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Outlast Whistleblower DLC: Review – Im Dunkeln ist gut munkeln

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Outlast hat bei so manch einem Spieler für ordentlich volle Hosen gesorgt. Mit dem Whistleblower DLC legt der Entwicker Red Barrels nun nach, um euch erneut in Angst und Schrecken zu versetzen. Dieses Mal allerdings aus einer anderen Perspektive.

IT-Mitarbeiter mit Gewissensbissen

Während wir im Hauptspiel den Journalisten Miles Upshur gespielt haben, so wechseln wir in Whistleblower den Charakter und spielen den IT-Mitarbeiter Waylon Park. Der ist Mitarbeiter in der Mount Massive Anstalt und leitet mit seiner Email an Miles Upshur, die Ereignisse des Hauptspiels ein. Whistleblower deckt sowohl den Zeitraum vor den Ereignissen des Hauptspiels, als auch die Zeit danach ab. Man erlebt also die Geschichte nicht nur aus einem neuen Blickwinkel, sondern man erfährt auch, wie sie angefangen hat und wie sie weitergeht.

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Alte und neue Freunde

Auch wenn wir das Geschehen aus einem anderen Blickwinkel sehen, so bleibt spielerisch alles beim Alten. Das klingt jetzt natürlich etwas negativ, ist es aber nicht. Whistleblower funktioniert sehr gut nach der „never change a running system“ Formel. Warum auch groß etwas ändern, was so gut funktioniert? Whistleblower hetzt uns, wie gewohnt, durch finstere Gänge und gibt uns anschließend genug Zeit uns auszumalen, was uns hinter der nächsten Ecke in Panik versetzen wird. Trotzdem hat der DLC genug andere Neuerungen auf Lager, um nicht bloß ein ein lahmer Aufguss zu sein.

Zum einen legt Whistleblower mehr Wert auf unsere durchgedrehten Gegenspieler und führt uns andererseits auch zu neuen und abwechslungsreicheren Schauplätzen. Was unsere Gegenspieler angeht, so sind diese noch abgedrehter und wahnsinniger, als die aus dem Hauptspiel. Whistleblower hetzt uns keine gesichtslosen Irren auf den Hals, sondern durchaus gut gezeichnete Wahnsinnige, von denen jeder seine ganz eigene „Macke“ hat. Ebenfalls wechseln wir nicht nur öfter den Schauplatz, sondern bekommen auch neue Teile der Anstalt zu sehen, die durchaus gelungen sind. Ansonsten gibt es auch hier und da ein kleines Wiedersehen mit alten „Freunden“. Gerade unsere neuen Freunde sind die Highlights von Whistleblower und hier übertrifft man, in Sachen Ekelfaktor, mühelos das Hauptspiel. Trotzdem verkommen diverse Splattereinlagen nie zum Selbstzweck und wirken trotzdem sinnvoll und gut platziert. So bleibt Whistleblower defintiv eine gute Erweiterung.

 

 

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