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Madden 15 – Review

Nachdem mit Madden 25 im letzten Jahr das 25-jährige Jubiläum der Serie auf der Next Gen gefeiert wurde, erscheint nun mit Madden 15 der zweite Ableger der Football-Simulation auf PS4 und Xbox One. EA Sports hat bereits im Vorfeld versprochen, dass sich um das größte Problem des Spiels gekümmert wird: Nämlich die Defense. Ob das gelungen ist und ob Madden 15 den Pokal für das beste Football-Spiel in die Luft stemmen darf, erfahrt ihr in unserer Review.

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Football fristet in Deutschland eher ein Leben in der Nische. Eigentlich zu Unrecht, denn wenn man sich einmal in den Grundablauf des Spiels eingearbeitet hat, erhält man taktische und stellenweise dramatische Unterhaltung. Da macht auch die Madden-Serie keine Ausnahme. Seit nunmehr 26 Jahren versucht EA Sports mit der Football-Simulation, die Fans weltweit zu begeistern und den Titel Stück für Stück zu verbessern. Jedoch ist seit Jahren die Defensive die Baustelle der Serie und mit Madden 15 möchte EA Sports diesen Aspekt verbessern. Nach der ersten Runde in dem neuesten Teil der Serie konnten wir bereits sagen, dass den Entwicklern diese Mission gelungen ist.

Angriff ist die beste Verteidigung

Die Übersicht bei der defensiven Arbeit ist diesmal sehr gelungen. Die Kamera fährt nah an euren Spieler heran und ein Bereich um den Spieler zeigt an, ob euer Tackling vom Abstand zum Gegner her erfolgreich verlaufen könnte oder ihr lieber noch wartet. Das macht diesen ganzen Spielabschnitt sehr präzise und ihr erzielt öfter mal einen Quarterback Sack, was die Motivation in der Defense weit oben hält. Solltet ihr jedoch einmal einen Pass abfangen wollen, könnt ihr über einen Druck auf’s D-Pad bequem die Kameraperspektive in eine übersichtliche Vogelperspektive wechseln und eure Mannschaft dirigieren. Durch diese Neuerungen spielen sich Matches, welche zwischen zwei Offensiv-Profis ausgetragen werden, nun wirklich wie ein Football-Spiel und nicht wie beim Basketball. Außerdem müsst ihr mehr Taktik investieren, um die Verteidigung zu überwinden.  Auch die KI hat bei der Defensive dazu gelernt. Solltet ihr gegen sehr gute defensive Mannschaften wie die Seattle Seahawks spielen, dann bekommen eure Wide Receiver kaum einen Finger an den Football, was vor allem Neueinsteiger frustrieren dürfte. Jedoch hat die KI auch öfter Aussetzer, sodass es uns passiert ist, dass sie mit einem laufschwachen Team nur Laufspielzüge ausgewählt und uns so den Sieg quasi geschenkt hat.

Madden 15

In der Offensive hat sich kaum etwas geändert. Warum auch, denn dieser Teil vom Spiel war schon immer sehr gut und wurde durch Feintuning weiter verbessert. Nach wie vor steuern sich die Quarterbacks und Wide Receivers ausgezeichnet. Auch wirken sich die Stärken und Schwächen der Spieler nun mehr auf das Spielgeschehen aus. Wer mit einem Tom Brady versucht, einen Laufspielzug quer über das Feld durchzuführen, sollte sich nicht wundern, wenn die Gegner einen sofort nieder tackeln.

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