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H1Z1: Erste Details

Mit H1Z1 will Sony Online Entertainment ein weiteres Zombie-MMO auf den Markt bringen. Das Spiel basiert auf der Planetside 2-Engine und soll schon in einigen Wochen in die öffentliche Early-Access-Phase gehen.

Das große Vorbild von H1Z1 ist ganz klar DayZ. Das allerdings in einem größerem Umfang, wie sich einem ausführlicheren Beitrag von SOE-Vorsitzenden John Smedley bei Reddit.com entnehmen lässt. Das Spiel ist 15 Jahre nach dem Ausbruch eines Zombie-Erregers angesiedelt. Schauplatz des Spiels ist eine im mittleren Amerika angesiedelte Stadt sowie ihre Umgebung – je nachdem, wo man sich niederlassen möchte. Die Auswahl des Startpunktes soll komplett dem Spieler überlassen sein.

SOE hat sich mit dem Spiel ein ganz schön großes Ziel gesetzt. Es soll eine ganz eigene Version der USA nach einer Zombie-Apokalypse entstehen, die nach und nach erweitert wird.

Nach dem Start lässt sich einfach im Sandbox-Stil die Wildnis und die umliegenden Städte erkunden. Dort können Unterschlüpfe gebaut und Ressourcen gesammelt werden. Auch die Gruppierung mit anderen Spielern ist möglich, um größere Siedlungen und Befestigungen zu errichten. Das Crafting-System im Spiel soll laut Smedley im Vergleich zu anderen Titeln besonders komplex sein. Dabei werden sich unter anderem Pistolen, Molotow-Cocktails und Sprengladungen herstellen lassen, mit denen man wilde Tiere, Zombies und andere Spieler abwehren und bekämpfen kann.

Des Weiteren werden nutzbare Fahrzeuge von Smedley angesprochen. Auch Fluggeräte wie Kleinflugzeuge und Helikopter sollen zu einem späteren Zeitpunkt ihren Weg ins Spiel finden. Feuer findet in H1Z1 nicht nur für den Kochvorgang Verwendung. So lassen sich ganze Wälder abbrennen oder man zündet die Siedlung eines Spielers an, um diese auszuräuchern und zu plündern.

Der größte Unterschied zu anderen großartigen Spielen des Genres ist der Schwerpunkt, den wir auf den Spieler-Besitz und auf das Bauen von Dingen legen. Wir wollen, dass die Spieler sowohl umher wandernde Gangs, die sich eine verlassene Lagerhalle als Unterschlupf gesucht haben, formen können – oder sich von Grund auf ein eigenes Haus bauen, nachdem sie zunächst Bäume gefällt und sich Ressourcen gesichert haben. Wir geben den Spielern die Werkzeuge, um ihre eigenen Dörfer, Camps und Befestigungen zu bauen.

Auch wird von Smedley besonders betont, dass H1Z1 über eine persistente Spielwelt mit Tausenden von Spielern und ohne Instanzen verfügen wird, die sich auf mehreren Servern verteilt. Dabei soll es es den Spielern möglich sein, die Spielwelt nachhaltig zu beeinflussen. Die Regeln sollen sich von Server zu Server unterscheiden, so ist es also auch möglich, dass es reine PvE-Server gibt.

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Quelle: Reddit

Update:

John Smedley, Präsident von Sony Only Entertainment, hat sich den Fragen der Community gestellt. Dabei verrät er, wie das mit der gigantischen Spielwelt in H1Z1 funktionieren wird. Man will nämlich einen anderen Weg gehen als noch in Planetside 2.

Auf Reddit erklärte John Smedley, dass man bei Planetside 2 noch einen großen Fehler machte. Dort erstellte man gleich zu Anfang mehrere Kontinente, ohne eine Idee zu haben, was gut in dem Spiel funktioniert und was weniger. Bei H1Z1 werde man dementsprechend einen anderen Weg einschlagen, einen „smarteren“.

Zu Anfang wird zwar schon eine relativ große Spielfläche angeboten, die irgendwo in den USA angesiedelt ist. Zu späterem Zeitpunkt allerdings schaue man sich erst an, wie die Spieler spielen, um so zu entscheiden welche Areale neu hinzukommen. Schon bei der Entwicklung hat man darauf geachtet, besonders unkompliziert große Landstriche hinzufügen zu können, was auch recht bald nach dem Release geschehen soll.

Ein Ziel des Spiels wird es nämlich sein, dass der Spieler nicht nur die Einsamkeit nach der Apokalypse erleben kann. Er soll auch jeden anderen Spieler als Bedrohung ansehen, neben den Horden von Zombies, die den Spieler jagen werden.

Quelle: Reddit

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