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Gabriel Knight: Sins of the Fathers 2014 – Review für Neulinge und Veteranen

Na, erinnert ihr euch noch an die guten, alten Adventures der auslaufenden 80er und frühen 90er Jahre? Eine Zeit, in der unsere grauen Zellen aufs Höchste trainiert wurden und viele von uns Tage damit verbrachten, um einen winzigen Spielabschnitt zu schaffen. Internet und Cheats gab es noch nicht, Komplettlösungen fand man selten. Gabriel Knight: Sins Of The Fathers war eines dieser Adventures – passend zu den Klassikern wie Maniac Mansion, Monkey Island, Sam & Max, Kings Quest, Discworld … ach, die Liste ist lang. Irgendwann wurde es etwas stiller um das Genre, als High-End-Grafik-Orgien den Markt eroberten und rasante Action die eher gemächlichen Adventures vom Markt drängte.

Doch in den letzten paar Jahren erlebten die Adventures eine Renaissance, wo beispielsweise die Spiele von Daedalic Entertainment maßgeblich zu beitrugen. Die Deponia-Reihe verzeichnet Verkaufsrekorde, das Genre scheint zu neuem Leben zu erwachen.

1993 kam Gabriel Knight: Sins Of The Fathers heraus. Zum zwanzigjährigen Jubiläum, das ja eigentlich letztes Jahr gewesen wäre, kam im Oktober 2014 das gleiche Spiel von damals völlig aufgepimpt daher. Neue Grafik, neue Animationen, neuer Sound, alles neu. Gameplane.de hat das Spiel für euch getestet. Lest unsere ausführliche Review zu einem der größten Klassiker der Adventure-Geschichte im neuen Look.

Hardcora GK Veteran Kopie Kai GK Noob KopieGabriel Knight 1993 und Gabriel Knight 2014. Wir testeten das Spiel aus Sicht eines Neulings der Serie und aus Sicht eines Veteranen. Wie sich die Meinungen zu einzelnen Bereichen unterscheiden, erkennt ihr an den jeweiligen Kommentaren, die mit dem passenden Avatar kenntlich gemacht worden sind.

Willkommen in New Orleans – der Spielstart

Kai GK Noob Kopie[Kommentar von Kai] Als ich das Spiel starte fällt mir gleich auf, dass im Hauptmenü ein Comic zum Spiel verfügbar ist. Das finde ich mega cool, weil ich Comics liebe. Doch ich lese ihn besser nicht, rät mir das Spiel, wenn ich mich nicht spoilern möchte. Zähneknirschend aber verständnisvoll wage ich mich ans Spiel.

Zunächst erwartet mich ein filmreifes Intro, also mit Vorspann, orchestraler Musik und alle Beteiligten, Dinge, die einen in der Regel erst zu Ende des Spiel erwarten. Hier ahne ich jedoch, dass tatsächlich Wert auf eine Geschichte gelegt wird, die auch als solches nach klassischen Motiven konzipiert zu sein scheint.

Nach einem kurzen Video, das in abstrakter Form einen Traum erzählt, den unser Protagonist Gabriel Knight Nacht für Nacht hat, beginnt auch endlich das eigentliche Adventure. Ein kurzes Tutorial erklärt die wichtigsten Funktionen, wobei das jetzt nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Ich klicke mich durch die Anzeigen und bleibe gleich an dem Stern unten links in der Ecke hängen, wo es Special-Content gibt, also Konzeptzeichnungen, Vergleichsbilder zur alten Version etc. Zu jedem Setting im Spiel gibt es anderen Inhalt. Hier zu Beginn sehe ich, wie die Bücherei, in der das Abenteuer beginnt, früher ausgesehen hat. Ich merke, dass das Remake sich nahe am Original orientiert. Aber das war ja auch zu erwarten.

 

Hardcora GK Veteran Kopie[Kommentar von Caro] Als Veteran der Serie fühle ich mich schon im Startbildschirm sehr wohl. Wie habe ich diese Musik vermisst. Ich spüre schon fast Schmetterlinge im Bauch! Gabriel Knight: Sins of the Fathers war damals das erste echte Spiel, das ich auf dem Computer gespielt habe. Entsprechend nostalgisch bin ich bei diesem Titel. Der Spielstart gestaltet sich im neuen Teil etwas kundenfreundlicher als noch damals – manche möchten sagen Casual-lastiger, aber heutzutage scheint man eben sogar für Adventures ein Tutorial zu brauchen. Wenn dadurch mehr Leute in den Genuss guter Geschichten kommen, soll mir das aber recht sein.

