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InnoGames Game Jam – Spiele entwickeln auf der gamescom

23. August 2016
Gilles Tanson

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InnoGames Game Jam – Spiele entwickeln auf der gamescom

InnoGames veranstaltet schon zum dritten Mal einen Games Jam auf der gamescom. Dabei geht es darum, dass kleine Teams innerhalb von 48 Stunden ein Spiel auf die Beine stellen. Auch dieses Jahr haben sich wieder viele Teilnehmer finden lassen, die an dieser Veranstaltung teilnehmen wollten.

Über InnoGames

InnoGamesInnoGames ist ein Entwicklerstudio und Publisher von Browser Spielen, das 2007 gegründet wurde. Die Brüder Hendrik und Eike Klindworth entwickelten 2003 zusammen mit Michael Zillmer das Spiel Die Stämme, welches zuerst nur als Hobby Spiel angedacht war. Bereits im ersten Jahr erreichte die Zahl der Spieler dreistellige Werte und wuchs immer weiter. Nach weiteren Erfolgen und der Entscheidung, in Vollzeit an dem Spiel zu arbeiten, gründeten die drei Freunde schließlich das Studio InnoGames mit seinem Hauptsitz in Hamburg. Weitere Meilensteine und Erfolge ließen auch nicht lange auf sich warten. Das Studio wuchs schnell und auch das zweite Browser Game The West konnte das Studio als Erfolg verbuchen. Es wurde als bestes Browser Spiel des Jahres mit der besten Idee, dem besten Gameplay und dem besten Rollenspiel Aspekten ausgezeichnet. In den folgenden Jahren wuchs InnoGames stetig und mit einer sicheren Spielerbasis. Im Jahre 2012 erreichte das Studio einen weiteren der großen Meilensteine, der auch nicht der letzte bleiben sollte. Die Zahl der registrierten Spieler erreicht zum ersten Mal die 100 Millionen Marke. Die nächsten Jahre fokussierte man sich dann auf den Markt der Mobilen Geräte. Adapti0nen der bereits erfolgreichen Spiele der Vergangenheit sowie neue Spiele wie Forge of Empires erobern 2014 und 2015 die App Stores. Bis heute ist Forge of Empires das erfolgreichste Spiel des Studios. Momentan unterhält das Studio in seinen beiden Standorten Hamburg und Düsseldorf über 400 Mitarbeiter.

Anfänge des Game Jams

Der erste von InnoGames veranstaltete Game Jam fand vor sechs Jahren statt. Damals haben nur 9 bis 10 hauseigene Entwickler teilgenommen, die dann gegeneinander Spiele programmiert haben. Nach sehr gutem Feedback entschied man sich weitere Jams zu veranstalten und dabei auch mehr Leute zu involvieren. So kamen dann noch Studenten oder andere Entwickler aus der Branche dazu und man programmierte wieder fleißig drauf los. Viele Game Jams später hatte man dann auch die Idee, die Jams auf der größten Spielemesse Deutschlands, der gamescom, zu veranstalten, was dann auch 2014 in die Tat umgesetzt wurde. Das Interesse war groß und das Feedback durchweg positiv. Daher wurde der Jam im nächsten Jahr wiederholt und man hatte etwa 180 Teilnehmer aus 27 Ländern am Start. Eine wirklich beeindruckende Zahl wenn man bedenkt, dass man eigentlich auf die gamescom geht um fertige Spiele zu sehen. Aber der Prozess, ein Spiel zu entwickeln, ist trotzdem nicht weniger interessant. Dieses Jahr hat man mit Intel sogar einen Sponsor für die Veranstaltung finden können. Dies spricht für sich, dass die Game Jams auf der Bühne der Spieleentwicklung wirklich gut ankommen. Vor allem werden dadurch viele Talente und Ideen entdeckt, die es zu fördern gilt. Allerdings ist dies nicht die erste Priorität des Veranstalters InnoGames. Sie haben sich klar dagegen ausgesprochen, aus dem Jam eine Bewerbungsplattform oder ein HR Event zu machen. Für sie steht der Spaß und die Erfahrung Spiele zu entwickeln ganz klar im Vordergrund.

Gilles Tanson

Was damals mit dem Game Boy Color anfing, ist zu einer echten Leidenschaft für Spiele herangewachsen. Wahrscheinlich auch deswegen habe ich mich entschieden, Games Engineering zu studieren. Spiele sind etwas besonderes und jedes Einzelne hat seine ganz eigene und faszinierende Geschichte zu erzählen. Mich haben überwiegend die Playstation Konsolen begleitet, aber ich habe mir jetzt auch mal einen richtigen Gaming-PC zusammengebastelt. Spielspaß garantiert.