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Die besten Spiele des Jahres – Unsere Gaming Highlights 2016

[2016 aus der Sicht von Nicole] Wow, schon wieder ein Jahr rum. Wie die Zeit doch vergeht. Das Jahr 2016 hat diesmal eher weniger packende Spiele für mich bereitgestellt und dennoch zählt 2016 für mich persönlich zu einem der besten, wenn nicht gar dem besten Gaming-Jahr. Es gab zwar nicht allzu viele Spiele, die mich richtig gepackt haben und die ich wirklich richtig abgefeiert habe, dafür haben zwei Spiele es umso mehr geschafft, mich dermaßen in ihren Bann zu ziehen und gerade deswegen zählt 2016 zu einem der besten Jahre für mich. Zwei Spiele, die das Jahr komplett herausgerissen haben, daher war es nicht ganz so einfach, welche weiteren Spiele ich in meine Top 5 packe.

Uncharted 4: A Thief's End

Uncharted 4: A Thief’s EndDas Erste der beiden Spiele, welche mich im Jahr 2016 am meisten gefesselt haben, ist Uncharted 4: A Thief’s End. Als großer Fan von Nathan Drake muss dieses Spiel hier natürlich seinen Platz einnehmen. Auch wenn ich anfangs sehr skeptisch war, immerhin hat Naughty Dog mit Uncharted 2 und Uncharted 3 die Messlatte dermaßen hochgehängt, dass ich anzweifelte, ob der vierte Teil überhaupt herankommen kann. Nun kann ich sagen, dass Uncharted 4 mindestens genauso gut ist, wenn nicht gar besser. Das Spiel sieht optisch einfach überragend aus und die Geschichte hat mich wieder gefesselt wie kaum eine andere. Einfach wieder ein reines Meisterwerk, was Naughty Dog hervorgezaubert hat. Auch wenn ich das Spiel mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet habe, denn schließlich wird es das letzte Abenteuer von Nathan Drake gewesen sein und ich bin froh, dass er, als einer meiner liebsten Charaktere, mit Glanz und Bravur seinen Abschied in einem rundum gelungenen Spiel feiert. Denn nichts anderes hat Nathan Drake und die Uncharted-Reihe verdient. Aber wer weiß, vielleicht sehen wir die Uncharted-Reihe noch weiterhin, nur mit anderen Hauptcharakteren. Ich bleibe jedenfalls gespannt


Final Fantasy 15Das zweite Spiel, welches mich im Jahr 2016 voll und ganz in seinen Bann gezogen hat, ist Final Fantasy 15. Eigentlich müsste es sich mit Uncharted 4: A Thief’s End den Thron des ersten Platzes teilen, denn diese beiden Spiele waren für mich mit Abstand das Highlight 2016, wohingegen alle anderen Spiele des Jahres in den Schatten gestellt wurden und vor Neid erblassen müssten. Ganze zehn Jahre hab ich auf Final Fantasy 15 gewartet und habe auf heißen Kohlen gesessen. Dann endlich dieses Jahr war es so weit und ich konnte es kaum fassen, dass dieser Tag je kam. Auch wenn ich etwas in Sorge war, ob mich das Spiel nach so langer Wartezeit nicht enttäuschen wird, kann ich mit Erleichterung sagen, dass es mich ganz und gar nicht enttäuscht hat. Final Fantasy 15 sieht überragend gut aus, die Geschichte ist packend, überraschend, emotional und stellenweise mehr als gut in Szene gesetzt. Zudem habe ich vor allem die vier Protagonisten, Noctis, Prompto, Ignis und Gladiolus sehr in mein Herz geschlossen, wie kaum andere Spielecharaktere. Von der ersten Sekunde an habe ich mich mittendrin gefühlt und war fasziniert von der umwerfenden Naturschönheit Eos und dem sympathischen Quartett, deren Zusammenhalt und Freundschaft. Es ist ein Final Fantasy der anderen Art und auch wenn ich großer Fan von Final Fantasy 7 und Final Fantasy 10 bin, so zählt Final Fantasy 15 nun ebenso zu meinen liebsten Teilen, wenn nicht gar mein aller liebster Teil. Auch hier bedauere ich nur, dass die Reise zusammen mit den vier Jungs schon vorüber ist und kann nur hoffen, dass es auch in Zukunft ein weiteres Final Fantasy geben wird, welches denselben Stil wie Final Fantasy 15 an den Tag legt, auch wenn für mich persönlich die Charaktere, die Welt Eos und deren Geschichte die Messlatte sehr hoch gesetzt haben und wohl einzigartig bleibt.