Als Veteran der Serie bin ich die „friss oder stirb“-Mentalität gewohnt. Im Jahre 2014 zeigt mir Pinkerton Road erst einmal, wie man ein Adventure überhaupt spielt. Wofür ist das Symbol mit der Tür? Oh, zum Verlassen eines Raumes! Nachdem ich mir sämtliche Hinweise angeschaut habe, geht es auch schon los. Das Spiel startet wie damals, nur grafisch aufgehübscht. Ich bin Fan der Pixelgrafik, doch fühle ich mich trotz Gabriel’s neuem Aussehen relativ wohl und schaue, was mich da jetzt wohl erwartet.

Es ist nicht alles Gold … – die Grafik

Kai GK Noob Kopie[Kommentar von Kai] Tja, womit soll man die Neuauflage von Gabriel Knight grafisch nun vergleichen? Mit der damaligen ganz sicher nicht, denn dass dies ein Quantensprung ist, brauche ich nicht zu erwähnen. Vergleiche ich es jedoch mit Spielen von 2014, dann ist das Ergebnis eher enttäuschend, denn es sieht zwar schick aus und so, aber irgendwie wäre es meiner Meinung nach vor fünf Jahren aktueller gewesen. Dennoch: Es sieht hübsch aus, vor allem bestimmte Örtlichkeiten lassen viel Liebe zum Detail erkennen. Der See, an dem der erste Mord geschah, leuchtet in warmen, unschuldigen Farben, ein leichter Nebel weht über den Bildschirm. Omis Haus ist niedlich gestaltet und auch andere Plätze deuten auf die große Mühe der Leveledesigner hin. Im Vergleich kann man sich, wie ich es bereits erwähnte, den alten Schauplatz direkt ansehen. Da ich den Original-Titel nie gespielt habe, finde ich es eine ganz nette Idee, ein Aha-Erlebnis gibt es natürlich nicht. Ich sehe, dass einige offenbar markante Gegenstände, die das Bild des jeweiligen Handungsortes 1993 dominierten, heute zum Teil nicht mehr vorhanden sind. Nostalgiker könnten sich daran gestört fühlen, wenn sie mit der Erwartung an das Spiel gehen, dass der 93er-Titel eins zu eins übernommen wurde. Dem ist nicht so. Vielleicht ist das aber auch der Übersichtlichkeit geschuldet, denn damals, als die Welt noch pixelig war, mussten große Blickfänger ins Bild, um das Spiel interessant aussehen zu lassen. Detaillierte Items waren damals nur mit Mühe zu erkennen und ergaben in der Gänze meist einen kastigen Brei. Da war es schön, wenn zum Beispiel eine Voodoo-Maske den Bild-Vordergrund dominierte, um der Szenerie ein unverkennbares Gesicht zu geben.

Heute ist das freilich nicht mehr nötig, die HD-Grafik bietet uns ein nahezu perfektes Bild.

Befinden wir uns in einem direkten Gespräch mit einer anderen Person, wird, anders als in den meisten Adventures, der Kopf des Gesprächspartners übergroß gezeigt, die Lippen bewegen sich mehr oder weniger synchron. Dabei bewegt sich der Kopf der Figuren ein bisschen eigenartig, als handelte es sich dabei um Stockpuppen. Mimisch ist auch nicht viel mehr drin, die Figuren wirken zumindest in der Großansicht etwas steif und leblos.

Hardcora GK Veteran Kopie[Kommentar von Caro] Wie schon erwähnt, bin ich eigentlich Fan der damaligen Pixelgrafik. Als ich die ersten Screenshots vom Remake sah, konnte ich mich erst einmal nicht so recht damit anfreunden. Die neue Grafik hat aber einen entscheidenden Vorteil: man sieht plötzlich die Items. Einerseits hat man damals tatsächlich einige Gegenstände übersehen, weil man sich nicht vorstellen konnte, dass die zusammenhängenden Pixel ein wichtiges Objekt darstellen, andererseits sind die verwendbaren Gegenstände in der neuen Grafikengine so extrem hervorgehoben, dass man schlichtweg nicht daran vorbeilaufen kann. Ob gewollt oder nicht, sei mal dahin gestellt.

Schön: in den überall verstreuten Rückblicken, die etwas zur Entstehung des Originals erzählen, sieht man direkte Grafikvergleiche von damals und heute. Mit der neuen Engine hat man natürlich auch mehr Möglichkeiten, was räumliche Tiefe angeht und kann dank „mehr Details“ auch im Hintergrund mehr über eine Lokalität „erzählen“. Gabriel hat mir in der Pixelgrafik trotzdem besser gefallen. Die blonde Mähne des Todes war schon in den 90ern nicht besonders chic.

