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Doom – Serie muss sich erneut etablieren

7. Juli 2014
Patrick Kirst

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Doom – Serie muss sich erneut etablieren

DOOM

Im Moment befindet sich ein neuer Teil des Shooter-Urgesteins Doom in Entwicklung. Doch erhält das Spiel, laut Bethesda, keine Vorschusslorbeeren und muss um die Gunst der Spieler buhlen.

Wenn der neue Ableger der Ego-Shooter-Serie auf dem Markt erscheint, wird sich der Titel gegen die neue Konkurrenz beweisen müssen. Das sagt zumindest Bethesdas Vize-Präsident, Pete Hines, in einem Interview mit dem Magazin MCV. Bereits Wolfenstein: The New Order musste die Wolfenstein-Serie auf dem Markt neu etablieren und ohne Vorschusslorbeeren um die Gunst der Spieler kämpfen. Durch den langen zeitlichen Abstand zum letzten Teil der Serie wird der Serienreboot vor dem selben Problem stehen. Hines sagte dazu:

„Die letzten Spiele waren entweder ‚ok‘ oder ’nicht großartig‘. Es war keine Marke, bei der die Fans sehnsüchtig auf die nächste Episode gewartet haben. Wolfenstein ist kein Uncharted. Wir wussten genau, dass wir hierbei zunächst einiges erklären mussten. Doch der Entwickler Machine Games hat der Marke wieder zu neuem Glanz verholfen. […]

Bei Doom sehen wir es ähnlich wie bei Wolfenstein. Da seit dem letzten Doom-Spiel viel Zeit vergangen ist. Wir gehen die Sache so an, als müssten wir uns zunächst wieder neu beweisen. Es gibt keinen Freifahrtschein. Niemand erwartet, dass es großartig sein wird. Wir müssen beweisen, dass es etwas ist, dass unterhaltsam und anders ist; etwas, dem man Aufmerksamkeit schenken sollte. Das muss unsere Ausgangslage sein. Wir können nicht sagen ‚Es ist Doom, natürlich werdet ihr es spielen!‘ Doch das lässt uns nur noch härter arbeiten.“

Einen konkreten Erscheinungstermin besitzt das Spiel leider noch nicht. Neue Informationen werden zur QuakeCon erwartet, die vom 17. bis 20. Juli in Dallas stattfindet.

Patrick Kirst

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