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Game Of Thrones: Episode 1 – Iron From Ice – Review

Wenn man sich das vergangene Jahr anguckt, so hat Telltale Games einen absolut grandiosen Lauf hingelegt. The Walking Dead, The Wolf Among Us und die erste Episode von Tales from The Borderlands konnten sowohl Fans als auch Kritiker überzeugen. Dazu dann auch noch die Tatsache, dass man mit Game Of Thrones eine der momentan wohl populärsten Fernsehserien umsetzen darf. Man könnte meinen, es könnte eigentlich nicht besser für Telltale Games laufen. Ob sich die erste Episode von Game Of Thrones mit dem Namen Iron From Ice in diese Erfolgserie einreihen kann, dass klären wir in unserem Review zur ersten Episode.

Auf nach Westeros!

Inzwischen dürfte so ziemlich jeder, der sich auch nur am Rande für Fantasy interessiert, die Titelmelodie der Fernsehserie Game Of Thrones auswendig pfeifen können. Die Serie ist bei Fans und Kritikern beliebt und eigentlich war es ja auch nur eine Frage der Zeit, bis ein Videospiel folgen würde. Den Start legte das Game Of Thrones RPG von Cyanide Studios hin. Ein Spiel, das zwar eine durchaus gute Story bieten konnte, dafür in den anderen Bereichen allerdings bestenfalls nur den Durchschnitt erreichte. Telltale Games hat nun mit der ersten Episode Iron From Ice ein Telltale-übliches Adventure im Game Of Thrones-Universum veröffentlicht. Als großen Bonuspunkt kann das Spiel dann auch mit Originalcharakteren aus der Serie aufwarten, die auch von den entsprechenden Schauspielern gesprochen werden.

In der ersten Episode übernehmen wir die Rolle von mehreren Charakteren aus dem Hause Forester. Das Haus Forester wurde zwar nicht direkt für das Spiel geschaffen, kommt in den Büchern aber nur als Randnotiz vor und ist sozusagen ein leeres Blatt Papier, das man mit Inhalt füllen kann.

Was die Story angeht, so zeigt sich das Spiel nicht unbedingt als sehr einsteigerfreundlich. Denn wer weder Bücher gelesen oder die Serie bis zu einem gewissen Punkt geguckt hat, der wird in ziemlich kaltes Wasser geworfen. Neulinge im Game Of Thrones-Universum dürften keine Ahnung über die allgemeine Lage haben und nicht wissen, wer welcher Charakter ist und was die eigentlich so treiben. Nun kann man aber auch durchaus argumentieren, dass dies hier ein Spiel für Fans der Serie und der Bücher ist. Trotzdem wäre es ganz nett gewesen, wenn es in einem Intro gewisse Erklärungen für Neulinge gegeben hätte.

Da wir in diesem Review ohne Spoiler auskommen möchten ,sei nur gesagt, dass wir im Laufe der Episode mehrere Mitglieder aus dem Hause Forester übernehmen und alle Mitglieder jeweils ihre eigenen Probleme und Motivationen haben. Wie man das von Spielen von Telltale inzwischen kennt, sorgt das für viele Konflikte, die mal im Dialog und manchmal auch eher unschön geklärt werden. Das ist inzwischen nicht unbedingt innovativ, funktioniert aber besonders im Game Of Thrones-Universum recht gut. Schließlich bewegen wir uns in einer Welt, wo Verrat, Intrigen und der Tod an jeder Ecke lauern. Was kann dann eigentlich noch schief gehen?

 

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