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Preview: Outcast: Second Contact – Open World der alten Schule

Stellt euch einmal vor, dass es „früher“ kaum Spiele gegeben hat, die in einer offenen Spielwelt gespielt haben. Einer der Titel, der bereits im Jahre 1999 mit einer Open World geglänzt hat, war dabei Outcast. Nun steht mit Outcast: Second Contact eine Neuauflage bereit, die wir uns auf der gamescom 2017 genauer anschauen durften.

Wenig Hilfe

Dabei ist sofort aufgefallen, dass ihr als Cutter Slade, der von der US-Regierung in die Parallelwelt Adelpha geschickt wird, um dort das Ende der Welt abzuwenden, ziemlich auf euch allein gestellt seid. So werden sich Fans darüber freuen, dass sie erneut das Sklavenvolk der Talaner kennenlernen und befreien dürfen, während euch vom Spiel kaum Hilfe angeboten wird – jedenfalls im Vergleich zu modernen Titeln.

Outcast Second Contact

Vor allem steht das umfangreiche Dialogsystem im Mittelpunkt, da ihr mit jedem Charakter in der Spielwelt einen Plausch halten könnt. Dabei erhaltet ihr Aufträge, deren Erfüllung sich auf den Spielverlauf auswirken können. Beispielsweise wird durch eine erfolgreiche Mission das Gegneraufkommen nach unten geschraubt, sodass ihr danach leichter andere Aufträge erfüllen könnt.

Ein wenig altbacken

In unserer Hands-On-Session konnten wir selbst in das Abenteuer eintauchen. Dabei ist aufgefallen, dass die Steuerung und die komplette Bewegung der Hauptfigur ziemlich hakelig vonstatten geht. Es hat sich stets ein wenig sperrig angefühlt mit Slade Deckung zu suchen oder auf die Feinde zu ballern. Auch die Animationen bei den Dialogen benötigen noch einiges an Feinschliff, denn man sieht dem Spiel momentan noch sehr stark an, dass es ursprünglich aus dem Jahr vor der Jahrtausendwende stammt.

Outcast Second Contact

Zwiegespalten haben wir auch die Umgebungen wahrgenommen. Während beispielsweise die Wüstenumgebung sehr karg war (karger als sie eigentlich sein müsste), strotzten andere Umgebungen, wie der Dschungel, vor Details und hauen den Spieler um. Ein großes Lob hat jedoch die Synchronisation verdient, denn dort hat man die Stimme von Bruce Willis verpflichtet, um den Hauptcharakter zu vertonen.

Ich freue mich stets darauf, wenn alte Klassiker auf aktuelle Plattformen gebracht werden. Entsprechend freute ich mich auch auf Outcast: Second Contact. Prinzipiell kann aus dem Titel auch heute noch ein Hit gezaubert werden, jedoch war die im August gezeigte Fassung sehr inkonsistent und hat stellenweise gewirkt, als wäre sie direkt per Zeitmaschine aus den späten Neunzigern zu uns gereist.

Sollte das belgische Studio Appeal noch einiges an Zeit in das Polishing des Spiels stecken, dann erwartet uns ein wirklich gutes Spiel. Denn die Jungs und Mädels sind auf jeden Fall mit Herzblut bei der Sache.

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