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Crytek – Grafiker sammelt Geld für Klage

15. Dezember 2016
Sandro Kipar

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Crytek – Grafiker sammelt Geld für Klage

Die schlechten Nachrichten über das deutsche Entwicklerstudio Crytek reißen nicht ab. Nachdem vor wenigen Tagen bekannt wurde, dass Zahlungen an Mitarbeiter des Studios in Bulgarien nicht durchgeführt wurden, wendet sich nun ein Grafiker aus dem deutschen Standort an die Öffentlichkeit.

Ludwig Lindqvist arbeitete seit März 2015 bei Crytek und hat am 8. Dezember gekündigt. Grund hierfür waren die ausstehenden Gehälter für die Monate Oktober und November. Zudem berichtet Lindqvist, dass schon in den vorigen Monaten Zahlungen verzögert hatten. Nun möchte er das Unternehmen verklagen und via Crowdfunding Geld für eine Klage sammeln.

Auf dieser Seite schreibt der ehemalige Grafiker, dass er kein Einzelfall sei: Alle Angestellten von Crytek gehe es ähnlich. Sein Ziel ist es nun, mit den Spenden einen Anwalt mit der Sache zu betrauen. Nach 58 Tagen ohne Einkommen kann Lindqvist die Kosten nicht mehr selbst tragen.

Als Beweis lieferte der ehemalige Crytek Mitarbeiter einen Screenshot seines Kontoauszuges. Dort ist deutlich zu sehen, dass die Auszahlungen des Studios sich letztlich um einen kompletten Monat verzögerten, bevor sie schließlich ganz ausblieben.

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Sandro Kipar

Alles begann in den späten 90ern mit einem grünen Gameboy Color und dem Spiel Looney Tunes: Crazy Castle 3. Als Sandro dann noch Star Wars entdeckte, war es um den kleinen Jungen geschehen. Mit der Zeit hatte ein ausgewachsener Gaming-PC den Platz des Gameboys eingenommen und Star Wars ... Nunja, manche Dinge ändern sich einfach nicht.