Pokémon Sonne und Mond

Pokémon Sonne und Mond Auch wenn Uncharted 4 und Final Fantasy 15 eigentlich die restlichen Spiele in dieser Liste, für mich, in den Schatten stellen, darf ich natürlich Pokémon Sonne und Mond nicht außer Acht lassen. Die siebte Generation hat mich wirklich sehr positiv überrascht, gerade wegen den ganzen Neuerungen. Wieder ein Spiel, neben Final Fantasy 15, was sich nach all den Jahren gewagt hat, etwas anders zu machen, zwar ein wenig Tradition beizubehalten aber vor allem innovative Neuerungen einzuführen. Alola ist eine wirklich großartige Region und noch nie war ein Pokémon-Spiel so detailreich und schön anzusehen. Auch die Inselwanderschaft und deren Prüfungen haben unheimlich Spaß gemacht und frischen Wind in das Franchise gebracht. Zudem waren die Kämpfe gegen die Herrscher-Pokémon teils sehr herausfordernd und gar nicht mal so einfach. Und der wichtigste Punkt, endlich keinen VM-Sklaven mehr, der unnötig den sechsten Platz im Team belagert! Sogar die sonst so simple, und meist eher zweitrangige, Geschichte hatte diesmal mehr Spannung und meine Neugierde aufgrund von Lilly und ihrem mysteriösen Pokémon in der Sporttasche geweckt. Die siebte Generation hat auf jeden Fall überzeugt und ich kann nur hoffen, dass Game Freak auch in der achten Generation an diesem Ansatz weiter macht, denn so werden sich nicht nur Fans und Neueinsteiger für die Spiele interessieren, sondern sicherlich auch vergangene Fans wieder neu für das Franchise begeistern lassen.


Paper Mario: Color SplashNun wurde es wirklich schwierig zwei weitere Plätze in der Liste zu vergeben und ich habe echt lange überlegt ob ich Paper Mario: Color Splash wirklich hier erwähnen soll, aber ich selbst muss fair sein. Paper Mario: Color Splash hat viel Hass und Abneigung einstecken müssen, einfach weil die Fans sich seit Jahren ein Spiel in Stil von Paper Mario 2: Die Legende vom Äonentor wünschen und auch für mich zählt Paper Mario 2 zu einem der besten Spiele überhaupt. Auch ich war also mehr als skeptisch gegenüber Paper Mario: Color Splash, habe letztendlich dem Spiel aber doch eine Chance gegeben und nicht wirklich viel von dem Titel erwartet, vielleicht hat er mich gerade deswegen am Ende doch überrascht. Klar ist, Paper Mario: Color Splash ist immer noch weit entfernt vom alten Glanz der Serie und auch noch weit entfernt wieder ein richtiges Paper Mario zu sein. Aber, nichts desto trotz ist der neue Ableger ein wirklich gutes Spiel und es ist um Längen besser als Super Paper Mario Wii und Paper Mario: Sticker Star. Es gibt wieder mehr Dialoge, die Geschichte liegt wieder mehr im Fokus und die Welten bzw. Level sehen nicht nur wundervoll aus, sondern sind auch großartig umgesetzt.


Fire Emblem FatesIch hätte mich zwar mehr über einen neuen Fire Emblem Ableger für Konsole, sprich für Wii U gefreut, aber nichts desto trotz ist Fire Emblem Fates ein gelungener Teil. Ich hab bei weitem nicht alle Fire Emblem-Teile gespielt und bei Fire Emblem Fates dachte ich mir, es wird mal wieder Zeit und weil ich einfach mal wieder Lust auf Strategie hatte, obwohl ich eher nicht so der Stragie-Genre Typ bin. Fire Emblem hat mich da als einziger Titel in dem Genre schon immer angesprochen. Die Inszenierung, die etlichen Charaktere und der Anime ähnliche Stil ist auch in Fates wieder rundum gelungen. Es hat mir einfach Spaß gemacht, immer wenn ich mal Zeit hatte oder abends im Bett liegend eine Runde Fire Emblem Fates zu spielen und meinem 3DS mal wieder was zu neues zu futtern zu geben.

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