterstützung für externe Festplatten zieht man endlich mit der Konkurrenz gleich, 3D Blu-rays haucht man in der virtuellen Realität neues Leben ein und der Boost-Modus kann alte Spiele schneller machen. Wann die neue Firmware für die Allgemeinheit erscheint, ist bisher unklar. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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