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Elegy for a Dead World: Review – Was ich heute schreibe, füllt morgen nur noch Papier

13. Januar 2015

Elegy for a Dead World: Review – Was ich heute schreibe, füllt morgen nur noch Papier

Fremde Welten und Fremde Texte

Nach und nach spielen oder, besser gesagt, schreiben wir weitere Welten frei, die sich auf andere Schriftsteller beziehen. Das macht Elegy for a Dead World dann auch inhaltlich durchaus etwas abwechslungsreicher als man annehmen könnte. Elegey for a Dead World bietet so nicht nur ein interessantes Gesamtkonzept sondern es kann auch optisch und klangtechnisch etwas bieten. Die Spielwelten sind von fremdartiger Schönheit und Musik und Hintergrundgeräusche passen dazu ohne störend zu wirken. Die Tatsache, dass man eben nicht vor einem leeren Blatt Papier sitzt, hilft dort enorm und die Spielwelten regen die Kreativität an. So entstehen quasi wie von selbst eigene kleine Geschichten.

Elegy for a Dead World

Aber was wären Geschichten schon, wenn man sie nicht teilen könnte? Ich kann noch so tolle Geschichten schreiben: Wenn ich sie in meiner Schublade lasse, dann wird sie niemand lesen. Elegy for a Dead World geht hier zwei recht praktische Wege. Zunächst einmal kann man einfach seine Geschichten über den Steam Workshop hochladen und anderen Leuten so zu Verfügung stellen. Ebenfalls kann ich auch die Geschichten anderer Leute lesen. Ansonsten rät uns Elegy for a Dead World zumindest auch bei Interesse einen Druckservice wie Lulu.com zu nutzen. Dort kann man Screenshots seiner eigenen Geschichten hochladen und sich die ganze Sache drucken und zuschicken lassen. So kann man mit ein wenig Aufwand seine eigenen Geschichten wirklich handfest in den Händen halten. Praktisch wäre es natürlich gewesen, wenn man das direkt aus dem Spiel hinaus tun könnte. Vielleicht wird das aber auch in der Zukunft möglich sein

Benjamin Fleschenberg

Benny hat mit der Zockerei angefangen, als man sich auf dem Schulhof noch zwischen SEGA und Nintendo entscheiden musste. Er hat sich für den SEGA Mega Drive entschieden und die Entscheidung bis heute nicht bereut. Mit dem Geld zur Konfirmation gab es dann den ersten eigenen Rechner. Nach wie vor dem Rechenknecht treu ergeben und deshalb hauptsächlich in Genres unterwegs, die dort zu Hause sind.