Drumsolo! – der Sound

Kai GK Noob Kopie[Kommentar von Kai] Wie ich bereits erwähnte, gefiel mir das Intro wirklich gut. Der Sound hatte etwas Filmisches. Im Rest des Spiels gibt es bei jeder Szenerie eine eigene Hintergrundmusik, die mal mehr mal weniger nervig ist. Gerade im Polizeirevier geht mir die Musik dezent auf den Senkel. Ich weiß nicht, ob der original Sound von damals genommen und neu aufgenommen wurde oder nicht. Ich habe mir bewusst nicht die alten Musikstücke angehört. Aber ich habe ein bisschen das Gefühl, als könnte es genau so gewesen sein. Es klingt zuweilen ein bisschen albern und unpassend, was ja in die frühen 90er passen würde, aber nicht mehr heutzutage. Aber das ist nur eine Kleinigkeit.

Mir gefällt die Synchro sehr gut. Die Figuren haben tolle englische Sprecher, die zum Teil auch mit dem für New Orleans typischen Slang sprechen. Gut, dass es Untertitel auf Deutsch gibt, auch wenn diese mitunter schlichtweg falsch und fehlerhaft sind. Das kommt zwar nicht oft vor, fällt aber auf. Gabriel Knight hat einen schön schmalzigen Sprecher, der den Macho-Typus des Hauptdarsteller wunderbar vertont bekommt. Ich musste ein paar Mal lachen, als Gabriel läppische Sprüche raushaute, bei denen mir der Mund offen stand.

Hardcora GK Veteran Kopie[Kommentar von Caro] Auch hier muss ich sagen, dass mir der Sound aus dem Jahr 1993 besser gefallen hat als in der neuen Version. Die neue Abmischung der alten Lieder sagt mir – warum auch immer – nicht so recht zu. Ich weiß, ich weiß … diese Nostalgie! Musik brennt sich eben extrem in unser Gedächtnis ein und es ist schwer einen bereits mit Gefühlen verankerten Titel durch eine neue Variante zu ersetzen. Das geht meist nur bei 80ern mit viel utzutzutz. Bei Gabriel Knight hingehen werden zwar meine Erinnerungen geweckt, doch spielt mein Gehirn stets die alte Variante des Liedes ab.

Was die Synchronisation angeht, darf man gerne sagen, dass hier gute Arbeit geleistet wurde. Zwar gibt es abseits der Texte keine deutsche Übersetzung, doch verstehen die Sprecher etwas von ihrem Handwerk. Ich muss allerdings zugeben, dass mir die neue Stimme von Gabriel vor allem am Anfang überhaupt nicht zugesagt hat. Meiner Meinung nach besteht einfach zu große Ähnlichkeit zur Stimme des Hauptcharakters aus Moebius. Was dort perfekt harmoniert hat, wirkt bei einem Macho wie Gabriel leider fehlbesetzt. Die anderen Charaktere sind wiederum traumhaft besetzt worden.

Mysterien der Menschheit – Rätsel und Story

Kai GK Noob Kopie[Kommentar von Kai] Ach, wie gut das tut. Endlich nochmal ein klassisches Adventure. Es geht um das Finden von Gegenständen, das Kombinieren selbiger und das Ausfragen von Personen. So war das damals, so ist es auch noch heute. Ich weiß allerdings nicht, ob man sich damals per Knopfdruck sämtliche Dinge anzeigen lassen konnte, mit denen man interagieren konnte. Das finde ich echt doof, denn genau das macht ein gutes Adventure doch aus. Man lässt die Maus exzessiv über den Bildschirm fliegen, sucht beinahe Pixel für Pixel die Umgebung ab, um endlich (!) den gesuchten Gegenstand zu finden, der einem ein Weiterkommen ermöglichte. Mensch, was hatte ich für Glücksgefühle, wenn mir das gelang. Dass ich mir heute alles direkt anzeigen lassen kann, gefällt mir überhaupt nicht. Als sei ich zu dumm, selber danach zu suchen. Aber das ist ein Zeichen unserer Zeit, denn nicht nur bei Shootern und Platformern hat man Angst davor, dass der Spieler das Interesse verlieren könnte, sondern offenbar auch bei Rätselspielen wie Adventures. Wo es bei anderen Spielen unendlich Leben, Rücksetzpunkte, Medi-Packs und dergelichen gibt, gibt es bei Gabriel Knight jene Option, sich die Dinge anzeigen zu lassen, sowie ein Hilfesystem, bei dem einem angezeigt wird, was man als nächstes tun soll, um ja nicht frustriert zu sein. Och Mensch, wie ich so etwas hasse. Natürlich ist es möglich, heutzutage mit ein paar Klicks im Internet sämtliche Komplettlösungen zu finden, aber es ist immernoch ein anderer Schritt, dies zu tun, als ingame wie beiläufig die Hinweise zu nutzen, die einen weiterbringen. Gottverdammt, was für eine Enttäuschung. Ich kann mich leider auch nicht dagegen wehren, solche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wie soll ich auch entscheiden, wie lange ich suche und rate, bis meine Toleranzgrenze erreicht ist? Früher ging das über Tage, man holte sich vielleicht Hilfe aus der Familie. Ein neutraler Beobachter kombinierte Gegenstände möglicherweise ganz anders als man selbst, und schwupps, kam man ein bisschen weiter. Heute sitzt doch niemand mehr tagelang an einem Adventure, wenn ihm eine solche Hifle angeboten wird. Was ist eure persönliche Zeit, bis ihr auf so etwas klickt? Meine maximal zehn Minuten. Ich kann es nicht ändern.

