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Gameplane.de – In eigener Sache: Reaktionen auf unser Jobangebot

Wir suchen dich für Gameplane.de

Gestern haben wir auf Gameplane.de in einem Artikel auf unsere „Jobangebote“ hingewiesen. Die Reaktionen haben uns überrascht. Positiv, wie leider auch negativ.

Jobangebot Gameplane.de - Reaktionen auf FacebookSeitdem wir auf unserer Seite den ersten Beitrag am 22.03.2014 veröffentlicht haben, ist wahrlich viel passiert. Wir wachsen derzeit rasanter an, als wir es uns je erträumt hätten. Dafür danken wir in aller erster Linie euch: Unseren Lesern. Ohne euch wäre dieser immense Erfolg für uns nicht machbar gewesen. Schon heute, fast genau drei Monate nach dem Start unseres Projekts, erreichen wir täglich schon mehrere Tausend Leser.

Vielleicht liegt es an dem ungewohnten Design unserer Webseite, vielleicht an den Artikeln oder auch einfach an den Themen, die wir ansprechen. Gameplane.de ist ein Portal von Spielern für Spieler. Und genau da liegt der Hund begraben: Niemand von uns verdient auch nur einen Cent mit dem, was wir hier tun. Wir alle investieren viel Zeit und Geld in unser Projekt. Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, schalten wir aktuell so gut wie keine Werbung auf unserer Seite. Die Kleinbeträge, die wir damit am Tag umsetzen, reichen derzeit nicht einmal, um unsere Serverkosten zu decken.

Nachdem wir nun so unglaublich schnell gewachsen sind, schaffen wir den Berg an Arbeit einfach nicht mehr alleine. Darum suchen wir nach anderen Gamern, die unsere Leidenschaft für das Schreiben teilen. Unser Jobangebot machte gestern unter anderem auf Facebook die Runde.

Dabei sind wir offenbar auch ins Visier von einigen gestandenen Redakteuren geraten. Nachdem diese sich die Jobseite von Gameplane.de angesehen haben und sie dort feststellten, dass wir momentan noch keine Gehälter an „Mitarbeiter“ zahlen, entstand offenbar der Eindruck, dass wir nach professionellen Mitarbeitern suchen, diesen aber nichts für ihre Arbeit geben wollen.

Das ist falsch und war auch nie unsere Absicht. Wir stellen uns aktuell die Frage, warum ein Projekt, das von Spielefans für Spielefans initiiert und betrieben wird, derart hohe Wellen bei in der Branche gestandenen Männern schlägt.

Jobangebot Gameplane.de - Reaktionen auf FacebookWir haben versucht, die Mitarbeiter diverser Magazine auf vernünftiger und argumentativer Basis darauf hinzuweisen, wer wir sind und was wir mit welcher Intention – und auf welcher Grundlage – machen. Da diese Erklärungen offenbar nicht wahrgenommen oder falsch verstanden und / oder ausgelegt wurden, hier noch einmal in aller Deutlichkeit:

Wir sind eine privat initiierte Seite, die von Spielefans für Spielefans gemacht wird. Wir alle, die wir für Gameplane.de arbeiten, tun das in unserer Freizeit, aus freien Stücken und OHNE Bezahlung. Und zwar jeder von uns. Wir können daher auch aktuell niemandem ein Gehalt anbieten oder zahlen. Sollte dies bald der Fall sein, werden wir natürlich sämtliche Mitarbeiter, die für uns in irgendeiner Form tätig sind, auch entsprechend entlohnen. Da alles, was hier auf Gameplane.de passiert, aber aus rein privater Initiative und aus reinem Goodwill geschieht, finden wir es nicht fair, von den Großen der Branche mit solchen Aussagen nieder gemacht zu werden.

Dies ist ein Verhalten, das wir als sehr kontraproduktiv einstufen. Und wir hätten es, von Mitarbeitern eines der größten Verlage für Spielezeitschriften, niemals erwartet. Das stimmt uns einerseits betrübt, bestärkt uns aber andererseits darin, dass wir mit dem was wir tun, auf dem richtigen Weg sind.

Und dafür danken wir einzig und allein euch: den Spielern! Ohne euch wäre unser Projekt niemals das, was es heute ist!

DANKE!

12 Kommentare

  1. Matti Sandqvist

    Mit den „in der Branche gestandenen Männern“ bin wohl ich gemeint, daher beziehe auch hier mal Stellung zu eurem „Jobangebot“. Also, zu erst möchte ich euch viel Erfolg mit eurer Webseite wünschen. Ich finde die Arbeit, die ihr in euer Projekt steckt außerordentlich lobenswert. Mich stört es aber, wenn Webseiten, die zwar als Fan-Seiten deklariert sind, aber am Ende natürlich auch irgendwo einen finanziellen Charakter haben, nach „Redakteuren“ und „Lektoren“ suchen und sie (übrigens nicht ganz legal) ziemlich offensichtlich mit von Publishern zu Testzwecken ausgehändigten Rezensionsexemplaren abspeisen möchten. Wisst ihr überhaupt, wie viele Jahre es dauert und wie viel Mühe es kostet, bis man in unserer Branche (oder in anderen journalistischen Feldern) die Berufsbezeichnung „Redakteur“ trägt? Bis dahin musste ich z.B. ein Studium abschliessen, einige Praktika absolvieren und mich noch zwei Jahre als Volontär unter Beweis stellen. Wenn ihr also nach Arbeitskräften mit einer ähnlichen Vita wie meiner sucht, müsst ihr schon deutlich tiefer in die Tasche greifen als zu eben zu den besagten Testmustern.Falls ihr nur nach Mitstreitern sucht, dann schreibt es doch auch bitte so. So lassen sich unnötige Missverständisse leicht vermeiden. Und offensichtlich beruht mein FB-Kommentar eben auf jenes Missverständniss, daher entschuldige ich mich bei euch und wünsche euch noch viel Glück für die Zukunft!

