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Far Cry 4

Far Cry 4: Ubisoft wird mit Rassismus-Vorwürfen konfrontiert

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Wieder einmal sieht sich Ubisoft durch das Titelbild von Far Cry 4 mit Vorwürfen zu Rassismus konfrontiert. Schon bei Far Cry 3 wurden Kritiker laut die meinten, der Umgang mit Sex, Drogen, Vergewaltigung und Folter werde zu sehr verharmlost.

Der Anlass für diese Vorwürfe in Ubisofts neuem Far Cry-Titel ist das Cover-Bild. Auf diesem sieht man den Diktator Pagan Min, der auf einer Buddha-Statue thront und die Hand bequem auf dem Kopf eines dunkelhäutigen Gefangenen liegen lässt. Sein Zeigefinger steckt dabei im Ring des Splints von der Granate, in der Hand des gepeinigten Soldaten.

Einige zarter besaitete Gemüter fanden diese Darstellung des Titelbilds von Far Cry 4 anscheinend ein wenig extrem und beschwerten sich über die Art der Darstellung. Der Redakteur des Magazins Gameindustry, Brendan Sinclair, merkte hierzu an, dass Ubisoft wahrhaftig „mit dem Feuer spiele“. Zu wenig Informationen hätte man über das Spiel, um das Bild in den richtigen Kontext setzen zu können. Das würde Tür und Tor für alle Arten von voreiligen Fehlinterpretationen öffnen.

Sinclair führt weiter aus:
„Ich sage nicht, dass Far Cry diese Themen meiden sollte. Ich liebe es eigentlich, Spiele jeden Formats zu sehen, die sich an Themen und Inhalten versuchen, die häufig von der Industrie ignoriert werden. Aber das Recht, diese Themen zu erforschen, sollte mit einer Verantwortung verknüpft sein, dies mit Vorsicht zu tun“

 

Ubisoft hingegen gibt nur eine sehr knapp bemessene Stellungnahme hierzu ab:
„Nur damit es für alle klar wird, die voreilige Schlüsse ziehen wollen: Er ist nicht weiß und das ist nicht der Spieler.“

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