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Hyrule Warriors – Das Musou im Zelda-Universum im Test

Cross-Over sind nach wie vor angesagt. Sei es ,dass sich Phoenix Wright in die Welt von Professor Layton verirrt, die Helden aus den Blizzard-Universen sich im Kampf gegen das Böse in Heroes of the Storm vereinen, oder sich alle Nintendo-Charaktere mal ordentlich in Super Smash Bros. prügeln. Jedoch hat die Ankündigung von Hyrule Warriors bei Nintendo-Fans für verwirrtes Kopfkratzen gesorgt. Ein Dynasty Warriors im Zelda-Gewand? Kann das gut gehen? Nun ist einige Zeit ins Land gegangen, Nintendo hat einiges an Gameplay-Material veröffentlich und gezeigt, in welche Richtung der Titel gehen soll. Ob diese ungewohnte Kombination gelungen ist oder die Skepsis berechtigt war, erfahrt ihr in unserer Review zu Hyrule Warriors.

Hyrule Warriors

Bisher konnte ich der Dynasty Warriors-Reihe nichts abgewinnen. Klar, aus dem Augenwinkel habe ich sie immer mal wahrgenommen und ein paar Titel auf der PS2 angespielt, jedoch ist der Funke nie wirklich übersprungen. Fakt ist jedoch, dass die Massenschlachten, mit mehreren hundert Einheiten auf dem Bildschirm, noch heute sehr beeindruckend sind. Als Fan der Zelda-Serie musste aber unbedingt ein Blick auf Hyrule Warriors geworfen werden. Und der Funke hat diesmal gezündet.

Schlachtfelder im Zelda-Universum

Der wichtigste Faktor ist dabei die Zelda-Lizenz. Sobald ihr den Titel startet, werdet ihr mit bekannten Melodien und Sounds begrüßt. Schon allein, dass ihr im Spiel gleich hunderte Stahlfosse und Goblins mit Gegenständen und Charakteren aus dem Nintendo-Franchise platt macht, strahlt einfach einen solchen Charme aus, so dass ihr schlicht gebannt sein werdet. Jedoch setzen die Entwickler bei Hyrule Warriors eher auf Klasse statt auf Masse, was die Charaktere angeht. So bekommt ihr die Chance, ein gutes Dutzend an spielbaren Figuren freizuschalten, während sich Neulinge in Dynasty Warriors mit der hohen zweistelligen Anzahl an Figuren leicht überfordert fühlen. So ähnlich ist es auch mit den Waffen, von denen der Kämpfer im Verlauf des Spiels eine Handvoll erhält. So startet ihr mit Links Schwert- und Schild-Kombo und könnt zum Beispiel den Feuerstab erhalten, um mit ihm den Gegnermassen einzuheizen. Die Waffen könnt ihr nach und nach mit besseren Attributen ausstatten. Die verschiedenen Charaktere haben dabei ganz unterschiedliche Kampfstile: Während Link eher agil in den Angriff geht, habt ihr mit Impas Zweihandschwert eine starke und längere Waffe bereit, seid dafür aber weniger wendig. So hat jeder Charakter sein Für und Wider.

Hyrule Warriors

Ihr schnetzelt euch mit den zum größten Teil bekannten Charakteren durch die einzelnen Missionen. Dynasty Warriors-typisch ist die Steuerung simpel. Ihr habt einen Knopf zum schlagen, einen weiteren, um einen speziellen Angriff auf eure Gegner niederprasseln zu lassen und einen dritten um eure Spezialattacke zu zünden, wenn der jeweilige Balken aufgefüllt ist. In den meisten Stages findet ihr noch zusätzliche Ausrüstung, die euch das Leben erleichtert. Mit den Bomben könnt ihr zum Beispiel Felsen, die euren Weg versperren, sprengen oder mit Pfeil und Bogen giftige Pflanzen aus der Entfernung ausschalten. Das Gameplay wird dabei von der Zelda-Lizenz angereichert. So findet ihr die bekannten Rubine und Herzen auf euren Streifzügen durch die Welt. Manche Feinde lassen sogar eine Kiste fallen, die ihr mit dem bekannten Jingle öffnet und Waffen erhalten könnt. Am Ende fast eines jeden Levels kämpft ihr gegen einen Boss, der eine bestimmte Taktik erfordert. Diese ist aber nicht sonderlich schwer herauszufinden und geht nicht über das „Triff-das-rote-Auge“-Prinzip hinaus. Das Kampfsystem in diesen Kämpfen und gegen die Kommandanten der feindlichen Armee ist Zelda-typisch. So weicht ihr Schlägen aus und attackiert anschließend die Feinde von hinten.

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