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Destiny – Unsere Review nach ausführlichem Test

18. September 2014
Patrick Kirst

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Destiny – Unsere Review nach ausführlichem Test

Destiny hat eine schwere Bürde zu tragen. Bungie hat mit Halo die Shooter-Landschaft auf der Konsole für immer verändert und Konventionen eingeführt, die bis heute Gültigkeit besitzen. Das neueste Franchise aus dem Studio soll nun die Gaming-Landschaft erneut für immer verändern, denn als Shared-Worlds-Shooter betitelt, ist der Plan, Destiny zehn Jahre lang am Leben zu erhalten und ein Franchise zu kreieren, welches sich nicht hinter World of Warcraft verstecken muss. Ob dieser ambitionierte Plan schon zu Beginn aufgeht, welche Entwicklung Destiny im Spielverlauf durchmacht und auf was ihr euch noch freuen dürfte, erfahrt ihr im ersten Teil unserer ausführlichen Review.

Vorab eine kleine Erklärung: Wir werden im Verlauf der Zeit die Welt von Destiny immer wieder besuchen, da der Titel auf eine sehr lange Laufzeit ausgelegt ist. Dieses Review beleuchtet die ersten zwei Wochen nach dem Release. In Zukunft werden wir näher auf die Raids und neuen Spielmodi eingehen.

Eine schwere Bürde

Mit einer riesigen Marketing-Kampagne und einigen Beta- und Alpha-Tests wurde versucht, Destiny sofort in den Köpfen der Spieler zu positionieren und dieses Unterfangen war erfolgreich. Der Titel ist zu der größten neuen Marke auf den Next Gen-Konsolen geworden und hat bereits zu Beginn Millionen von Spielern in seine Welt entführt. Unter diesen Spielern waren auch wir und haben uns die Nächte um die Ohren geschlagen, um herauszufinden, ob der Hype gerechtfertigt ist.

Destiny

Zu Beginn müsst ihr euren Charakter erstellen, der euch für die nächste Zeit im Spiel repräsentiert. Dabei könnt ihr aus drei verschiedenen Rassen auswählen und das Gesicht der Figur verändern. Jedoch solltet ihr keinen Charakter-Editor à la Die Sims erwarten, denn so detailreich geht es in Destiny nicht zur Sache. Seid ihr damit fertig, startet ihr sofort in die erste Mission und findet euch auf der Erde wieder, genauer gesagt in Alt-Russland. Jedoch ist die Erde nicht mehr von Menschen bevölkert, deshalb findet ihr dort nur noch Ruinen, Schrott und jede Menge außerirdische Gegner vor, die euch sofort ans Leder wollen. Ihr werdet ohne eine große Erklärung in das Spiel geworfen und befindet euch nach dem Intro sofort in Aktion. Euer Ghost fungiert als Begleiter, welcher euch durch das Spiel führt und erklärt, worum es geht und was genau ihr in der jeweiligen Kampagnen-Mission machen müsst. Jedoch solltet ihr keine große Abwechslung bei den Missionen erwarten. Dort wird euch in erster Linie Standardkost geboten, welche nicht über ein „Beschütze deinen Ghost“- oder „Töte diesen Gegner“-Niveau hinausgeht. Jedoch entschädigt das Gameplay dafür voll und ganz. Selten gab es dynamischere Kämpfe in einem Ego-Shooter als in Destiny. Man merkt das Know-How und die Erfahrung von Bungie in jedem Pixel und das ganze Gameplay muss sich nicht vor Halo und Konsorten verstecken. Dieses Gameplay könnt ihr mit bis zu zwei Freunden gleichzeitig genießen, denn die Story ist komplett im Koop-Modus spielbar und der Spielspaß erhöht sich mit jedem Freund, der sich euch anschließt. Zum Spielspaß trägt auch die künstliche Intelligenz der Gegner bei, denn diese ist, wie von Bungie gewohnt, erste Sahne. Sehen die Feinde eine Chance euch zu flankieren, werden sie das auch probieren, sind sie angeschlagen, versuchen sie zu flüchten und aus der Deckung zu attackieren.

Patrick Kirst

Nintendo is love. Nintendo is life.