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Preview: Die Gilde 3 – Unsere Eindrücke von der gamescom 2015

Nachdem wir letztes Jahr schon vor Ort waren um uns Die Gilde 3 anzuschauen und sowohl unsere Preview vom letzten Jahr als auch unser Interview mit Heinrich Meyer von Nordic Games auch heute noch regelmäßig aufgerufen werden, war es nur logisch, dass wir auch auf der gamescom 2015 schauen werden, was Sache ist. Es war uns ein solches Anliegen, dass es sogar unser allererster Termin in diesem Jahr war. Folgerichtig haben wir einen ganzen Schwung neuer Informationen für euch. Das einzige womit wir nicht wirklich dienen können, ist neues Bildmaterial. Naja, ein bisschen haben wir aber auch davon.

Was gibt es denn alles Neues?

Das Wichtigste vorweg: Ich konnte Heinrich Meyer von Nordic Games keinen Veröffentlichungstermin entlocken. Wenn ihr nur wegen des Releasedatums hier seid: War nett mit euch, tschö.
Aber wir bekamen eine Menge zu Geheimbünden, dem Fortschreiten im Spiel und dem Map- und Szenarioeditor zu hören. Jede Menge cooles Zeug also. Einiges davon wurde schon im gamescom Bericht des letzten Jahres erwähnt – aber weil es toll ist, alles auf einen Blick zu sehen (und weil es teilweise für den Zusammenhang hilfreich ist), wird es nochmal erwähnt.

Die Spielwelt

Ein typisches Spiel in Die Gilde 3 startet im Jahre 1400. Das Spiel hat dabei einen Fortschritt in Echtzeit – es gibt keine harten Übergänge von Runde zu Runde. Im Gegensatz zu Die Gilde 2 erlebt man dann hier auch jede Jahreszeit und es gibt keine Sprünge von Frühjahr 1401 auf Sommer 1402 und dergleichen. Dadurch wird ein flüssigeres Spielgefühl erzeugt.

Screenshot Indoor Die Gilde 3

Die Gilde 3 spielt dabei auf Karten, deren Größe die des Vorgängers noch um einiges übersteigt. Städte sind dabei in eine Art „Bezirke“ unterteilt. Die Bezirke, wie beispielsweise das Patrizierviertel, Hafenviertel und dergleichen, haben Einfluss auf das Aussehen der Gebäude – und vor allem natürlich darauf, was dort passiert, wie sehr der Handel floriert, die Kriminalitätsrate und ähnliches. Diese Bezirke sind jedoch nicht statisch. Sie entwickeln sich durch Aktionen der KI – und natürlich vor allem durch eure Aktionen in der Welt. Schafft ihr es beispielsweise, in einem Patrizierviertel als Dieb Unheil zu stiften, so kann dieses Viertel nach und nach verfallen, beziehungsweise abgewertet werden. Diese Viertel sind übrigens nicht nur in den Gebäuden abgesetzt – teilweise zeigen sie sich sogar in einer typisch-mittelalterlichen Stadtstruktur. Ein Schloss und die reichen Viertel auf erhöhter Position in der Mitte, der bäuerliche Rest drumherum.

Sollte eine Stadt an ihre aktuellen Ausdehnungsgrenzen stoßen, so werden mit der Zeit neue Wege gebaut und weitere Viertel erschlossen. Das kann einerseits durch geschicktes Agieren eurerseits geschehen, dadurch, dass sich Städte einfach positiv entwickeln – oder durch große Events, wie beispielsweise Kriege. Geschehnisse in der Welt, wie eben jene Kriege, haben sowohl positive als auch negative Einflüsse auf eure Stadt. Kriege selbst finden übrigens außerhalb der sichtbaren Karte statt – so seht ihr zwar Einheiten durch die Weltgeschichte marschieren und spürt die Auswirkungen, aber die eigentlichen Schlachten finden abseits eures Tellerrandes statt. „Die Gilde 3 ist kein Kriegsspiel“.

Edit: in einer vorherigen Version des Artikels sprachen wir von Flüchtlingsströmen, die einen Einfluss auf das Wachstum eurer Stadt haben. Dieser Part wurde von uns in der Präsentation falsch interpretiert und entsprechend korrigiert.

Über Christoph Hombergs

Christoph Hombergs

4 Kommentare

  1. Ich als Entwickler freue mich wie ein Schnee, Eis, oder was auch immer KÖNIG auf Gilde 3. Das wird gesuchten bis zum Umfallen :D. Geil wäre ein co op Mode, Lan oder sogar übers Netz.

  2. Multiplayerunterstützung sollte ein absolutes muss sein. Mit mehreren Spielern über Lan oder Internet spielen hat die Gilde für mich immer ausgemacht, da es das einzige Spiel ist, was man einfach immer zocken kann und der Spielspaß nie verloren geht! :)

  3. Ich hoffe auch auf einen LAN Modus. Internet ist für mich optional aber ein schönes Plus. Die Gilde gehört einfach auf eine LAN und auch unter Kumpels ist es immer wieder lustig, ein bisschen Gilde zu suchten. Allerdings hoffe ich auch auf einen entsprechenden Singleplayer ohne Internetzwang, damit ich es auf langen Zugfahrten spielen kann :P

    • Ich habe bei den Entwicklern nachgefragt und es wird sowohl einen Multiplayermodus, als auch Lan Unterstützung geben ;)

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