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Fire Emblem Fates

Fire Emblem Fates – Drogen und Homosexualität werden zensiert

Das bald auch bei uns erscheinende Fire Emblem Fates wird den amerikanischen und europäischen Markt nur zensiert erreichen. Wie Nintendo World Report berichtet, werde eine bestimmte Szene zensiert werden, sodass Drogen und Homosexualität nicht so offen bei uns zu sehen sein werden wie in der japanischen Version.

“In the version of the game that ships in the U.S. and Europe, there is no expression which might be considered as gay conversion or drugging that occurs between characters.”

Der Hintergrund ist allerdings einleuchtender als man zunächst denken mag: Besagter Ausschnitt handelt von Soleil, einer homosexuellen Protagonistin. Im Zuge der Vereinigung zwischen Charakteren kann man auch sie mit einem anderen Charakter verbinden, allerdings bevorzugt sie nun mal Frauen. Versucht man sie jedoch mit einem männliche Protagonisten zusammen zu bringen, so versucht dieser sie zu beeinflussen. Durch Drogen, die er ihr verabreicht, sieht sie alle Männer als Frauen und umgekehrt. Sie verliebt sich in die weibliche Darstellung des Mannes und schlussendlich auch in ihn als die Wirkung der Droge (oder des „Zaubers“ wie es im Spiel so schön heißt) nachlässt.

Einerseits kann man sich echauffieren, dass mal wieder ein Spiel die Zensur-Schere zu spüren bekommt, andererseits darf man das „bekehren“ von homosexuellen Menschen, wie es leider tatsächlich vielerorts geschieht, nicht herunter spielen, ebenso wenig wie Drogenmissbrauch. Es ist und bleibt also ein schmaler Grad, auf dem das Spiel weiterhin wandert. Fest steht aber, dass Fire Emblem Fates in einer veränderten Fassung bei uns erscheint.

Am 19. Februar erscheint der Titel für den Nintendo 3DS, ein dazu passendes Gerät hat Nintendo ebenfalls angekündigt.

Quelle: Nintendo World Report

Über Christina Kutscher

Christina Kutscher
Christina wurde im zarten Alter von acht Jahren an die Playstation 1 heran geführt und hat sie sofort ins Herz geschlossen. Einige Jahre und kurze Abstecher in unbekannte Genre später, spielt sie mittlerweile plattformübergreifend alles, was eine gute Story hat, überdurchschnittlich kreativ ist oder einfach nur Spaß macht und schreibt dann darüber.

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