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Preview: Dawn of War 3 – Hands-On auf der gamescom

Seit der E3 2016 sind noch nicht allzu viele Informationen über Dawn of War 3 durchgesickert. Gameplay-Material gab es ausschließlich in bearbeiteter Version, wodurch die Eldar als Gegner stark abgeschwächt wurden. Klar war jedoch: Das neue Strategiegemetzel orientiert sich zurück an die Wurzeln der Dawn of War-Reihe. Die kleinen Squads aus dem zweiten Teil sind gestrichen. Mehr Einheiten und vor allem größere Exemplare sollen ihren Weg auf das Schlachtfeld finden, wie beispielsweise der bereits gezeigte Titan demonstrierte.

Ich führe euch in die Schlacht

Auf der gamescom 2016 durfte die Presse nun erstmals selbst Hand anlegen und die Space Marines selbst in die Schlacht führen. Um alle Einheiten der Elite des Imperators zur Verfügung zu haben, wählten die Entwickler eine Mission aus dem späteren Spielverlauf der Singleplayer-Kampagne für das Hands-On.

Der Auftrag klingt einfach: Gebt den Eldar den Rest, indem ihre großen Portale zerstört werden (ein sehr ähnliches Szenario wie aus dem bekannten Footage also). Mit Gabriel Angelos, dem riesigen Titan und einem Startgebäude startet man in die Mission.

Gleich zu Beginn fällt der Unterschied zum Vorgänger auf: Der Basenbau ist zurück, genauso wie das Einnehmen von Punkten und das bauen von Horchposten auf ihnen. Wie schon im ersten Teil versorgen die Eroberungen einen mit Energie und Anforderungspunkten, um Forschungen in Auftrag zu geben oder neue Einheiten ins Feld zu führen. Der Horchposten schützt euren Punkt mit einer bewaffneten Befestigung.

Fans der Space Marines dürften von dem Roster dieser Fraktion nicht enttäuscht sein: Vom taktischen Marines Squad über Scouts und Devastoren bis hin zu dem gefürchteten Dreadnought ist alles da, was der Gottimperator zu bieten hat. Wie schon im Vorgänger können die Standardtruppen mit Plasma- oder Flammenwerfern zusätzlich ausgerüstet werden. Scouts können als Scharfschützen oder normale Späher rekrutiert werden. Auch die Devastoren wurden in Einheiten mit schweren Geschützen und Einheiten mit Laserwaffen unterteilt.

Eine Besonderheit für die Space Marines ist das Rufen von Truppen per Droppod. Hierfür stehen einem bis zu drei Pods zur Verfügung, mit denen man per Mausklick gesondert Einheiten rekrutieren und sofort hinter feindlichen Linien abwerfen kann. Typisch Space Marines eben.

Pläne für DLCs

Meinem Gesprächspartner Dave, der Dawn of War 3 mitentwickelt, brannte es augenscheinlich auf der Zunge, mit mir über andere Rassen zu Plaudern, die es nach dem Release womöglich ins Spiel schaffen werden. Leider konnte er mir nur die bereits bekannten bestätigen: Space Marines, Eldar und Orks, die alle mit ihren eigenen Elite Einheiten in die Schlacht ziehen werden. Ob es beliebte Fraktionen wie die Imperiale Garde oder das Chaos es ins Spiel schaffen (oder meine persönliche Favoriten die Tau), konnte Dave mir leider weder bestätigen noch verneinen.

Fazit

Sandro Kipar 1Dawn of War 3 ist ein Nachfolger, der vor allem Fans des ersten Teils begeistern dürfte. Die 17 Missionen in der Singleplayer Kampagne können sich auch durchaus sehen lassen.

Der erste Eindruck von Dawn of War 3 ist also ein sehr guter: Solide Strategiekost, in die sich alte Hasen mit allen Shortkeys und dem Schere-Stein-Papier-Prinzip schnell einfinden werden. Einzig das Micro-Management hat mich in den 45 Minuten Spielzeit noch etwas überfordert: Durch die größeren Armeen ist es schwierig den Überblick zu behalten, weswegen man schnell mal vergisst, die Assault Marines mit ihrem Sprungpack ordnungsgemäß zu benutzen. Auch der Rückzugsbefehl aus Teil 2 wurde entfernt, wodurch Truppen, die tief im Getümmel stecken, in der Regel verloren sind.

Der Kern eines Strategiespiels, der Multiplayer, wurde noch nicht gezeigt. Mit meinen heutigen Eindrücken steigt jedoch die sowieso schon vorhandene Vorfreude noch ein Stückchen weiter!

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