Home » Artikel » Reviews » Never Alone: Review – Herzenswärme im Schnee

Never Alone: Review – Herzenswärme im Schnee

Als Europäer hat man es, was die eigene Geschichte angeht, recht leicht: Wir können auf eine recht vielseitige und auch besonders gut dokumentierte Geschichte zurückblicken. Daraus resultiert aber manchmal Arroganz und ein gewisses Desinteresse, was die Geschichte anderer Kulturen angeht. Wenn wir zum Beispiel an die Kulturen aus den arktischen Regionen denken, dann fällt uns meistens nur der Begriff Eskimo ein. Was verbinden wir mit diesem Begriff? Leute, die auf Hundeschlitten über den Schnee fahren, ihre Nasen zur Begrüßung aneinander reiben und angeblich zahlreiche Wörter für Schnee haben. Da treffen sich ziemlich oft Vorurteile und Halbwissen. Umso besser ist es, dass mit Never Alone (Kisima Inŋitchuŋa) von Upper One Games ein Spiel entstanden ist, das uns ein Stück fremder Kultur begreifbar macht.

In Never Alone, oder in der Muttersprache der Iñupiaq Kisima Inŋitchuŋa genannt, bekommen wir Einblicke in die Kultur und die Sagenwelt der Iñupiaq. Iñu.. was? Die Iñupiaq sind die Urbevölkerung von Alaska und auch wenn sie wahrscheinlich vielen Leuten unbekannt sind, so gehören sie nicht zu den untergegangenen Kulturen. Deshalb wurde das Spiel selbst von den Iñupiaq entwickelt und wir erfahren so aus erster Hand etwas über die Geschichte und die Kultur dieses Volkes.

Als besonderes Schmankerl haben wir für die visuellen Fans unter euch eine passende Videoreview vorbereitet. Alle Leseratten blättern weiter auf Seite 2, um zum Artikel zu gelangen.

Sag uns deine Meinung:

Auch interessant!

WWE 2K18

WWE 2K18 – Neuer Patch im Anmarsch

Nachdem wir uns bereits im Test zu WWE 2K18 über die vielen Bugs beschwert haben, ...