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Meridian: New World – Preview

Da ist er, der Planet Meridian. Frisches Wasser und riesige Wälder.
Wird er unsere Rettung sein?

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Mit Meridian New World möchte uns Entwickler Elder Games und die Publisher Merge Games sowie Headup Games die Gelegenheit geben, dies heraus zu finden. Meridian kann man seit dem 4. April 2014 bei Steam für 14,99€ kaufen und befindet sich derzeit in einer Early-Access-Phase. Nun zum sicherlich Wichtigsten für euch. Wir haben das Echtzeit-Strategiespiel angespielt, um euch einen kleinen Überblick zu verschaffen.

Hintergrund

Wir schlüpfen in die Rolle von Daniel Hanson, Commander eines Aufklärungsschiffes. Die United Earth Force schickt uns zur Erkundung des Planeten Meridian, der für eine mögliche Kolonisation in Frage kommt.

Das Spiel

Nachdem wir im Startmenü angekommen sind, werden wir von der genialen Musik und dem optisch sehr ansprechenden Hintergrund überwältigt. Bevor wir die Schaltflächen auf der rechten Seite überhaupt realisieren, bewundern wir erst einmal unser Schiff, wie es auf den Planeten zufliegt. Nun haben wir aber genug gestaunt und es werden erstmal sämtliche Optionen durchgecheckt. In den Grafikeinstellungen können wir alle relevanten Auflösungen und Details konfigurieren.

Wir haben in Meridian nur den Singleplayer-Modus zur Auswahl, in welchem wir zwischen der Kampagne und Skirmish wählen können. Des Weiteren können wir hier von Spielern erstellte Karten downloaden und zu einem späteren Zeitpunkt auch Custom Maps spielen. Strategen mit Vorliebe zum Multiplayer werden den Mehrspielermodus vorerst allerdings vergeblich suchen.

Kampagne

Wir entscheiden uns für die Storykampagne und starten das Spiel. Nach einem kurzen Intro wirft uns das Dropship direkt auf die erste Map und wir können uns durch ein kleines Tutorial mit der Steuerung vertraut machen. Kurz danach befinden wir uns wieder auf unserem Schiff zu einem Briefing. Dort können wir uns frei bewegen und das Schiff erkunden.

Meridian CCS MagellanWir stürzen uns allerdings gleich wieder in die nächste Mission, in der wir das erste mal auf Gegner treffen. Anschließend geht es mit den typischen Strategiespiel-Elementen wie Basisbau, Ressourcen sammeln und Einheiten ausbilden los.

Im Gegensatz zu vielen anderen RTS-Spielen hat Meridian in der jetzigen Phase keine Unmengen an verschiedenen Kampfeinheiten. Man setzt hier eher auf die Individualität der Spieler. Uns obliegt die Entscheidung, ob wir einen Scoutpanzer mit einem Mining-Tool zum Shardium abbauen schicken, oder lieber doch einen Chimera-Mech zum Ressourcen sammeln abstellen.

Jede mechanische Bodeneinheit kann mit einer beliebigen, erforschten Waffe in Auftrag gegeben werden. Dadurch besteht unsere Kampftruppe zwar nur aus einer Handvoll verschiedener Grundeinheiten, hat dann aber, unserer Vorliebe entsprechend, die unterschiedlichsten Waffen bestückt. Von Lasern und Plasmageschützen bis hin zu Raketen und Sniperwaffen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zusätzlich stehen uns Trooper und, im späteren Verlauf des Spiels, Lufteinheiten zur Verfügung.

Der Basisaufbau in Meridian ist mit anderen Strategie-Spielen vergleichbar. Wir müssen für Ressourcen sorgen, die Energieversorgung aufrecht erhalten, verschiedene Produktionsgebäude errichten, im Labor forschen und unsere Basis mit Verteidigungstürmen schützen. Die Kampagne ist in dieser frühen Early-Access noch recht kurz: nach 2-3 Stunden Spielzeit hatten wir bereits das Finale erreicht. Sie soll allerdings ständig erweitert werden und die regelmäßigen Updates lassen uns positiv in die Zukunft von Meridian blicken.

Skirmish

Da wir im Storymodus noch nicht genug Gegner zermalmt haben, starten wir direkt eine der Geplänkel-Maps. In der aktuellen Version des Spiels stehen uns drei 2-Spieler- und drei 4-Spieler-Karten zur Verfügung. Dort können wir uns für eine einfache, normale oder schwere KI entscheiden. Im ersten Versuch, bedingt durch gemütlichen Basisaufbau und ausgedehntes Planen der ersten Einheiten, hat uns die KI eiskalt erwischt und mit einem Tankrush überrannt.

Im zweiten Anlauf sah die ganze Sache dann allerdings wieder besser für uns aus. Ein paar fix gebaute Verteidigungstürme lassen auch die schnellste gegnerische Armee ziemlich fies abblitzen, wodurch man seine Basis eine Zeit lang gut schützen kann. Wenn wir eine schlagkräftige Truppe und eine sichere Basis haben, steht dem Sieg nichts mehr im Weg. Da die KI momentan noch Schwächen im Basisaufbau und in der Expansion aufweist, konnten wir sie zwischen ihren Angriffen ziemlich schnell auslöschen. Trotzdem machen die Skirmish Maps jetzt schon riesigen Spaß und wir freuen uns auf weitere Updates.

Fazit

Meridian New World ist noch in einer sehr frühen Phase, aber kann jetzt schon fesseln. Eine noch fehlende Zoom-Funktion oder die, bis jetzt recht kurze, Kampagne, machen das Warten auf Updates und neuen Content umso spannender. Hobby-Strategen und diejenigen unter euch, die gerne bei Early-Access-Games zugreifen und an der Entwicklung und Verbesserung mitwirken möchten, sind mit Meridian: New World, gut beraten. Es ist für 14,99€ bei Steam erhältlich und befindet sich damit auch im guten Rahmen für Early-Access-Games. Um ein Flugticket nach Meridian zu erhalten und um bei der Sicherung des Planeten zu helfen, geht es hier zur Startrampe.

Ersteindruck: sehr gut, hoher Suchtfaktor

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