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Nether - Stadtansicht

Nether: Preview

„Wir wandern durch eine post-apokalyptische Stadt, in der an jeder Ecke der Tod auf uns lauert.“

Nether ist ein Online-Multiplayer-First-Person-Shooter von Phosphor Games, in dem wir in die Rolle eines Überlebenden schlüpfen. Schauplatz des Spiels ist eine Stadt, bewohnt von anderen Spielern und den so genannten Nether – mutierte Kreaturen mit der Fähigkeit zu teleportieren. Anfangs, nur bewaffnet mit einem Küchenmesser und dem Willen zu überleben, versuchen wir uns durch die verwüstete Stadt zu schlagen. Überall entdecken wir verlassene Gebäude, Militärfahrzeuge und Rettungswagen, in denen wir hin und wieder brauchbare Dinge wie Waffen und Nahrungsmittel finden. Völlig erschöpft und gezeichnet von den ersten Kämpfen mit den Nether erreichen wir mit Hilfe der Karte den ersten Außenposten. In den vielen, meist sicheren Stützpunkten der Stadt können wir unsere gefundenen Gegenstände in einem globalen Inventar lagern. Ebenso können wir uns hier neue Waffen, Munition und andere lebenswichtige Vorräte kaufen. Nether bietet uns die Möglichkeit, so genannten Tribes beizutreten oder eine Gruppe mit Freunden zu erstellen.   Die zufällig auftretenden Events sorgen für ausreichend Abwechslung im Spiel. Somit kann der sichere Außenposten, in dem wir unsere Quests abgeben, durch einen Ausfall der Schutzgeneratoren zum gefährlichsten Ort der Stadt werden. In Verbindung mit der guten Soundkulisse und der schaurigen Atmosphäre des Spiels kann dies zu einigen Gänsehautmomenten führen. nether3Für wirkliches Survival-Feeling sorgen die Entwickler durch zwei separate Möglichkeiten für den Stufenaufstieg. An erster Stelle steht das Leveln unseres Charakters. Durch Kämpfe gegen einheimische Kreaturen und andere Spieler, sowie durch Crafting- und Kurieraufgaben steigen wir in der Stufe auf. Der Skilltree gibt uns verschiedene Möglichkeiten, unseren Charakter zu entwickeln. Es wäre aber kein echtes Survival-Game, wenn das Ganze nicht einen Haken hätte. Über kurz oder lang wird unser Charakter dem Tod ins Auge blicken. Durch den Charaktertod verlieren wir all unsere erreichten Stufen und alle Gegenstände, die wir bei uns tragen. Glücklicherweise gibt es in Nether zeitgleich zum Charakterlevel den Accountlevel. Dieser bleibt beim Ableben des Charakters erhalten und bringt mit fast jeder Stufe permanente Vorteile. Zusammen mit dem globalen Inventar und dem Accountlevel müssen wir nicht bei jedem Charaktertod komplett bei Null anfangen. [youtube url=“http://www.youtube.com/watch?v=HmkkkCP4e3I&feature=youtu.be“ autohide=“1″ hd=“1″ rel=“0″ showsearch=“0″ showinfo=“0″] Insgesamt hat Nether noch viel Potential. Für zukünftige Verbesserungen beziehen die Entwickler die Community aktiv mit ein. Da sich das Spiel noch in der Beta-Phase befindet, können wir uns hoffentlich auf noch viele weitere Features freuen. Aktuell kann man Nether als Early Access Titel für 13,99€ auf Steam erwerben.

4 Kommentare

  1. So ein geiles Game! Bin froh das die Server wieder online sind und auch Phosphor Games wieder am Drücker ist.
    Thx Team Phosphor Games!!

  2. Wie gerne hätte ich das Spiel ^^
    Echt gutes Review !

  3. Ich finde es zudem ganz wichtig bei Nether anzumerken, dass dieses Spiel endlich mal wieder eine Herausforderung im Bereich vom PvE bietet.
    Die Monster in Nether sind meiner bescheidenen Meinung nach anspruchsvoller als in anderen vergleichbaren Survival-Titeln.
    Durch die Teleportationen, Lock-Schreien und den verschiedenen Angriffen, die man sich auch erstmal verinnerlichen muss, wird hier wirklich Spannung und ein gewisses Unbehagens-Gefühl aufgebaut.
    Hier hat Nether eindeutig etwas den anderen Spielen (wie DayZ, Infestation, Rust, etc.) einiges voraus, da bei diesen Spielen das Überleben im PvE-Bereich nicht sonderlich schwierig gestaltet ist.

    Ein weiterer Pluspunkt besteht darin, dass man nicht an jeder Ecke Items, Nahrung und Medizin findet.
    Hier kommt ein richtiges Gefühl für die Apokalypse auf. Die Supermärkte, Krankenwagen, usw. wurden schon von den Überlebenden überlaufen, geplündert und leer geräumt.
    An vorderster Stelle steht nun also, sich erstmal mit den Grundversorgungsgütern auszustatten. Ohne medizinische Hilfsmittel, wie Bandagen wird man nicht sehr lange am Leben bleiben. Ohne Nahrung verliert man nach einer bestimmten Zeit Lebensenergie, was sich ohne die medizinischen Güter natürlich auch nicht wiederherstellen lässt.
    Mit der Anfangswaffe (ein Küchenmesser) sollte man den Nether-Kreaturen natürlich auch nicht allzu lang auf die Pelle rücken. Die lächeln ein wenig über diese Waffe. Hier sollte dann schon eine dickere Klinge in die Hand. ;-)

    Zwei Negativ-Punkte habe ich allerdings auch noch…
    Das Spiel basiert erstens einmal auf der alten Unreal 3-Engine, welche nicht besonders hardware-freundlich ist. Man merkt es eindeutig an Rucklern, dass immer wieder die Grafiken nachgeladen werden müssen, sobald man in andere Gebiete läuft.
    Allzu viel FPS konnte ich dem Spiel so nicht mit meinem System entlocken.

    Den zweiten Punkt, welcher negativ ausfällt ist leider bei jedem Online-Survival-Spiel. Und zwar gefällt es mir nicht, dass extrem wenig PvE-Content im Vergleich zum PvP geboten wird. Dem Spieler bleibt für den Langzeit-Spaß nichts anderes übrig als auf andere Spieler zu lauern und diese in Gefechte zu verwickeln.
    Das ist eigentlich sehr schade, da es so in apokalyptischen Zuständen nicht zutrifft. In einer Apokalypse (beispielsweise Kernschmelze in Atomreaktoren, etc.) versucht man sich erstmal selbst zu versorgen, dann den Überlebenden zu helfen. Man versorgt sich gegenseitig, baut eine neue Zivilisation auf. In Spielen wird gleich immer nach dem Schema verfahren, sich eine Waffe zu schnappen und den nächstbesten Spieler damit umzumähen.

    (Allerdings wird hiergegen schon ein wenig Abhilfe geschafft… Mit den Nether-Surges, Loot-Drops, Angriffe auf Safezones, etc. wird hier schon ein wenig Alternative im PvE Bereich geschaffen, wofür man dann meist auch mehrere Spieler braucht um dies zu schaffen. Leider überwiegt der Anteil an PvP-Spielern leider denen, die friedlich miteinander ein wenig PvE betreiben wollen.)

    So, nun genug. Mein kleines Statement hierzu. :-)

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