  2. Vielleicht das nächste mal einfach etwas an der Formulierung für die „Jobs“ arbeiten ;-)

  3. „, entstand offenbar der Eindruck, dass wir nach professionellen Mitarbeitern suchen, diesen aber nichts für ihre Arbeit geben wollen.

    Das ist falsch und war auch nie unsere Absicht. Wir stellen uns aktuell die Frage, warum ein Projekt, das von Spielefans für Spielefans initiiert und betrieben wird, derart hohe Wellen bei in der Branche gestandenen Männern schlägt.“
    Weil ihr „Jobs“ ausschreibt? Und Anforderungen formuliert die auf ein professionelles Umfeld zugeschnitten sind? Weil ihr vom langfristigen Plan ein Stammteam in Köln aufzubauen und Geld zu bezahlen schreibt? Und weil ihr euch mit all dem direkt in eine jahrelange Ahnenreihe von anfragenden an Kreative reiht, die alle ne total tolle Idee haben, natürlich selber Arbeit in ihre Projekt stecken und von den Kreativen jetzt „verlangen“ für ihr Projekt ohne jegliche Sicherheit kostenlos zu arbeiten. Seiten wie clientsfromhell und Kundenausderhoelle sind voll davon:
    http://clientsfromhell.net/tagged/payday-mayday
    http://clientsfromhell.net/tagged/baroque-contract
    Da ihr von Jobs sprecht, geht man natürlich von einem Angestelltenverhältnis aus, wo sich dann die Frage stellt wer ist der Chef, wie ehrlich ist der mit seinen Einkünften, wieviel wird man später, falls man sich engagiert und mit hilft die Seite aus dem Boden zu stampen, tatsächlich bekommen außer einem eventuellen Arschtritt, während der Besitzer die Früchte die man gemeinsam (oder eventuell auch nur die die nen Arschtritt bekommen haben) erarbeitet hat erntet.
    Und ja, als „Gründer“ ist das schon ziemlich dreist ohne jegliche eigene Gefahr (außer ein paar Kröten für einen Webserver und ein bißchen eigener investierter Zeit…die jeder „Angestellte aber auch hat) auf den vollen Profit zu schielen. Wärt ihr von eurem Projekt überzeugt, würdet ihr nen Kredit aufnehmen (also das Risiko tragen), die Leute bezahlen und wenn ihrs verbockt, sitzt ihr auf dem Kredit und wenn ihrs gut macht, erntet ihr das Ergebnis eurer Arbeit und des Risikos. Von so Sachen wie Gründungsförderung und Co. mal ganz abgesehen, die dann IMMERNOCH das Risiko signifikant abmildern können.

  4. Naja, manche Leute leben davon, Artikel zu schreiben und müssen davon eine Familie ernähren. Das darf man natürlich auch nicht vergessen. Ich selbst bin freiberuflicher Redakteur, habe 3 Kinder und muss um jeden Auftrag kämpfen. Wenn es dann Leute gibt, welche die Arbeit kostenlos erledigen, dann schau ich mit meiner Familie in die Röhre.
    Es ist schon frustrierend, wenn man immer wieder hört, „wir können leider nichts bezahlen“ oder „Leider können wir nicht mehr mit dir zusammenarbeiten, weil wir jemanden gefunden haben, der die Arbeit jetzt kostenlos erledigt.“

    Trotzdem wünsche ich Gameplane einen guten Start ;) Und ich verstehe auch, wie schwierig es ist, eine solche Seite aufzubauen. Vielleicht ergibt sich ja mal eine Zusammenarbeit.

  5. Das ist ganz einfach. Große Magazine wollen so kleine Projekte schon im Keimungsprozess eliminieren um keine größere Konkurrenz zu bekommen.

  6. Tobias Bartsch

    Um etwas auf zu bauen muss man halt auch mal was investieren (Zeit und Liebe :D). Sich ins gemachte Nest setzen kann jeder. :D

  7. Keep calm, Jungs – ihr macht eure Arbeit super!
    Bleibt am Ball und lasst euch nicht so einfach runterreißen.
    Das Leben ist kein Ponyhof – geritten wird trotzdem! ;)

    Keep it on!

  8. Um ehrlich zu sein, fällt mir zu solchen Beiträgen von irgendwelchen daher gelaufenen Usern nur folgendes ein:

  9. Stefan Lüttringhaus

    welcome to the internet :)

  10. Daniel Trakowsky

    Mal so eine Frage: wie schnell kann man denn damit rechnen von euch zu hören?

  11. Ihr müsst euch für nichts entschuldigen! Diese Erwartungshaltung ist einfach Unsinn! Macht einfach weiter und behaltet den überblick!

  12. Fabio Grieskamp

    Gut so! Weiter so Leute :)

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