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Crytek – Studios geschlossen, Homefront an Koch Media verkauft

Die schlechten Neuigkeiten über das deutsche Entwicklerstudio Crytek finden kein Ende und in dieser Meldung sogar einen neuen traurigen Höhepunkt.

Der Frankfurter Spieleentwickler Crytek schließt Studios. Diese Nachricht kommt, nach den letzten Meldungen um das einstige Vorzeigestudio aus Deutschland, nicht unbedingt überraschend. Bedenklich ist die aktuelle Entwicklung allerdings schon. Nach neuestem Informationsstand beginnt die Firma aktuell damit „Ressourcen abzubauen“, wie es im Business-Jargon so schön heißt. Im Klartext bedeutet dies, dass Crytek seinen Standort in Nottingham verkauft hat und die Mitarbeiter, die dort an Homefront: The Revolution gearbeitet haben, ab sofort für den Publisher Koch Media tätig sind. Diese haben von den Frankfurtern sämtliche Rechte an der Homefront-Marke erworben und wollen den Titel mit dem gleichen Entwicklerteam fertig stellen.

Außerdem wurde das Crytek Entwicklerteam in Austin, Texas aufgelöst, die bisher an dem Spiel Hunt: Horrors of the Gilded Age gearbeitet haben. Das Spiel soll dennoch fertig gestellt werden – aber nun am Hauptsitz in Frankfurt. Den nun von der Arbeitslosigkeit bedrohten Austiner Mitarbeitern wurde angeboten, dem Spiel nach Deutschland zu folgen. Ein Angebot, das für viele Angestellt wohl kaum realisierbar sein dürfte.

Der Standort in Austin soll allerdings erhalten bleiben und sich fortan um den Support der hauseigenen CryEngine für den Nordamerikanischen Markt kümmern. Die Crytek Studios in Istanbul, Kiev und Budapest sollen von den Restrukturierungen nicht betroffen sein.

Zu den neuesten Meldungen bezog der Mitgründer und CEO von Crytek, Cevat Yerli gegenüber gamesindustry.biz wie folgt Stellung:

„Da wir die Zukunft von Crytek zementieren wollen, erlaubt uns dieser strategische Abschluss mit Koch Media unser ambitioniertes Ziel weiter verfolgen zu können, ein Online-Publisher zu werden. Mit Warface, Arena of Fate und Hunt glauben wir das perfekte Portfolio und die Teams zu haben, um das zu verwirklichen. Wir wollen unserer gesamten Belegschaft – der aktuellen und der früheren – sowohl in Nottingham als auch in Austin für ihren Beitrag zum Unternehmen danken, und wir wünschen denjenigen das Allerbeste, die nicht mehr unter dem Banner von Crytek weiter machen.“

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