Durch diese Vereinfachung kann ich auch keinen Schwierigkeitsgrad beurteilen.

Abgesehen davon sind die Rätsel recht logisch aufgebaut, also nicht so hirnverbrannt wie beispielsweise bei Monkey Island. Natürlich muss man hin und wieder um die Ecke denken, aber das gehört zum Genre. Besonders tricky an der ganzen Rätselei ist, dass man tatsächlich auf das Hören sollte, was einem im Gespräch erzählt wird. Übrigens: Besonders relevante Gesprächsthemen sind gelb markiert, damit man auch ja nicht hängen bleibt. Gottverd… ach, das hatte ich schon. Verlässt man sich allerdings nur darauf, kommt man auch nicht lange weiter, denn hin und wieder verstecken sich hinter scheinbar belanglosen Gesprächsthemen wichtige Schlüsselgespräche, die einem zum Beispiel den Zugang zu einem neuen Gebiet ermöglichen. Alles in Allem sind die Gespräch jedoch ein wenig öde, das muss ich zugeben. Witz ist vorhanden, aber nicht so viel, dass ich aus dem Grinsen nicht mehr herauskomme. Gerade die ganze Voodoo-Hintergrund-Geschichte ist zwar interessant, wenn man sich dafür interessiert, mich langweilte es unendlich.

Gabriel Knight und etliche andere Figuren, ja, sogar die anonyme Sprecherin („Gabriel kann das nicht machen“) haben ihren eigenen Charakter, was gut ist. Gerade Gabriel finde ich echt lustig. Was für ein ätzender Chauvi er eigentlich ist, sieht man, wenn er sich über Frauen äußert. Er hatte übrigens weit über 40 Damen in seiner Kiste, was im Beichtstuhl zu einem lustigen Dialog mit dem Pastor führt

Hardcora GK Veteran Kopie[Kommentar von Caro] Ich muss ja zugeben, dass ich mich bei den Rätseln ein bisschen so fühle, als würde ich cheaten. Zwar ist der letzte Spieldurchgang fast 20 Jahre her, doch waren viele Rätseleinlagen so markant, dass sie einfach hängen geblieben sind. Ich weiß beispielsweise genau, wann ich sterben kann – was dazu führt, dass ich vorher schon Schweißausbrüchen ausgeliefert bin. Immerhin weiß ich dadurch aber auch, wo ich was finde. Laut Aussage von Pinkerton Road wurden einige Gegenstände und Rätsel angepasst, doch merke ich davon zugegebenermaßen kaum etwas.

Falls man doch einmal nicht weiter kommt, gibt es im Remake von Gabriel Knight: Sins of the Fathers praktischerweise diverse Helfer, die dem nicht so häufigen Adventure-Spieler das Leben enorm erleichtern. Während ich damals noch mühsam das „kleine“ Internet nach irgendwelchen minimalen Hinweisen durchstöberte (nein, da gab es noch nicht viele Komplettlösungen), muss man jetzt einfach nur die Hotspot-Taste drücken, um sicher zu sein, dass man keinen Gegenstand übersehen hat. Wenn das nicht hilft, schaut man in das Tagebuch und lässt sich so lange Tipps zu einer Fragestellung geben, bis man das Spiel sogar im betrunkenen Zustand lösen kann. Sonderlich fordernd ist das nicht, doch ändert das nichts an der immernoch fantastischen Hauptgeschichte. Voodoo, Voodoo bleibt immer gleich. Richtig. Immer gleich spannend!

2 Kommentare

  1. Hab mal die Demo angefangen und muss sagen, dass die Ur-Version weit mehr Charme hat. Wäre es doch nur mit einer Funktion wie bei The Secret Of Monkey Island SE.

    • Als Veteran und Liebhaber der alten Titel bin ich zum selben Ergebnis gekommen. Trotzdem toll, dass durch das Remake vielleicht neue Fans des Schattenjägers rekrutiert werden. Übrigens: als Kenner der Urversion solltest du morgen Abend mal auf unsere Seite schauen … ;) – Caro

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