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The Order 1886: Review – Das Spiel, das alle hassen wollten

18. Februar 2015

The Order 1886: Review – Das Spiel, das alle hassen wollten

Es ist schon erstaunlich, welchen Gegenwind The Order 1886 in den letzten Monaten über sich ergehen lassen musste. Erst war die Rede von grafischen Downgrades, dann standen Schlauchlevel, generisches Shooter-Gameplay und eine viel zu kurze Spielzeit in der Kritik. Wir klären in diesem Test, was der PS4-Exklusivtitel wirklich kann und gehen auf die Stärken und Schwächen des neuen Spiels von Ready At Dawn ein.

The Order 1886

Das Review Embargo zu The Order 1886 fällt eigentlich erst am Donnerstag, den 19.02.2015 um 14:00 Uhr. Da wir allerdings kein Testmuster zu Hand hatten, haben wir das Spiel schlicht selbst gekauft und sind daher an diese Frist nicht gebunden.

Die Geschichte

Es ist wichtig zu wissen, dass The Order 1886 ein Spiel ist, das sehr stark von seiner Story getragen wird. Daher gehen wir an dieser Stelle auch nicht auf Einzelheiten ein und verraten auch nicht, welche Wendungen es gibt. Dennoch ist es gerade die Geschichte um Sir Galahad und die Ritter der Tafelrunde, die den Titel zu einem echten Erlebnis macht. Leider ist es aber so, dass die Erzählung sich Zeit nimmt, um Fahrt aufzunehmen. Erst kurz vor der Hälfte der gesamten Spielzeit fängt die Handlung so richtig an euch zu packen und macht es einem fast unmöglich mit dem Spielen aufzuhören, bevor die Credits über die Mattscheibe flimmern. Dennoch ist auch der Teil davor wirklich spielenswert und es fällt schwer, sich der Magie der Story zu entziehen. Hier können sich andere Titel durchaus eine dicke Scheibe abschneiden und Entwickler sollten sich The Order 1886 unbedingt anschauen, wenn sie sehen wollen, wie man eine Geschichte gut erzählt.

Matthias. Zocker seit den frühen Neunzigern, Schreiberling seit 2003. Bei Gameplane.de für die Kontrolle des wilden Redaktionshaufens mitverantwortlich. Er saugt alles auf, was irgendwie mit Spielen zu tun hat und schließt es in dem extra dafür eingerichteten Brain-Tresor ein. Egal ob Indies, AAA-Titel oder Casual-Schrott: Perlen gibt es für ihn in jedem Genre.