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FarSky

FarSky – Review

Der Ozean hat schon immer eine besondere Anziehung auf die Menschheit ausgewirkt, deshalb ist es mehr als verwunderlich, dass bisher so wenige Games diese Umgebung zu ihrem Setting auserkoren haben. Mit FarSky können wir nun eine Reise auf den Grund des Meeres erleben. Doch lohnt es sich wirklich, dafür die Schwimmflügel aus dem Schrank zu holen? Das klären wir in unserem Review zu FarSky.

Unter Wasser hört dich niemand schreien

Minecraft ist im Indie-Bereich ein Phänomen, dessen Ausmaße man schlicht nicht fassen kann. Darum ist es nicht verwunderlich, dass es mal mehr, mal weniger offentlich eine Inspirationsquelle für andere Spiele ist. Sei es durch den Survivalaspekt oder das Craftingsystem. Genau diese beiden Elemente finden wir auch in FarSky wieder.

Dazu muss man sagen, dass das Ein-Mann-Projekt von Tim Spekler kein simpler Klon ist, sondern sich nur in Nuancen bei seinem Vorbild bedient und sich stark von seinen anderen Konkurrenten abhebt. Denn zu Beginn von FarSky erleidet unser Held Nathan tief unter dem Meeresspiegel Schiffbruch und findet sich, nur mit seinem Taucheranzug bekleidet, auf dem Grund des Ozeans wieder.

Ohne Tutorial wird der Spieler ins sprichwörtliche kalte Wasser geworfen. Unmittelbar steigt ihr ins Spielgeschehen ein und müsst eine sichere Unterkunft finden, da der Luftvorrat von Nathan immer knapper wird. Geradeso kann er sich in eine provisorische Basis retten, um dort seinen Luftvorrat wieder aufzufüllen und erste Ausrüstung zu aufzusammeln. Da ihr dort aber nicht den Rest eures Lebens verbringen wollt und euer U-Boot auf die Reparatur wartet, verlasst ihr die Basis Schritt für Schritt und erkundet die zufällig generierte Spielwelt von FarSky. Natürlich erwarten euch auch unter Wasser einige Gefahren: Ihr müsst ständig aufpassen, dass Nathan der Sauerstoff nicht ausgeht oder er einfach verhungert. Noch dazu warten einige Räuber des Ozeans nur darauf, euch als Snack zu verspeisen.

FarSky

Not macht erfinderisch

Mit einem Bohrer baut ihr entweder per Hand unterschiedliche Rohstoffe ab, oder ihr automatisiert den gesamten Vorgang mithilfe eines Bohrturms. Die Rohstoffe kommen auf der Karte unterschiedlich oft vor: so findet ihr nahezu überall Sand, während ihr für Gold die Spielumgebung von FarSky schon genauer absuchen müsst.

Damit ihr nicht schutzlos über den Meeresboden wandert, könnt ihr euch, neben Ausrüstungsgegenständen, auch Waffen aus diesen Rohstoffen bauen. Ebenso könnt ihr unter die Farmer gehen und euer eigenes Gemüse anbauen, damit ihr nicht nur auf das Fleisch von verschiedenen Fischen angewiesen seid. Habt ihr genügend Rohstoffe gesammelt, könnt ihr eurer architektonischen Ader freien Lauf lassen und eure eigene Basis entwerfen und nach Herzenslust einrichten.

Leider gibt es keine Rezepte oder neue Craftingvorlagen zu finden. Die Sachen, die ihr zu Beginn des Abenteuers herstellen könnt, werden bis zum Schluss in eurem Arsenal sein. Sobald ihr bessere Ausrüstung erlangt habt, wollt ihr immer mehr von der Karte erkunden. Doch müsst ihr auf die Uhrzeit im Spiel achten, denn in der Nacht sind die feindlichen Meeresbewohner aggressiver als am Tag.

FarSky 3

5 Kommentare

  1. Tron Einundzwanzig

    Super review :)

  2. Marcel Matz

    Auch von mir herzlich Willkommen :)

  3. Ja, Patrick Urlaub: Willkommen im Team! :)

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